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Das Vermächtnis der Albträume

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Albträume

Ein Erfahrungsbericht über Albträume von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter – die ein dunkles Vermächtnis in sich tragen – welches hier entschlüsselt wird.

Dieser Artikel ist unter 18 Jahren nicht geeignet. (FSK 18)

Die Geschichte meiner Albträume beginnt mit meinem 5. Lebensjahr mit folgendem Schlüsseltraum, der mein ganzes Leben verändern sollte.

Albtraum 1: Der „Abschied meines Großvaters”

Ich sehe meinen Großvater, er sitzt neben den Küchenofen auf einer kleinen Holzkiste. Er diskutiert mit meiner Oma, wann ich sie das nächste Mal besuchen komme. Mein Großvater möchte, dass ich ihn sobald wie möglich besuche, da er keine Zeit verschwenden möchte. Er fasst sich an sein Herz. Auf einmal bin ich auch dort und mein Opa drückt mich fest an sich. Er sagt: „Ich werde Dich bald besuchen!” Ich sehe, wie mein Opa in ein helles Licht geht und zum Abschied seine Hand hebt und mir zuwinkt. Anschließend verschwindet mein Opa im Licht.

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Albtraum: Abschied meines Großvaters

Ich erwache mit Tränen in den Augen und liege ein paar Minuten wach da und versuche wieder einzuschlafen. Wenig später kommt meine Mutter und flüstert mir ins Ohr: „Opa ist tod.” Ich vergieße ein paar Tränen und erzähle meiner Mutter von meinem Traum. Sie reagiert verwundert und rät mir mich wieder zu beruhigen. Sie erzählt mir am nächsten Morgen, dass er einen Herzinfarkt erlitten hat und vor dem Ofen mit einem friedlichen Gesichtsausdruck verstorben sei. Seit diesem Traum fragte ich mich, ob es möglich sei, im Traum mit Toten zu sprechen. Hat sich mein Großvater wirklich im Traum von mir verabschiedet? Ich begann intensiver über meine Träume nachzudenken und beschloss sie zu dokumentieren.

Albtraum 2: „Die Geister”

Wenige Monate nach dem Tod meines Großvaters starb mein Onkel, mit dem ich nur wenige Tage zuvor gespielt habe. Auch seine Gestalt hatte ich vorher in meinen Träumen gesehen. Mein Opa besuchte mich wie versprochen in meinen Träumen. Er zeigte mir verschiedene Dinge, die ich lernen sollte. Die meisten davon verstand ich nicht. In meinen Träumen sah ich immer wieder tote Menschen, die mit mir sprechen wollten. Ich hatte große Angst und viele schlaflose Nächte, in denen ich schweißgebadet erwachte. Ich schlief in dieser Zeit lieber bei meinen Eltern, da ich mich dort sicherer fühlte. Als ich sieben Jahre alt war, hatte ich einen Schlüsselerlebnis, das alles woran ich glaubte, veränderte:

Nach einem schrecklichen Albtraum liege ich im Bett meiner Mutter und drücke mich fest an sie. Meine Mutter sagte in dieser Phase häufig zu mir: „Das war nur ein Traum, beruhige dich, Träume sind nicht real.” Meine Mutter schläft kurz darauf ein, und ich versuche die Augen zu schließen. Auf einmal höre ich die Badezimmertür knarren. Ich schaue vom Bett aus in den Flur und sehe Gestalten. Sie laufen den Flur entlang und sind halb durchsichtig – ähnlich wie Geister. Einer von ihnen stößt die Tür an und sie bewegt sich. Ich habe große Angst und sehe bis zum Sonnenaufgang Geister, die durch die Wohnung laufen.

Nach diesem Erlebnis schlief ich oft mit Licht. Was es meinen Albträumen etwas schwerer machte. Mir war klar, dass ich entweder verrückt sein musste – da ich in der Nacht bei vollem Bewusstsein Gestalten gesehen hatte. Oder das man den Satz „es sind nur Träume” deutlich relativieren musste. Schon längst konnte ich meine Träume nicht mehr als Schäume betrachten, da ich spürte, dass sich hinter ihnen ein tieferer Sinn verbarg. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht verstehen – was mein Opa mir im Traum zeigen wollte und warum er mich immer wieder aufsuchte. Auf jeden Fall wurde mir klar, dass mir der Satz: „Es war nur ein Traum …” nicht sehr viel weiter half. Denn im Traum weiß ich nicht, dass es nur ein Traum ist und somit ist es für mich in diesem Moment real und meine Ängste sind es auch. Zweitens konnte ich nach der „Geisternacht” nicht mehr sicherstellen, dass ich von den Geistern der Nacht nicht auch im Wachzustand aufgesucht werde. Ich fasste den Entschluss mit meiner Oma über meine Träume zu sprechen.

