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Mein Geburtsvorbereitungskurs – Teil 5

Was macht man in einem Geburtsvorbereitungskurs? Mein Erfahrungsbericht von meinem Geburtsvorbereitungskurs Teil 5 bringt Licht ins Dunkel.

Baby im Geburtsvorbereitungskurs

Ein paar Stunden vor Beginn des Geburtsvorbereitungskurses haben wir einen Vorsorgetermin im Geburtshaus und bekommen mit, dass dort gleich eine Geburt stattfinden wird. Kurze Zeit später im Geburtsvorbereitungskurs, bringt die eine Hebamme das Baby mit in den Kursraum. Alle staunen und bewundern das gerade geborene Baby. Die dazugehörige Mutter bekommen wir allerdings nicht zu Gesicht – diese ruht sich jetzt kurz aus. Einige Frauen im Kurs sagen, dass sie ihr Baby nicht kurz nach der Geburt im Kurs hätten rum zeigen lassen. Ich selbst bin mir auch nicht sicher, ob ich das gemacht hätte – freue mich jedoch, dass wir ein so junges Baby gerade im Geburtsvorbereitungskurs erleben dürfen. Das ist ein sehr schöner Auftakt für den heutigen Kurs, finde ich.

Die Partnerschaft nach der Geburt

Heute soll sich alles um die Partnerschaft drehen. Die Hebammen berichten über ihren Alltag als Nachsorge-Hebammen in den Familien. „Es ist nicht immer einfach, wenn wir manche Paaren betreuen. Manche Frauen machen sich zum Beispiel selbst das Leben schwer, indem sie den Partner gar nichts machen lassen und sich dann wundern, warum sie überfordert sind.“ Man muss also versuchen sich so viel wie möglich helfen zu lassen, vor allem vom Partner. Auch wenn dieser es nicht optimal nach den Vorstellungen der Frau macht, sollte man die angebotene Hilfe unbedingt annehmen. Das Fördert das Vertrauen zum Partner und gibt der Frau gleichzeitig etwas Zeit für sich oder andere Dinge, die im Haushalt anstehen. Dass es sehr wichtig ist, sich die Aufgaben gut aufzuteilen, bestätigen auch die männlichen Teilnehmer, die bereits Kinder haben…

Scheidung wegen Baby

… Ein Mann erzählt, dass er sich von seiner damaligen Frau scheiden lassen hat, weil sie zu sehr am Kind geklammert hat. Er hat in ihren Augen immer alles falsch gemacht und somit hat nur sie sich um das Kind gekümmert. Wenn ein Kind in eine Partnerschaft kommt, muss man sich dessen bewusst sein, über solche Dinge reden zu müssen und vor allem auch Kompromisse zu finden, die für alle Beteiligten gut sind. Wenn die Beziehung schon vor der Schwangerschaft krieselt, wird es besonders schwer.

Der Brief an den Partner

Um solche tragischen Scheidungsfälle zu minimieren, reden uns die Hebammen gut zu und animieren uns dazu, die Partnerschaft trotz Baby nicht zu vergessen, sondern aktiv am Leben zu halten. Beispielsweise kann man sich bewusst Zeit zu zweit nehmen, die man mit einander verbringt – sei es auch nur fünf Minuten am Tag oder zusammen einen schönen Film schauen, wenn das Kind schläft. Als Übung für eine bewusste Partnerschaft, sollen wir nun einen Brief an unsere(n) PartnerIn schreiben. Eine künstlich geschaffene romantische Atmosphäre wird nun hergerichtet ;). Die Hebammen stellen eine Entspannungsmusik an, dimmen das Licht etwas und teilen farbige Zettel und Stifte aus. Alle suchen sich im Kursraum einen angenehmen Ort, um den Brief zu schreiben. Es soll eine Art Wertschätzung der Beziehung sein, die man dem anderen schriftlich mitteilt. In schwierigen Momenten einer Beziehung kommt diese Wertschätzung oft zu kurz oder wird vergessen. So eventuell auch in der ersten Eingewöhnungszeit mit dem Baby. Die Briefe behalten dann die Hebammen bis das Baby ein oder zwei Monate alt ist und schicken uns diese dann per Post zu. Vorher dürfen wir nicht verraten, was drin steht. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, was mein Freund mir geschrieben hat.

