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Meine Geburtsträume mit Deutung Teil 2

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Sind Geburtsträume während der Schwangerschaft eine Geburtsvorbereitung für die Psyche? Für die Traumdeutung muss man manchmal abstrakt denken.

Im ersten Teil hatte ich ja bereits über zwei Geburtsträume, die ich vor meiner Schwangerschaft hatte, berichtet. In diesem zweiten Teil meiner Artikelreihe Geburtsträume schreibe ich über sechs Geburtsträume, die ich während meiner ersten Schwangerschaft hatte, und gebe jeweils im Anschluss eine Traumdeutung. Es steht zu jedem Geburtstraum das Datum und in welcher Schwangerschaftswoche (SSW) ich war, als ich den jeweiligen Geburtstraum hatte. So kann man die Trauminhalte besser nachvollziehen. Im dritten Teil gehe ich dann auf meine Geburtsträume, die ich nach meiner Schwangerschaft hatte, ein. Somit lässt sich ein toller Entwicklungsverlauf feststellen.

Geburtstraum Nr. 1
Mittwoch, der 18. April 2012 (SSW 12+3)

„Hilfe bei der Geburt“

Traum gekürzt […] Es ist ein Pärchen anwesend, das ein Kind erwartet. Ich kenne beide nicht. Die bereits hoch-schwangere Frau ist eifersüchtig auf mich, weil ich mich sehr lange mit ihrem Partner unterhalten habe. Später ist sie kurz vor der Geburt – die Wehen haben schon begonnen. Ich fasse auf ihren Bauch, als eine Wehe kommt. Das findet sie überhaupt nicht gut und fängt an zu schreien. Ich entschuldige mich und begründe es damit, dass ich ja sonst keine anderen Erfahrungen vorher machen kann, weil ich sonst keine Frau kenne, die schwanger ist. Ich biete ihr an, ihr zu helfen, indem ich z. B. Tee koche, Wärmflasche und heißes Wasser besorge. Sie ist einverstanden und daraufhin helfe ich ihr […]

TRAUM-DEUTUNG
In diesem Geburtstraum sehe ich eine fremde Person, die ein Kind bekommt. Ich bin nicht selbst die Schwangere, sondern nur eine Art Geburtshelferin. Das deutet daraufhin, dass ich die Geburt meines Babys noch weit von mir weise. Ich bin zu diesem Zeitpunkt ja auch erst in der 13. SSW und kann es noch gar nicht richtig fassen, dass ich jetzt wirklich schwanger bin. Schließlich habe ich ja lange gebraucht, um mich zu entschließen, ein Kind zu bekommen. Der Traum zeigt auch meine gesamte Unsicherheit bezüglich der bevorstehenden Geburt. Ich würde mich gerne mit anderen Frauen austauschen, denen es ähnlich geht und bereits Geburtserfahrung haben und mir gleichzeitig vertraut sind. Vier Tage vor diesem Traum war ich auf einer kleinen Geburtstagsfeier eines Freundes und dort habe ich eine Bekannte das erste Mal mit ihrem Babybauch gesehen. Eventuell weist der Traum darauf hin, dass ich ihr auch helfen möchte sich positiv auf die Geburt einzustellen.

Geburtstraum Nr. 2
Samstag, der 16. Juni 2012 (SSW 20+6)