Albtraum 3: „Die Gabe”

Im Gespräch mit meiner Oma erfuhr ich das erste Mal, dass man seine Träume deuten konnte. Sie erzählte mir, dass ihre Mutter ein Traumbuch besaß, mit dessen Hilfe man bestimmte Symbole entschlüsseln kann. Außerdem erzählte sie mir, dass mein Großvater ein spiritueller Mann war, der viele Menschen durch Besprechen bei Vollmond geheilt hatte. Er hatte sein Wissen von Zigeunern, die immer wieder mal in die Stadt kamen. Sie erzählte mir, dass er Karten legte, um Menschen die Zukunft vorherzusagen. Wenige Tage später sollte ich den wichtigsten Traum meines bisherigen Lebens haben:

Ich sehe meinen Opa. Er nimmt meinen Kopf zwischen seine Hände. Ich sage ihm, dass ich ständig tote Menschen sehe und dass ich vor lauter Albträumen kaum schlafen kann. Er sagt zu mir: „Du bist der Auserwählte. Du hast eine große Gabe.”

Ich wache schweißgebadet aus diesem Albtraum auf. Warum sollte ich auserwählt sein? Was für eine Gabe soll ich schon haben, schließlich bin ich in der Schule gerade mal Mittelmaß? Allerdings wollte ich wissen, was mein Opa mit seinen Worten meinte und ich sollte leider für sehr lange Zeit keine Antwort auf diese Frage finden.

Albtraum 4: „Die Hexe”

Ich bin etwa 8 Jahre alt, als mich immer wieder eine Hexe in meinen Träumen aufsucht. Sie hat eine dunkle schwarze Kutte. Die Hexe kommt immer nachts und ich kann hören, wie sie meine Zimmertür öffnet und sich an mein Bett schleicht. In der Regel wache ich anschließend vor lauter Angst auf. Dann schaue ich mich in meinem Zimmer um und keine Hexe ist zu sehen – doch diesmal ist es anders.

Ich kann vor lauter Angst, dass die Hexe wiederkommt, nicht schlafen. Gegen drei Uhr übermannt mich die Müdigkeit und ich schließe die Augen. In meinem Albtraum knarrt meine Zimmertür und die Hexe kommt herein. Sie geht diesmal viel entschlossener an mein Bett. Ich erwache und verberge meinen Leib komplett unter der Bettdecke, ich vermochte diese Nacht nicht die Decke wegzuziehen und nachzusehen. Plötzlich erklingt eine Stimme: „Na, das ist doch der Marcus!” Im selben Moment reiße ich die Decke von mir und möchte der Hexe in die Augen blicken, doch sie ist nicht da.

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Albtraum: Hexe im Zimmer.

Noch Stunden nach diesem Albtraum rätselte ich, ob ich die Hexe wirklich gehört hatte oder ob ich jetzt schon so verrückt geworden bin, dass ich Stimmen höre. Im Gespräch mit meiner Mutter erfahre ich, dass ihr auch eine Hexe in ihren Träumen erschienen ist. Allerdings kam die Hexe, um sie zu beschützen. Sie hatte erst auch große Angst – aber dann erkannte sie, dass die Hexe ihr nichts Böses wollte. Die Worte meiner Mutter wirkten und die Hexe erschien mir weniger im Traum und ich konnte auch besser damit umgehen. Allerdings sehe ich in meinen Albträumen immer noch tote Menschen. Die Botschaften meines Großvaters, der mich immer wieder im Traum aufsucht, werden klarer, er zeigt mir, wie ich mit den toten Traumfiguren sprechen kann. Die meisten wollen mir ihre Geschichte erzählen und ihren Verwandten ausrichten, dass es ihnen gut geht. Allerdings kann ich mir sehr schlecht die Namen der Toten merken, weshalb ich ihren Verwandten keine Grüße ausrichten kann.

Albtraum 5: „Der Aufzug”

Als ich etwa 10 Jahre alt bin, träume ich immer wieder von unserem Aufzug. In dieser Zeit realisiere ich wie gefährlich es ist, im elften Stock zu wohnen. Mehrfach lasse ich Obst aus dem Balkon auf den Boden fallen. Als ich es unten betrachte, ist es vollkommen zerstört. Außerdem ist der Aufzug ständig kaputt, so dass ich mehrmals am Tag über 300 Stufen hoch und hinunter laufen muss. Einer der schlimmsten Albträume meines Lebens, sollte mich ereilen, als ich erfuhr, dass sich vor wenigen Tagen im Nachbarhaus ein Mann durch einen Sprung aus dem Fenster das Leben nahm.

Ich bin im Aufzug ganz allein. Der Aufzug fährt nach oben in den elften Stock. Der Fahrstuhl wirkt nicht stabil und wackelt sehr. Die Seitenwände fallen ab, sodass der Aufzug nur noch aus der Grundplatte und Metallstreben besteht. Als wir oben ankommen, versuche ich mich durch einen Spalt auf eine Etage zu retten. Doch dann reißen die Leinen und ich stürze ich die Tiefe. Dann werde ich wach.

In einer anderen Variation erreiche ich die Etage und werde von einem Fremden aus dem Fenster gestoßen und stürze ungebremst in die Tiefe in eine Baustelle hinein. Kurz bevor ich auftreffe, wache ich auf.

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Albtraum: Im defektem Aufzug/Lift.