Sex nach der Geburt

Es ist klar, dass beim Thema Partnerschaft Nähe und Sexualität eine wichtige Rolle spielt. Somit kommt bei den Kursteilnehmern schnell die Frage auf: „Ab wann können wir nach der Geburt wieder Sex haben?“ Prinzipiell gilt, sobald beide Partner wieder Lust haben und körperlich dazu in der Lage sind, kann man nach der Geburt wieder Sex haben. „Das kann von Paar zu Paar sehr unterschiedlich ausfallen“, erzählen die Hebammen. Eine Schwangere im Kurs erzählt, dass ihr Frauenarzt gesagt hätte, in den ersten acht Wochen (Wochenbettzeit) darf man gar keinen Sex haben. Das stimmt so nicht und ist wohl eher als sehr dogmatische Sichtweise anzusehen. Die Hebammen empfehlen jedoch auch, etwa sechs Wochen abzuwarten. Entscheiden muss es jedes Paar selbst und einige wenige haben statistisch gesehen bereits in der ersten Woche nach der Entbindung wieder Sex. Ich denke, dass es sehr abhängig davon ist, wie die Geburt verlaufen ist und wie gut die Frau sich bereits fühlt.

Verhütung nach der Geburt

Der erste Satz, den wir von der Hebamme hören ist: „Stillen ist keine sichere Verhütung!“ Einige Frauen im Geburtsvorbereitungskurs wissen gar nicht, was sie damit meint. Ich schon, denn ich kenne die ganzen Vorurteile gegenüber NFP in der Stillzeit. Manche Frauen denken, dass sie nicht schwanger werden können solange sie stillen. Das ist hierbei ein gefährliches Halbwissen, denn dies gilt nur für ganz bestimmte Still-Voraussetzungen, welche in den LAM-Regeln festgeschrieben sind. Außerdem kann man NFP auch in der Stillzeit anwenden. Ich erkläre den Hebammen, dass man mit NFP den ersten Eisprung nach der Geburt rechtzeitig erkennen kann. Ein Eisprung erfordert nämlich einen hohen Östrogenspiegel – je mehr Östrogen im Körper, je besser ist die Qualität des Zervixschleims. Der Zervixschleim ist also eine Art ankündigendes Körperzeichen des Eisprungs. Sobald man Zervixschleim fühlt oder sieht, muss man ab sofort Fruchtbarkeit annehmen. Genauere Methodenregeln kann man sich in der NFP Beratung erklären lassen.

Fazit:

Ich hätte nicht gedacht, dass die Partnerschaft in einem Geburtsvorbereitungskurs mit behandelt wird. Im Nachhinein betrachtet, ist es jedoch sehr sinnvoll dieses Thema zu besprechen. Die Partnerschaft aufrecht zu erhalten, wenn ein Kind da ist, ist nämlich schon sehr schwierig und nicht umsonst gibt es heutzutage so viele Scheidungskinder. Einen Brief an den Partner zu schreiben, der im zweiten Lebensmonat des Kindes ankommt, finde ich persönlich eine sehr schöne Idee.

Dies war der letzte offizielle Kurstermin. Wenn alle Paare des Geburtsvorbereitungskurses ihre Geburt und die Wochenbettzeit hinter sich haben, wird ein Nachtreffen mit allen Paaren und Babys organisiert. Hier erzählen alle, wie ihre persönliche Geburt ablief und welche Erfahrungen sie bisher gemacht haben. Ich bin schon sehr gespannt, was die anderen so erlebt haben und werde selbst von meiner natürlichen Geburt berichten.

» Hier geht’s zum Geburtsvorbereitungskurs – Nachtreffen (erscheint demnächst)»

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