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Amnesie oder schwanger?

amnesie oder schwanger

Lustige Geschichten meiner Schwangerschaftsamnesie und meine Tipps zum Umgang mit dem Gedächtnisverlust in der Schwangerschaft. Die gute Nachricht ist – du bist nicht allein!

Kürzlich werde ich immer öfter gefragt, ob ich Amnesie habe. Amnesie steht für Gedächtnisstörungen und man könnte echt denken, dass ich daran leide. Ich scheine in letzter Zeit einfach alles zu vergessen. Aber letztendlich muss ich immer wieder sagen: „Nein, ich habe keine Amnesie – ich bin nur schwanger!“ Hier nun die Tipps und einige lustige Geschichten meiner Schwangerschaftsamnesie.

Die Brötchen

Mein Freund und ich haben eine längere Zugreise geplant. Als Proviant für unterwegs bereite ich extra am Abend davor einen Salat vor und mein Freund schmiert uns leckere Brötchen. Alles verstauen wir dann ordentlich im Kühlschrank, damit es sich über Nacht hält. Am nächsten Morgen soll es dann losgehen und die gewöhnliche Hektik vor der Abfahrt stellt sich ein. Ich packe schnell alles wichtige ein und natürlich denke ich auch an das vorbereitete Essen im Kühlschrank. Schnell verstaue ich das vorbereitete Essen in der Tasche. Später im Zug, als wir tierischen Hunger bekommen, suche ich nach den Brötchen in der Tasche… vergebens – sie sind nicht da. Ich kann nur den Salat finden, aber von den Brötchen keine Spur. Oh nein – ich habe sie vergessen und die waren auch noch mit meinem Lieblingsaufstrich liebevoll von meinem Freund zubereitet. Ich hätte schwören können, dass ich sie eingepackt habe. Stattdessen habe ich sie lediglich aus dem Kühlschrank geholt und auf die Küchenarbeitsfläche gelegt. Ich hoffte die ganze Zeit, dass die Brötchen nach unserer Reise noch essbar sind. Als wir wieder zurück in die Wohnung kommen, sehen wir leider, dass die Brötchen schon mit Schimmel übersät sind…So ein Mist!!!

Tipp:

Schreibe auf einen kleinen Klebezettel die Dinge, die du unbedingt später oder am nächstem Tag mitnehmen musst. Klebe ihn dann auf Augenhöhe von innen an die Wohnungstür als Notfall-Erinnerung.

Die Laptop-Tasche

Einen Tag nach dieser Zugreise bemerke ich, dass mein Laptop samt Tasche, Ladekabel und externer Festplatte mit sehr wichtigen Daten verschwunden ist. Eine hektische Panik überkommt mich bei dem Gedanken daran, dass meine gesamten persönlichen und beruflichen Daten verschwunden sind und ich keinerlei Sicherheitskopien besitze. Ich überlege, wann und wo ich die Laptop-Tasche das letzte Mal gesehen habe… Langsam kommen dunkle Erinnerungen wieder hoch, wie ich die Tasche direkt unter meinen Sitz im ICE gelegt habe. Nach kurzzeitigem ärgern über meine Vergesslichkeit, gebe ich eine Online Fundsuche bei der Bahn auf. Etwa eine Woche später bekommen ich eine E-Mail, in der steht: „ […] leider konnten wir Ihren Artikel noch nicht finden, aber wir werden noch drei Wochen weiter suchen […] “ Eine halbe Stunde später kommt eine zweite E-Mail, in der steht: „ […] wir haben Ihren Artikel nun gefunden und Sie können Ihn abholen […] “ Ich bin etwas irritiert, aber freue mich zunächst über den Fund. Gleich am nächsten freien Zeitpunkt gehe ich zum Fundbüro, um meine Laptop-Tasche abzuholen. Ich erkläre dem Mitarbeiter dort, welche E-Mails ich bekommen habe und verwirre auch ihn damit. Er tippt irgendetwas in seinen Computer, um nachzusehen in welchem Regal meine Laptop-Tasche einsortiert wurde. Er sagt zu mit: „Tut mir Leid, aber diese Fundsache wurde schon von jemand abgeholt.“ Ich gucke ihn entsetzt an und rege mich darüber auf. Er tippt weiter wie wild auf seiner Tastatur rum und ich warte geduldig ab. Inzwischen hat sich hinter mir eine lange Schlange gebildet, die jedoch nicht so geduldig ist. Auf einmal steht der Mann nichts sagend auf, geht hinter ins Lager und kommt tatsächlich mit meiner Laptop-Tasche wieder zurück. Ich lasse einen Freudenschrei los und bin nun überglücklich – alles ist noch drin. Ab jetzt werde ich besser auf meine Sachen achtgeben.