Die Albträume im Aufzug tauchen immer wieder in meinen Träumen auf. Dann sollten meine Albträume mit 13 Jahren zum ersten Mal Realität werden. Ich blieb auf dem Weg zur Schule im Fahrstuhl stecken. Ich war zu diesem Zeitpunkt völlig allein. Aufgeregt alarmierte ich den Notrufknopf. Ein wenig später kam der Hausmeister und befreite mich aus dem Fahrstuhl. Um aus dem Fahrstuhl zu gelangen, musste ich wie in meinen Traum durch einen schmalen Spalt kriechen. In der Schule wurde ich von meinen Lehrern als Lügner verspottet, da sie meine Entschuldigung für mein Zuspätkommen – „Ich bin im Fahrstuhl stecken geblieben” – nicht akzeptierten. Erst als meine Eltern eine schriftliche Erklärung in der Schule nachreichten, entschuldigten sich die Lehrer bei mir. Für ein paar Jahre hatte ich nur noch selten Albträume von einem Aufzug.

Mit 16 Jahren sollte mein Albtraum erneut Realität werden: Auf der Fahrt nach oben beginnt der Aufzug zu stoppen und nach unten zu rutschen. Ich falle hierbei etwa ein bis zwei Meter tief. Mein rechtes Bein tut mir nach dem Sturz sehr weh. Ich richte mich auf und betätige den Notrufschalter. Mit ruhiger Stimme sage ich; „Ich bin im Fahrstuhl stecken geblieben. Bitte helfen Sie mir!” Über eine halbe Stunde tut sich nichts und ich warte allein im Aufzug bis ein Nachbar den Fahrstuhl benutzten möchte. Ich rufe um Hilfe und der Nachbar alarmiert den Notruf und ich werde befreit. Ich frage mich, ob die Albträume mir helfen sollten, mich auf dieses Horrorereignis vorzubereiten. Von diesem Tag an begann ich meine Albträume, als eine Art Vorbereitung für den Ernstfall zu begreifen. Die Albträume mit der Hexe und den Toten aus meiner Kindheit konnte ich allerdings immer noch nicht entschlüsseln. Die toten Menschen verfolgten mich immer noch sehr häufig, nur, dass ich schon besser mit ihnen umgehen konnte.

Albtraum 6: „Die Lichtgestalt”

Kurz vor der Pubertät mit 13 Jahren war ich überzeugt, dass ich meine Albträume im Griff habe. Schließlich konnte ich mit den toten Menschen besser umgehen und hatte schon seit Jahren keine Gestalten mehr im Wachzustand gesehen. Auch mein Großvater besuchte mich nur noch alle zwei bis drei Monate. Doch dann geschah etwas, dass ich bis heute nicht ganz begreifen kann.

Ich wache auf und höre ein Summen. Es hört sich an, wie viele überlagerte Stimmen. Es ist ein Geräusch, das mir völlig fremd ist. Ich schaue in den Raum und erblicke eine riesige Lichtkugel. Sie wirkt als wäre sie elektrisch aufgeladen, weil sie wie von hellen Blitzen durchströmt ist. Auf einmal verwandelt sich die Kugel und wird zu einer Lichtgestalt. Das Summen wird lauter und ist ohrenbetäubend. Vor lauter Angst stelle ich das Licht an. Die Figur ist nicht mehr zu sehen, aber das Summen ist noch da. Ich schalte das Licht wieder aus und die Gestalt schaut mir direkt in die Augen. Sie faselt etwas in einer fremden mir nicht verständlichen Sprache. Ich lasse das Licht an und bitte die Lichtgestalt mein Zimmer zu verlassen. Ich frage sie, was sie von mir möchte, auf einmal verschwindet sie durch das Fenster und wird zu einem Stern und verschwindet schließlich ganz.

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Albtraum: Lichtgestalt im Zimmer.

Als ich dieses nächtliche Erlebnis am nächsten Morgen meinen Eltern erzähle, überlegen sie mich zum Psychologen zu schicken. Wir beschließen gemeinsam, dass es das Beste ist, die nächste Nacht abzuwarten. Falls sich meine „Träume” nicht bessern sollten – werden sie einen Psychologen kontaktieren. Die nachfolgenden zwei Jahre hatte ich keine Erfahrungen dieser Art – bis mir die Lichtkugel nochmals erschien und ich abermals durch ein lautes Summen geweckt wurde. Diesmal war es bei meiner Oma im Wohnzimmer, in dem ich normalerweise nicht übernachtet habe. Diesmal sollte sich die Lichtkugel nicht zu einer Gestalt verformen. Ich bat die Lichtkugel zu gehen und sie tat es im selben Augenblick. Ich fasste mir an den Hinterkopf und spürte, dass er vibrierte. Je weniger mein Kopf vibrierte, desto schwächer wurde das Summen. Ich erkannte, dass ich selbst der Auslöser für die Lichtkugel sein könnte. Ich fragte mich, was das Schwingen mit der Lichtkugel zu tun hat und warum ich so was Verrücktes träume und ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Albtraum 7: „Die Flucht vor dem schwarzen Mann”

Ich bin etwa 18 Jahre alt. Immer noch besucht mich mein Opa in meinen Albträumen und weiterhin besuchen mich in der Nacht tote Menschen. Langsam glaube ich, dass es meine Gabe ist, mit toten Menschen im Traum reden zu können. Schon seit einiger Zeit lese ich viele Bücher über Träume und deren Deutung. Sie helfen mir sehr, die Grundlage der meisten Albträume zu verstehen, allerdings bleiben die Albträume: „Die Gabe” und die „Geisternacht” sind immer noch ein Rätsel. In dieser Zeit werde ich im Traum von einem schwarzen Mann verfolgt, der sehr stark ist und mich töten möchte. Ich lese in einem guten Traumbuch, dass er einen Teil meiner Persönlichkeit darstellen könnte und dass ich mich stellen soll. Greift er an, soll ich zurückschlagen.

