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Wie find ich raus, was ich werden möchte?

Du hast keine Ahnung, was du werden möchtest? Dann bist du hier genau richtig. Mein Bericht gibt Tipps, wie man herausfindet was man wirklich möchte.

Die quälende Frage – „Was möchte ich werden?”

Jeder kennt die quälende Frage – was möchtest du eigentlich werden? Die meisten haben mit 16 oder 19 Jahren, wenn das Thema bedeutsam ist, keine Ahnung. Das Schlimme ist, dass es meist mit den Jahren nicht besser wird. Viele Menschen sind unglücklich mit ihrem Beruf und sehen ihn als Pflicht an. Ich selbst gehörte zu diesen Menschen und kenne kaum jemanden der zu mir sagt – ich bin super glücklich mit dem, was ich tue.

Warum 90 Prozent der Menschen, nie wirklich herausfinden, was sie werden möchten?

Der Hauptgrund ist, dass viele Menschen falsch an diese Frage „Was möchte, ich wirklich werden?” herangehen. Aus zahlreichen Gesprächen mit anderen Menschen, die nicht zufrieden mit ihrem Job sind, lernte ich, dass Ihnen Geld wichtiger ist als Glück.

Ist Geld wirklich wichtiger als glücklich zu sein?

Alle Verwandten und Bekannten sagten mir, dass ich einen Job wählen sollte, der Geld bringt. Einen Job, der auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist. Schließlich gibt es nichts Schlimmeres als etwas zu lernen, was dann nach 3 Jahren Ausbildung oder 5 Jahren Studium nicht zu Arbeit und Geld führt. Nur wenigen Bekannten war dabei der Aspekt glücklich zu sein wichtig. Wer Geld hat, kann sich alles kaufen und ist daher glücklich, so die Logik vieler Menschen, die ich damals um Rat fragte. Im Laufe meines Lebens musste ich mühsam lernen, dass Glück viel wichtiger als Geld ist. Leider weiß man das erst, wenn man den Geld-Weg gegangen ist.

Der Geld-Weg

Der Geld-Weg führte mich mit 19 Jahren zur Berufsberatung. Ich wollte einen Beruf suchen, der zu mir passte und Geld einbringt. Beim Berufsinformationszentrum angekommen, wurde ich vor einen Computer gesetzt. Hier sollte ich fragen zu meinen Berufsvorstellungen und Qualifikationen sowie Interessen beantworten. Nach etwa einer halben Stunde spuckte der Rechner dann geeignete Berufsbilder aus. Ich sollte nach Ansicht der Berufsberatung, Förster oder Grundschullehrer werden. Mir kam das Spanisch vor, denn keiner der Berufe fühlte sich für mich richtig an. Also teste ich das Programm noch mehrere Male und stellte fest – das jeder der sich vorstellen kann draußen zu arbeiten – die Forstwirtschaft empfohlen bekommt. Jeder, der Abitur hat und sich vorstellen kann mit Kindern zu arbeiten – bekommt den Grundschullehrer angezeigt. Warum ist das wohl so? Das Berufsinformationszentrum zeigt bevorzugt nur Berufe an, die zum damaligen Zeitpunkt sehr gefragt waren. Dein Glück ist dem Arbeitsamt und dem Staat egal, der Staat möchte, dass du steuern zahlst und die Arbeitslosenquote bei null Prozent liegt. Also muss er alles dafür tun, dass du Berufe ergreifst, mit denen du Arbeit findest.

Die zweite Station war eine Studienberatung. Allerdings lief es hier ähnlich. Studiengänge, die wenige Studenten hatten, wurden empfohlen. Von Studiengängen, die Viele studieren, wird abgeraten. Schließlich bekommt die Uni pro Student Geld vom Staat. Die Studienplätze für beliebte Studiengänge sind meist begrenzt, würden also alle Studenten diese Studiengänge studieren wollen, hätte die Uni zu wenig Geld. Also versucht sie dir zu raten, etwas anderes zu studieren und möglichst viele Studenten für ein Studium zu gewinnen. Dein Glück ist der Uni egal.