Tipp:

Schaue in öffentlichen Verkehrsmitteln vor dem Aussteigen IMMER nochmal auf, unter und neben den Sitzplatz. Zusätzlich sollte man im Zug noch die oberen Ablagefächer auf eigene Gegenstände hin überprüfen. Am besten bittet man noch einen Mitfahrer zur Hilfe – vier Augen sehen schließlich mehr als zwei.

Die falsche Richtung

Einige Wochen später fahre ich wieder mit meinem Freund Bahn. Diesmal eine eigentlich bekannte Strecke. Die Streckenführung hat sich allerdings verändert und nun müssen wir also mit der S-Bahn in die entgegengesetzte Richtung fahren als sonst. Ich habe diese Information sogar auf meinem Handy gespeichert, um sicher zugehen alles richtig zu machen. Wir steigen nun in die S-Bahn ein. Ich wundere mich wieso unsere Zugabfahrtzeit nicht optimal mit unserer S-Bahn-Ankunftszeit übereinstimmt. Mein Freund und ich beraten uns kurz und er stellt fest, dass wir in die falsche Richtung fahren. Glücklicherweise können wir noch rechtzeitig an der nächsten Station aussteigen und in die andere Richtung umkehren, um unsere gewünschte Bahnverbindung zu bekommen. Am Bahnsteig angekommen, schaue ich erwartungsvoll auf das Gleis, auf dem unser Zug ankommen soll. Nach ein paar Minuten bemerkt mein Freund, dass unser Zug schon längst dasteht – auf dem gegenüberliegendem Gleis! Schnell hechten wir in den Zug bevor er abfährt.

Tipp:

Drucke dir vor einer Abreise die Reisedaten mit allen Uhrzeiten, Gleisen und Richtungen aus oder speichere es auf deinem Handy ab. Noch besser wäre, immer einen kompetenten Beifahrer bzw. Mitfahrer dabei zu haben.

Meine Jacken

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, innerhalb von ein paar Wochen, zwei Mal meine Jacke zu vergessen. Einmal bei einem Besuch von Freunden in einer anderen Stadt und das zweite Mal bei den Eltern meines Freundes – natürlich auch wieder in einer anderen Stadt. Es dauerte also eine Weile bis ich meine beiden Jacken wieder hatte. Aus Angst ich könnte auch noch meine letzte Sommerjacke irgendwo vergessen, habe ich sie lieber zu Hause sicher in meinem Kleiderschrank gelassen…

Tipp:

Wenn du zu Besuch bist und es an das Verabschieden geht, bitte alle Anwesenden nochmal genau nachzusehen, ob noch Gegenstände von dir in der Wohnung bzw. im Haus liegen.

Fazit und Ausblick

Die Schwangerschaftsamnesie ist ein weitverbreitetes Phänomän, das schon so manche werdende Eltern aus der Bahn geworfen hat. Es tröstet mich jedoch, dass ich nicht allein bin mit meiner Schwangerschaftsamnesie. Das zeigte mir eine andere Schwangere im Geburtsvorbereitungskurs deutlich, denn sie konnte sich nicht einmal mehr daran erinnern, wie sie von ihrer Schwangerschaft das erste Mal erfahren hat. Neulich habe ich zudem noch herausgefunden, dass die schlechte Erinnerungsfähigkeit sich in der Stillzeit nochmals extrem verstärken soll. Ich frage mich, wie ich das schaffen soll, wenn ich doch jetzt schon so vergesslich bin…

Text und Grafik: Anne Zietmann

Wörter: 1062

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