Der Mann verfolgt mich schon wieder in meinen Träumen. Er steht wie ich im Treppenhaus unseres Hochhauses. Ich laufe mit all meiner Kraft vor ihm weg, doch der Mann ist sehr schnell. Schließlich fasse ich den Mut, mich ihm zu stellen. Er verwandelt sich in meine verstorbene leibliche Mutter. Sie starb an Krebs, als ich etwa 1 Jahr alt war. Ich beginne zu weinen, mir wird klar, dass ich den Tod meiner leiblichen Mutter nicht verarbeitet habe. Sie sagt, dass sie mich nicht gewollt hat und schaut mich mit kalten Augen an.

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Albtraum: Die Flucht vor dem schwarzen Mann.

Als ich erwache, wird mir einiges klar. Die toten Menschen könnten für die zahlreichen Menschen stehen, die ich innerhalb meiner 18 Lebensjahre verloren hatte. Schließlich waren innerhalb der ersten fünf Lebensjahre meine Mutter, mein Opa und mein Onkel gestorben. Diese Todesfälle konnte ich als Kind nicht verarbeiten und da ich nun 18 Jahre alt war – war ich endlich stabil genug zu verarbeiten, was ich erlebt hatte. Doch hat mich meine Mutter wirklich nicht gewollt und habe ich wirklich eine Gabe oder war das nur Fake?

Albtraum 8: „Die Begegnung mit dem Teufel”

Mit 23 Jahren sollte ich mich mit einem Mädchen mit roten Haaren verabreden. Sie wirkte sehr nett und wir spazierten bei unserem ersten Date entlang eines verlassenen Sees. Als wir uns verabschieden wollen, wurde mir beim Berühren ihrer Hand bitterkalt. Ich bat sie mir ihre Hand zu zeigen und sah das Unfassbare – die Teufelshand. Da ich mich schon seit vielen Jahren mit der Chirologie – dem Handlesen – beschäftigte, erstarrte ich bei dem Anblick, einer Hand, die keine Lebenslinie, Beziehungslinie und Gesundheitslinie aufzeigte. Sondern sie bestand aus vielen Linien, die von einem zentralen Punkt auf der linken Seite der Hand entsprangen. Menschen, die eine solche Hand besitzen, sind der Legende nach vom Teufel befallen und bringen Unglück. Kurz darauf erkannte ich, dass sie ein umgekehrtes Kreuz trug. Ich fragte sie, warum sie so ein Kreuz trug, als ich vor einer großen Kirche auf geweihten Boden stand. Sie sagte, dass sie an Satan glaubt und dass sie Satan an einer Eiche namens „Hilde” zum ersten Mal gesehen hatte. Ich hatte schon vor langer Zeit begonnen Naturwissenschaften zu studieren und so ignorierte ich den Aberglauben und traf mich weiter mit dem 17 jährigen Mädchen. In dieser Zeit wurde ich mehrfach von schrecklichen Albträumen heimgesucht, in der Gestalten mit roten Haaren auftauchten. Eines Nachts sollte sich dann durch meine Albträume eine Begegnung der besonderen Art ereignen:

Ich träumte, dass ich im Zentrum von vielen nackten Frauen umgeben bin. Sie haben alle rote Haare. Eine übergroße Macht möchte mir meine Seele entziehen. Ich realisiere, dass ich träume und versuche durch das Anstarren eines fixen Punktes den Traum zu verlassen. Als ich aufwache, erblicke ich zwei rote Augen – der Teufel hatte sich neben mich gesetzt und lachte. Seine Gestalt war eine Mischung zwischen Steven Kings „ES” und Wes Cravens „Wishmaster”. Ich bat den Teufel mich in Ruhe zu lassen und sprach ein Gebet. Der Teufel lachte, aber verschwand aus meinem Zimmer.

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Albtraum: Ein Teufel sitzt auf dem Bett.

Am selben Tag war ich wieder mit dem Mädchen verabredet und beschloss – um Spritkosten zu sparen – eine Abkürzung zurück zu fahren. Es war ca. 12 Uhr Mitternacht, als meine Horrorfahrt beginnen sollte. Der Zustand der Straßen wurden immer schlechter, außerdem flackerte das Licht. Ich dachte an einen Wackelkontakt, da es Winter war und die Kontakte eventuell nass geworden sind. Ich fühlte mich beobachtet und es war, als wenn eine Gestalt auf dem Rücksitz saß. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken und ich klammerte mich an mein Lenkrad und beschloss vorsichtig zu fahren. Auf einmal war die Straße abgeschliffen und für den Übergang musste ich einen kleinen Huckel überfahren, ich hatte Angst, dass meine Reifen platzen oder das Auto beschädigt wird. Ich spürte nun eine Hand auf meiner Schulter, mir war übel und ich fuhr die Strecke in einem Schneckentempo über Stock und Stein. Schließlich kam ich auf eine Straße, die ich kannte – das Licht flackerte noch immer. Dann als ich endlich in meiner Heimatstadt ankam, löste sich die Hand von meiner Schulter doch ich konnte immer noch den Atem einer Person hinter mir spüren.