Meine dritte Anlaufstation waren meine Eltern, die ich um Rat fragte. Meine Eltern rieten mir, eine Berufsakademie bzw. ein Dualstudium zu wählen. Schließlich bekommt man hier sofort Geld und wird nach dem Studium meist von einer Firma übernommen. Eigentlich war ihr Rat klar, denn bei einem solchen Studium müssen die Eltern nichts zahlen. Da ich kein BAföG-Anspruch hatte, hätte ein Studium etwa 30 000 Euro gekostet. Diese müssten natürlich meine Eltern aufbringen – also rieten sie mir von einem normalen Studium ab. Auch hier spielte mein Glück eher eine unterordnete Rolle.

Ich habe, wie viele Menschen, alles falsch gemacht. Ich wählte ein Studium in der eigenen Heimatstadt, um meinen Eltern nicht zu sehr auf der Tasche zu liegen. Außerdem entschied ich mich für Physik – einen Studiengang, den keiner studieren möchte – der aber anschließend Arbeit bringt. Somit waren meine Eltern, die Uni und der Staat bzw. das Arbeitsamt zufrieden mit meiner Entscheidung. Mein Glück blieb allerdings auf der Strecke.

Mein Studium war sehr trocken und schwierig. Es machte mir keinen Spaß, da ich nicht mit dem Herzen dabei war. Im 6. Semester war es sogar so schlimm, dass ich aufgrund psychischer Probleme eine Lebensberatung, aufsuchte. Das war der Tiefpunkt in meinem Leben. Ich hatte bei meiner Berufswahl ignoriert auf mein Herz zu hören und dies nahm mir Tag für Tag immer mehr meine Energie. Zu meinem Glück halfen mir die Lebensberatung und ein Schlüsselerlebnis aus dieser Krise – mehr kannst du in meinem Blog „Prokrastination plus Prüfungsangst” nachlesen. Mir wurde mit 25 Jahren klar, dass ich immer noch nicht wusste, was ich werden wollte – und warum ich es bisher nicht herausgefunden hatte.

1. Alle raten nur das, was für sie selbst am besten ist

Egal ob Eltern, Uni oder Arbeitsamt alle raten dir nur das, was für sie selbst am besten ist. Sie fragen die falschen Fragen und vergessen die wichtigste Frage: „Was macht dich wirklich glücklich?”

2. Geld ist in unserer Gesellschaft wichtiger als Glück

Geld spielt in unserer Gesellschaft eine viel zu wichtige Rolle. Geld hat eine zu große Macht – viele Berufe bringen zwar Geld – machen aber nicht glücklich. Geld bestimmt den Wert eines Menschen in unserer Gesellschaft – und ermöglicht dir, dein Leben neben der Arbeit zu gestalten. Ohne Geld bist du in unserer Gesellschaft verloren – aus diesem Grunde wird Geld wichtiger bewertet als Glück. Der gesellschaftliche Druck der durch das Geld-Verdienen entsteht, war für mich damals zu groß, um in mein Herz zu hören und eine freie Entscheidung zu treffen. Dabei müssen Geld und Glück gar keine verschiedenen Dinge sein. Warum nicht einen Job finden, der Geld bringt und glücklich macht?

3. Kein Plan zum Glücklich sein

Bisher kennen die meisten Menschen ganz viele Pläne, um Geld zu verdienen, aber kaum welche um glücklich zu werden. In den folgenden Abschnitten möchte ich ein paar Tipps geben, wie man anders an die Frage „Was möchte ich wirklich werden?” herangehen kann.

So findet man heraus – was man wirklich werden möchte

Die allerwichtigste Sache ist, auf seine innere Stimme zu hören, wenn man herausfinden möchte, was man werden will..

Follow your heart, your intuition, it will lead you in the right direction.

dt. Folge deinem Herzen, deiner Intuition, sie wird dich in die richtige Richtung führen.