Das Licht ging auf einmal wieder und ich traf sicher nach 3 Stunden zu Hause ein. Eigentlich hätte meine Fahrt, bei etwa 37 km Fahrweg, nur 45 Minuten dauern dürfen. Am selben Tag beschloss ich, den Kontakt zu dem Mädchen mit den roten Haaren zu beenden. Ich hatte seitdem nie wieder Albträume. Ich erkannte, dass meine Albträume mich vor großen Gefahren warnen konnten. Ich dankte meinen Träumen vor den Warnungen an. Ohne sie hätte ich wohl nie das Steckenbleiben im Aufzug und die Horrorfahrt überstanden.

Albtraum 9: „Im Babybauch”

Mit 24 Jahren steckte ich in einer tiefen Lebenskrise. Mein Studium ging den Bach hinunter und ich stand mir irgendwie selbst im Weg. Aus diesem Grund beschloss ich, eine Lebensberaterin aufzusuchen. Die erste Sitzung war sehr spirituell und die Beraterin war wirklich schon ein wenig sonderbar. Die Lebensberaterin bat mich in der dritten Sitzung auf dem Sofa Platz zu nehmen. Sie wollte mit mir eine Hypnose versuchen. Unter Hypnose sah ich meinen Großvater und die Hälfte meines Körpers wurde steif. Die Lebensberaterin fragte, wie es denn meinem Opa ging und ich erzählte ihr, dass er tod sei und ich ihn seit dem in meinen Albträumen regelmäßig sehe. Sie sagte, dass ich höchstwahrscheinlich seinen Tod nicht verarbeitet habe und dass sie eine zweite gezieltere Hypnose durchführen möchte. Ich führte die Hypnose unter Anleitung durch und befand mich in einem tiefen traumartigen Zustand, als sich das Folgende zutrug:

Ich sehe mich als Baby im Mutterleib. Ich spüre, dass ich nicht erwünscht bin. Ich fühle mich ungeliebt und erinnere mich an meinen Traum „Die Flucht vor dem schwarzen Mann.” Wieder sehe ich meine leibliche Mutter und sie sagt: „Du bist nicht erwünscht.” Meine Lebensberaterin bittet mich meine Mutter in die Arme zu nehmen und ihr zu vergeben. Ich zögere, doch dann nehme ich meine Mutter in die Arme und verabschiede mich von ihr. Ich spüre, wie eine Last von meinen Schultern fällt und wie sich die Steifheit in meinem Körper löst.

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Albtraum: Als Baby im Bauch.

In den folgenden Tagen und Wochen hatte ich noch viele solcher Träume, in denen ich meine leibliche Mutter und meinen Opa umarmte. Ich überwand mein Trauma. Dieses Trauma hatte mich in eine tiefe Lebenskrise geführt. Meine Albträume hatten mir abermals geholfen, meine Vergangenheit zu verarbeiten. In der Folgezeit beschloss ich, mich noch intensiver mit Techniken zur Deutung meiner Träume zu befassen.

Albtraum 10: „Die Rückkehr der Toten”

Ich war etwa 25 Jahre alt – als ich mich im Garten mit einem Freund von meiner Schwester über meine Träume und Erlebnisse unterhielt. Er war einer der wenigen Menschen, mit dem ich meine Albträume bisher geteilt hatte. In derselben Nacht hörte ich wieder die Tür knarren.

Ich liege mit geschlossenen Augen im Bett und mein Hinterkopf vibriert sehr stark. Ich kann die Anwesenheit eines toten Menschen spüren. Im selben Augenblick wird die Luft kälter, als sich der Geist einer toten Frau vor mein Bett setzt. Ich kann die Frau nicht sehen, aber ich spüre sie. Ich sage: „Ich weiß, dass du da bist. Ich möchte meine Gabe nicht mehr, denn sie macht mich krank. Ich werde dir das letzte Mal einen Wunsch erfüllen und dann geh und sag den anderen toten Menschen, dass ich sie nicht mehr empfangen werde. Ich möchte ein gesundes Leben ohne Albträume führen und ich möchte nur Warnungen erhalten, wenn sie mich selbst betreffen.” Die Frau nimmt meinen Kopf zwischen ihre Hände. Nun kann ich sehen, was mit ihr geschah. Sie ist im Wasser ertrunken, nachdem sie mit dem Auto von einer Brücke stürzte. Ihre Familie hat sie umgebracht, da sie ein großes Erbe besaß. Anschließend löst sie ihre Hände und fängt an zu weinen. Ich weine mit ihr und sage ihr, dass sie nun ihre Ruhe finden kann – denn ihre Geschwister werden eine gerechte Strafe bekommen. Die Frau bedankt sich und geht.