Jewel

Der Mensch nimmt nur 8 Prozent seiner Umwelt bewusst war, die restlichen 92 Prozent werden in deinem Unterbewusstsein gespeichert. Bei einer Entscheidung gibt dein Bauch ein Gefühl an. Das Gefühl kann positiv oder negativ sein. Hierbei steht ein positives Gefühl bei einer wichtigen Entscheidung für „JA” und ein negatives Gefühl für „NEIN”. Meist spürt man dieses Gefühl in der Bauchgegend, weshalb man umgangssprachlich auch gern vom Bauchgefühl spricht. Natürlich weißt du unterbewusst viel mehr als bewusst. Aus diesem Grund hat dein Bauchgefühl meist wirklich recht. Es gibt nun mehrere Strategien, wie du das Bauch-Gefühl konkret für dich nutzen kannst.

Die Energie-Strategie

Es ist eigentlich ganz einfach. Der Traum-Beruf ist die Tätigkeit, die deine Energie steigert und nicht mindert. Wenn ich z. B. schreibe, dann fühle ich mich nach zwei Stunden fitter als zuvor. Schreiben steigert meine innere Energie. Ich spüre den Flow, ich fühle mich wohl – alles scheint mir zu gelingen, es fließt wie aus einem Guss. Wann hast du dich zuletzt so gefühlt? Welche Tätigkeit hast du dabei ausgeführt? Diese Tätigkeiten sind es, die deinen Traumberuf beinhalten sollten. Mehr zum Flow-Zustand findest du in meinem Artikel „Optimal lernen im Flow”.

Die Ausprobieren-Strategie

Um herauszufinden, was ich werden möchte und was mir Spaß macht, habe ich ziemlich viel ausprobiert. Ich habe etwa 20 unterschiedliche Nebenjobs, bei über 20 unterschiedlichen Arbeitgebern hinter mir. Vom Tellerwäscher bis zum Nachhilfelehrer für Studenten war hier alles dabei. Interessant war für mich, dass mir Tellerwaschen mehr Spaß machte, als im Callcenter zu arbeiten. Leute anrufen und ihnen Produkte aufquatschen – ist so ziemlich das Letzte, was ich noch mal machen möchte. Außerdem war ich wirklich nicht gut darin. Die gute Stimmung in der Betriebsküche und der freie Kopf nach drei Stunden Teller waschen, ziehe ich dem auf jeden Fall vor. Aus diesen Erfahrungen wusste ich ganz genau, welche Tätigkeiten mir liegen und was ich lieber lassen sollte. Der Traumjob kann sich allerdings auch hinter einem Hobby verbergen. Also gilt bei allem was du tust, achte auf deine Energie und den Flow. Probier viel aus, denn nur so kannst du wirklich sicher sein, welche Tätigkeiten dir Freude machen. Nebenjobs, Hobbies und Praktika sind ideal, da sie schon mit geringem Aufwand viele Erkenntnisse liefern.

Die Vorbild-Strategie

Manche Menschen können in uns den Flow auslösen. Bei mir ist das regelmäßig passiert, wenn ich Blogs von Steve Pavlina gelesen habe. Sie waren so gut geschrieben und haben mir so viel geholfen, dass ich diesen Mann bewundere. Aber es war nicht nur Steve Pavlina und seine Artikel, die mich nach intensiver Befragung meiner inneren Stimme fesselten. Nein, es war der Beruf Blog Autor, der mir gefiel. Steve Pavlina war eine Person – ein Vorbild – dem ich nacheifern konnte. Nun wollte ich natürlich alles darüber wissen, wie Steve seinen Blog aufgebaut hat. Ich lass seine Kurzbiografie und Artikel und schon hatte ich meine Vision und mein Ziel. Alle Personen, die deinen Energiewert steigern, haben eine Tätigkeit in sich, die die Antwort auf die Frage „Was oder wer du werden möchtest“ enthält. Meist haben große Sportler, andere Sportler in der Kindheit als Vorbild gehabt und haben hart trainiert, um ihrem Idolen nachzueifern. Diese Menschen sind meist wirklich glücklich mit ihrem Leben – also wenn du ein Vorbild hast – könnte das ein guter Weg sein.