Anschließend fasste ich mir an den Hals und spürte, dass er kalt war. Ich erinnerte mich an einen Albtraum – der mich davor warnte, dass ich das Fenster bei Minus-Graden aufgelassen hatte. Ich erwachte und schloss das Fenster. Mir fiel auf, dass ich bei allen Albträumen einen kalten Hals und einen vibrierenden Hinterkopf verspürt hatte. Ich beschloss seither einen Schal zu tragen und so trage ich bis heute selbst an Sommertagen einen Schal. Diese Entscheidung hat mein Leben positiv verändert, denn seit dieser Zeit habe ich nur noch sehr selten Albträume. Ich habe nur noch Albträume, wenn ein Verwandter in Gefahr ist oder ich selbst. Ich sehe seit der „Rückkehr der Toten” auch keine toten Menschen mehr und fühle mich frei. Allerdings hatte ich die Bedeutung der Albträume „die Hexe”, „die Lichtgestalt”, die „Geisternacht” und die „Gabe” immer noch nicht entschlüsselt.

Albtraum 11: „Die Hexe und der Zettel”

Mit 29 Jahren sind meine Träume mittlerweile gute Freunde geworden. Ich beherrsche nun so ziemlich alle bekannten Techniken, inklusive der Fähigkeit klar zu träumen. Also die Fähigkeit im Traum zu erkennen, dass man träumt und anschließend den Verlauf des Traumes selbst zu bestimmen. Trotzdem wurde ich von einem neuen Phänomen in der Nacht überrascht. Ich spürte, wie ich meinen Körper im Traum verlassen konnte. Das Gefühl ohne Körper zu sein, machte mir Angst – besonders, wenn ich auf meinen Leib hinunter schaute. Zum Glück war ich gut belesen und erkannte, dass ich höchstwahrscheinlich so etwas wie eine Astralreise erlebte. Um genauer zu erforschen, was mit mir los ist, ging ich in eine tiefe geleitete Hypnose, die eine verborgene Wahrheit enthüllen sollte:

Ich gehe auf einer Wiese einen Bach entlang. Auf einmal stehe ich vor einer dunklen Hütte – der Hütte einer Hexe. Schon nach kurzer Zeit erkenne ich, dass es die Hexe aus meinen Träumen ist. Die Hypnotiseurin bittet mich, den Bach weiter zu gehen. Ich komme an einem Strand an und sehe ein weißes Kaninchen. Ich erinnere mich daran, dass das weiße Kaninchen in einem Buch namens „Sofies Welt” vorkommt. Dort dient es als Modell für die Wahrheit, die hinter allem verborgen ist. Ich soll mich nun nach einer Person umsehen. Ich sehe eine alte Frau. Sie hat das Gesicht der Hexe – nur ohne Hexenkostüm. Ich frage sie, ob ich eine Astralreise hatte und sie fasst mir an den Kopf und sie zeigt mir, dass ich mein ganzes Leben (seit dem 5. Lebensjahr) außerkörperliche Erfahrungen gesammelt habe. Diese habe ich verdrängt, da ich zu große Angst vor ihnen hatte. Ich frage sie, ob ich das Astralreisen weiter erforschen soll und die alte Frau nickt! Sie verschwindet und hinterlässt einen Zettel, den ich einstecke. Mit dem Zettel in der Hand kehre ich aus der Hypnose in die Realität zurück.

Erst ein paar Tage später realisiere ich meine Gabe. Ich habe die Gabe meinen Körper zu verlassen. Die Hexe wollte mir von Anfang nur helfen und mich auf meinem Weg, das Astralreisen zu lernen, unterstützen. Als ich mich näher mit dem Astralreisen [2] beschäftige, erkenne ich, dass es dort eine Art Einschwingvorgang des Körpers durch ein Summen gibt. Um zu verstehen, wie es möglich war, dass ich auch im wachen Zustand „Geister” und „Lichtgestalten” sehen konnte, musst du den nächsten Abschnitt lesen.

Die Auflösung

Die Frage – die sich wahrscheinlich viele stellen – ist, ob ich verrückt bin oder war und mir die Lichtgestalten eingebildet habe. Ich habe in meinen Träumen unzählige Experimente durchgeführt, um mir diese Frage zu beantworten. Die Erkenntnisse möchte ich nun kurz auf den Punkt bringen, ohne auf die interessanten Details einzugehen. Zunächst einmal gibt es drei Welten, die man gut verstehen muss, um das Vermächtnis meiner Albträume zu verstehen.

1. Die Traumwelt

In der Traumwelt sind alle Personen und Gegenstände Projektionen des eigenen Geistes [3]. Diese Projektionen haben geringere Fähigkeiten als Menschen, beispielsweise können sie schlechter Kopfrechnen und antworten gern in Rätseln. Außerdem gelten andere physikalische Gesetze, die nicht mit denen der Realität vergleichbar sind. Außerdem können wir im Traum fliegen, was in der Realität aufgrund der Schwerkraft nicht möglich ist. In 90 Prozent der Träume projizieren wir unser Traum-Ich in den Traum. Albträume werden hauptsächlich in der REM-Schlafphase beobachtet, bei der sich die Augen der träumenden Personen stark bewegen.

2. Der Hypnagogische Zustand

Der hypnagogische Zustand ist ein besonderer Zustand, bei dem ein Individuum vom Wachen (Realität) in den Schlafzustand (Traumwelt) wechselt – er kann auch als Einschlafphase bezeichnet werden. Am besten kann man den hypnagogischen Zustand erleben, wenn man vor dem Schlafen die Augen schließt. Die Bilderfetzen, die dort immer wieder auftauchen, sind so genannte hypnagogische Bilder. In diesem Zustand ist es möglich Stimmen zu hören, Projektionen zu schaffen und zu halluzinieren. Der Zustand ist quasi das Tor zur Welt der Träume. Halluzinationen im hypnagogischen Zustand treten häufig bei Schlafmangel oder bei einem zu schnellen Übergang in die Traumwelt (REM-Phase) auf.

3. Die Realität

In der Realität gelten die üblichen Naturgesetze. Nur 8 Prozent der Wirklichkeit nehmen wir bewusst wahr. Der Rest (das Unterbewusste) wird zusammen mit der Wirklichkeit in unseren Träumen bzw. Albträumen verarbeitet. In der Realität sind alle Personen real und haben ein eigenes Bewusstsein.

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Links: Klare Grenzen zwischen den drei Phasen.
Rechts: Der hypnagogische Zustand verschwimmt mit der Realität und dem Traum.

Die Auflösung der Erlebnisse im „Wachzustand”

Die Albträume „die Hexe“, „die Geister“, „die Lichtgestalt“, „die Begegnung mit dem Teufel” und die „Rückkehr der Toten” haben alle etwas gemeinsam. In ihnen sehe oder höre ich Dinge im Wachzustand, die eigentlich nicht den Gesetzen der Realität entsprechen. In allen Fällen litt ich unter Schlafmangel aufgrund meiner Angst vor meinen Albträumen. Aus diesen resultierte, dass ich in den hypnagogischen Zustand wechselte, ohne es wirklich zu merken. Nur in sehr wenigen Fällen haben Menschen in diesem Zustand bewegte Bilder und auditive Signale halluziniert. Offenbar bin ich dazu sehr gut in der Lage. Ich habe also sowohl die Stimme der Hexe als auch die Lichtgestalt und die Geister mit meinem Geist erschaffen.

Die Erschaffung geistiger Projektionen folgt quantenmechanischen Gesetzen [2]. Demnach sind alle Personen und Gegenstände sowohl Teilchen (Materie) als auch Welle (Schwingung). Jedem Teilchen, jeder Person und jedem Gegenstand kann nach der Quantenmechanik eine Masse sowie eine Wellenlänge (De Broglie Wellenlänge) zugeordnet werden. Desto weniger Materie vorhanden ist, d. h. desto leichter die Teilchen sind, desto mehr gehorchen sie der Quantenmechanik (Gesetze der Wellen). Desto schwerer sie sind, desto mehr folgen sie den Gesetzen der klassischen Mechanik (Gesetze der Teilchen), die unsere Realität, die wir sehen können, dominiert. Die virtuelle Welt der Projektionen folgt demnach quantenmechanischen Gesetzen. In der quantenmechanischen Welt ist es möglich, sich eine eigene Wirklichkeit zu schaffen. Da Wellen nichts anderes als eine Vielzahl überlagerter Schwingungen sind, ist es nicht verwunderlich, dass ein Brummen zu hören war. Vibrationen und Töne können ebenfalls durch Wellen ausgelöst werden. Schwingungen sind also Voraussetzung für die Entstehung quantenmechanischer Fantasie-Welten. Selbst die Träume sind in ihrer Entstehung mit schwingungsartigen Augenbewegungen (REM-Phase) verknüpft. Dass man sich in Träumen eine Fantasiewelt erstellen kann, sollte jedem klar sein. Warum sollte man sich also nicht eine projizierte Welt erstellen können, wenn der Hinterkopf vibriert und dabei Schwingungen erzeugt?

Gefährlich wird es nur, wenn man nicht mehr zwischen Projektion und Wirklichkeit unterscheiden kann und die projizierte Welt mit der Realität verschwimmt (siehe Abbildung rechts). Der Mathematiker John Nash aus dem bekannten Hollywoodfilm „A Beautiful Mind” ist ein berühmtes Beispiel für diesen Fall. Er konnte die Welt der Projektionen und der Realität nicht mehr unterscheiden. Bei ihm verschwammen die starken Trennlinien wie in der Grafik dargestellt. Er sah im Wachzustand virtuelle Personen, die nicht da sind. Solche Fälle könnten meiner Ansicht nach verhindert werden, wenn die Menschen mehr über hypnagogische Zustände und die Gesetze der Quantenmechanik wüssten. Es würde diesen Menschen leichter fallen, die Projektionen von der Realität zu unterscheiden. Ähnlich wie John Nash aufgefallen ist, dass all seine virtuellen Projektionen (Fantasie-Personen) nicht älter werden. Ebenfalls hätte ihm auffallen können, dass die Personen nicht sehr lang stabil sind. Ohne den Triebmotor Angst ist es nämlich kaum möglich, diese Projektionen in der Realität sehr lang aufrecht zu erhalten. Außerdem traten die Projektionen anfänglich nur dann auf, wenn er eigentlich allein war. Ebenfalls wird in dem Film darstellt, dass er Nächte durchgearbeitet, also Schlafmangel hatte. Die Instabilität von quantenmechanischen Ereignissen und deren Schwierigkeit sie zu messen und festzuhalten ist ein bekanntes Problem. Sobald ich die Lichtgestalt fragte was sie von mir will, oder mich nach der Hexe umsehen wollte usw. war sie verschwunden. Sie war nicht messbar, so näher man ihr kam. Das Paradoxon findet ebenfalls ein Analogon in der Quantenmechanik mit dem Paradoxon von der Katze von Schrödinger.