Die Anti-Strategie

Bei meiner Suche was ich werden möchte, stieß ich damals auf ein Zitat des berühmten Philosophen Jean-Jacques Rousseau, der wörtlich sagte:

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will.“

Jean-Jacques Rousseau

Als ich dieses Zitat las fiel mir plötzlich auf, dass es oft viel einfacher ist zu sagen, was man nicht möchte – als zu sagen, was man möchte. Demnach ist das, was man möchte, das was übrig bleibt, wenn man das, was man nicht möchte, ausschließt. Diese Antistrategie hat
mich schon oft im Leben weiter gebracht und mir die Frage – was ich wirklich werden möchte – etwas erleichtert. Denn ich brauchte mich nur noch fragen: Was möchte ich auf keinen Fall werden? Und anschließend fragte ich mich, was bleibt dann noch übrig?

Die Schauspiel-Strategie

Eine etwas experimentellere Herangehensweise ist die Schauspielstrategie. Als Schauspieler begibt man sich in eine bestimmte Rolle. Man verkörpert einen bestimmten Charakter mit einem bestimmen Beruf. In Schauspielkursen, wie zum Beispiel Improvisations-Theater – ist man gezwungen sich in verschiedenste Rolle hineinzuversetzen. Beispielsweise gibt es eine Übung in der man mal den Chef und den Untergebenen spielt. Was liegt dir mehr – was fühlt sich in dir besser an? Meist gibt es für jeden Schauspieler – so wie dich selbst – nur eine Rolle, d. h. einen bestimmten Charakter mit Job der wirklich gut passt. Ich selbst habe mal einen Impro-Theater Kurs besucht und dort musste ich mal den Chef und mal den Untergebenen spielen. Die Rolle des Chefs fühlte sich wesentlich besser für mich an. Ist es ein Zufall, dass ich heute selbständig – also mein eigener Chef bin? Nein, ganz sicher nicht. Mir ist im Angestelltenverhältnis schon öfter aufgefallen, dass mir die Rolle einfach nicht gefiel und das ich sie nicht gut spielen konnte. Man versteht sich selbst durch Rollenspiele besser und kann gezielter handeln. Ein Freund von mir spielte immer gern Kriegs- und Strategiespiele. Besonders wohl fühlte er sich in der Rolle des Kriegers und Soldaten. Heute ist er glücklicher Soldat bei der Bundeswehr. Dieses Beispiel zeigt, dass die Schauspiel-Strategie funktionieren kann, um seinen Weg zu finden.

Fazit

Jeder muss für sich selbst herausfinden, welche der vorgestellten Strategien am besten funktioniert. Alle diese Strategien haben aber ein Endziel: Man weiß, welche Tätigkeiten einem Spaß machen – und welche nicht. Anschließend muss man diese Aufgaben und Fähigkeiten nur noch in einem Berufsbild wiederfinden. Hier kann es nicht schaden, einen Berufskatalog zu lesen. Finde ich einen Großteil meiner Lieblingsaktivitäten in meinem Job wieder, habe ich schon eine wirklich gute Wahl getroffen. Falls es keinen Beruf gibt, der deine Aktivitäten enthält – bleibt immer noch die Selbstständigkeit. Hier kann eine Gründungsberatung nicht schaden, da hier ein guter Businessplan und eine ausgefeilte Geschäftsidee nicht schaden können. Meistens ist die Frage, was man wirklich werden möchte, gar nicht das Problem. Bei vielen Menschen ist es eher die Angst, mit dem, was man werden möchte, nicht genug Anerkennung und Geld zu bekommen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht einfach ist, seinen Traum zu wagen. In meinem Artikel „Warum es so schwierig ist zu werden, was man will? ” gehe ich demnächst auf dieses Thema genauer ein.

In diesem Sinne – mach das beste aus jedem Tag – und sei glücklich!

Marcus Krahlisch

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Wörter: 2134

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