Meiner Meinung nach bin ich also nicht verrückt, sondern eher überaus talentiert Projektionen im hypnagogischen Zustand zu erschaffen. Interessant ist für mich nun die Frage, ob man diese Fähigkeit gezielt nutzen kann. Zum Beispiel um als Wissenschaftler neue Modellvorstellungen im Geist zu kreieren oder als Sprachwissenschaftler neue Sprachen mit einem virtuellen Gesprächspartner zu erlernen. Denkbar ist es auf jeden Fall, denn auch die Klarträume werden mittlerweile von Sportlern zum Training von Bewegungsabläufen genutzt [3].

Das Vermächtnis meiner Albträume

Es lohnt sich seine Albträume zu erforschen, und über Jahre zu dokumentieren. In der Regel haben sie mich häufig vor einer schlimmen Situation gewarnt bzw. auf eine schlimme Situation vorbereitet. So warnten sie mich vor dem Verlust meines Großvaters. Ich muss wohl als Kind schon wahrgenommen haben, wie krank er eigentlich war. Außerdem warnten sie mich vor dem Teufel, dem Steckenbleiben im Aufzug usw. Sie haben mir geholfen traumatische Ereignisse, wie den Tod meiner nahen Verwandten als Kind oder die Astralreisen zu verarbeiten. Albträume können neue Potenziale des menschlichen Geistes, wie das Astralreisen oder die Fähigkeit hypnagogische Projektionen zu erschaffen, aufzeigen. Außerdem geben sie gute Hinweise, wann man psychologische Hilfe in Form von Hypnose oder anderen therapeutischen Methoden braucht. Generell sollte man bei folgenden Anzeichen dringend eine Betreuung aufsuchen, wenn:

  1. Die Albträume schlimmer werden
  2. Die Albträume mit ähnlichem Inhalt häufiger auftreten
  3. Die Albträume von Halluzinationen begleitet sind
  4. Die Ängste im Traum auch in der Realität vorhanden sind
  5. Die Albträume häufiger zu Schlafmangel führen

Generell ist das Entschlüsseln der Bedeutung der Albträume sehr wichtig, um sein persönliches Vermächtnis der Albträume zu verstehen.

Verträumte Grüße senden euch

Marcus Krahlisch (Text) und Anne Zietmann (Grafikdesign)

Aufruf an den Leser
Psychologen haben leider bis heute keine ausreichend gute Ausbildung in Bezug auf das Vermächtnis der Albträume. Mit den jetzigen Erkenntnissen dieses Artikels werdet ihr genauso erschüttert sein, was eine Anruferin bei Domian vor einigen Jahren schilderte. Im unten verlinkten Beitrag erzählt eine Frau, von einem Clown, der sie im Traum mit Speeren durchbohrt. Trotz jahrelanger psychologischer Betreuung ist es den Psychologen nicht gelungen, eine nicht verarbeitete Vergewaltigung aus ihren Träumen zu deuten. Beziehungsweise hilfreiche Tipps im Umgang mit den Albträumen zu geben. Der Clown ist natürlich eine Projektion des Sexualverbrechers, der über den hypnagogischen Zustand in die Realität gelangt ist und sich dort durch die Angst der Frau manifestiert hat. Ähnlich wie bei meinen Albträumen die „toten Menschen” Projektionen meiner verstorbenen Angehörigen aus meinen Kindertagen waren.

Ich bin sicher, dass man dieser Frau in einem frühen Stadium und einer guten Kenntnis des Vermächtnisses der Albträume, hätte helfen können. Aus diesem Grund bitte ich euch diesen Artikel an alle Menschen, die Albträume haben, zu versenden oder zu verlinken. Damit Fälle wie „der Clown” sich nicht wiederholen.

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[1] Klausbernd Vollmar, Konrad Lenz, Kurs in Traumdeutung, Königsfurt Verlag 2005, ISBN-3-89875-126-0

[2] William Buhlman, Out of Body – Astralreisen: Das letzte Abenteuer der Menschheit, Random House Verlag, ISBN-978-3-453-70163-2

[3] Paul Tholey, Utecht Kaleb – Schöpferisch träumen. Wie Sie im Schlaf das Leben meistern: Der Klartraum als Lebenshilfe, Klotz, Magdeburg; Auflage: 5., unveränderte Auflage. (1. Oktober 2000), 978-3880742758

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Albträume, Alpträume, schlaflose Nächte, Albträume bei Kindern, hypnagogischer Zustand, Klarträume

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