„Großes Mädchen“

Ich bin bei meinen Großeltern und fast alle aus der Familie sind da. Es ist ganz kurz nach der Entbindung und das Baby ist schon so groß, wie ein 10-jähriges Mädchen. Ich wundere mich darüber sehr und sage das auch zu den anderen. „Wie kann es nur sein, dass das Kind einen Tag nach der Geburt schon so groß ist?“, frage ich. Es ist ein Mädchen mit blonden Haaren und einem Pony. Ich nenne sie zuerst immer Elisa – bis mir auffällt, dass wir ja einen ganz anderen Mädchennamen ausgesucht hatten. Es ist mir etwas peinlich vor meinen Verwandten, dass mir das erst so spät auffällt. Ich sage dann den richtigen Namen zu dem Mädchen/meinem Baby. Sie möchte immerzu auf dem Klavier von meiner Oma spielen und muss dafür immer jeweils einen Euro zahlen. Ich versuche ihr beizubringen, welches das Ein-Euro-Stück ist, aber sie versteht es noch nicht. Als ich mit ihr am Tisch sitze, sagt sie zu mir: „Ich werde mir selbst die Haare schneiden!“ Ich sage ihr, dass ich das schon seit 5 Jahren übe und man das nicht einfach so machen kann. Daraufhin fragt sie: „Was sind Jahre?“ Ich akzeptiere, dass sie noch viel zu jung ist, um ihr solche Sachen zu erklären. Wir gehen dann auf die Veranda von meiner Oma und dort darf sie die Blumen gießen. Ich bringe ihr bei, wie man das macht, denn sie gießt überall zu viel Wasser rein. Später liegt ein Baby auf der Veranda mit einem sehr großem Kopf und ich frage mich, wie der bei der Geburt durch den Geburtskanal passen soll. Habe mir die Babys irgendwie viel kleiner vorgestellt. […]

TRAUM-DEUTUNG
Auch in diesem Geburtstraum dränge ich die Geburt meines Babys und die erste anstrengende Zeit danach weit weg von mir, indem ich mir einfach das Baby als 10-jährige erträume. Allerdings geht mein Unterbewusstsein nun schon einen Schritt weiter, denn in diesem Traum habe ich selbst das Kind bekommen im Gegensatz zum ersten Geburtstraum. Interessant ist außerdem, dass die Größe des Kindes sich bereits innerhalb des Traumes verändert – denn zum Schluss des Traumes liegt ja ein Baby auf der Veranda. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass ich mich allmählich damit auseinandersetze, wie die Entbindung und die Zeit danach sein wird. Außerdem thematisiere ich die Hilflosigkeit von kleinen Kindern und dass man ihnen ALLES erst beibringen muss. Ich selbst habe mit ca. 11 Jahren angefangen, Klavier zu spielen und meine Oma hat auch als Kind Klavier gespielt. Der Ort meiner Großeltern ist vermutlich auch nicht zufällig im Traum so gewählt. Die Großeltern sind die Eltern meiner eigenen Mutter, welche wiederum mich geboren hat. In den nächsten Träumen wird der dramaturgische Verlauf besonders deutlich.

Geburtstraum Nr. 3
Freitag, der 13. Juli 2012 (SSW 24+5)

„Geburt lange vorbei“

Ich sehe in den Kalender und merke, dass die Geburt meines Kindes schon zwei Wochen her ist und ich vergessen habe, meinen Eltern und den Eltern meines Partners Bescheid zu sagen. Ich frage mich, wie ich das meiner Mutter erklären soll und plane schnell mit meinem Partner eine kleine Baby-Party für die Familie.

TRAUM-DEUTUNG
Nun bin ich wieder einen Schritt weiter gegangen, denn es geht diesmal um die Eltern meines Partners und um meine eigenen Eltern. Alles Personen, die im direkten Zusammenhang mit der Geburt meines Partners und meiner Geburt stehen. Dieser Geburtstraum beschreibt im Wesentlichenh meine Angst vor Überforderung nach der Geburt, da ich sogar eines der wichtigsten Dinge nach der Geburt für zwei Wochen vergessen habe – nämlich den engsten Verwandten Bescheid zu sagen. Gleichzeitig macht er wieder deutlich, dass ich die Geburt meines Babys als Solches zeitlich von mir weg schiebe. Es ist schon zwei Wochen danach und ich baue somit eine gewisse Distanz zur Geburt auf, obwohl der voraussichtliche Entbindungstermin in Wirklichkeit ja immer näher rückt, denn ich bin zu diesem Zeitpunkt ja schon am Ende der 25. SSW.

Geburtstraum Nr. 4
Freitag, der 3. August 2012 (SSW 27+6)

„Meine Mutter hoch-schwanger“

Ich sehe meine Mutter im hoch-schwangeren Zustand, wie sie schwere Kisten hin und her trägt. Ich rege mich darüber auf, weil sie als Schwangere nichts schweres heben sollte. Dazu kommt noch, dass sie mit ihrem Freund für zwei Wochen weit weg in den Urlaub fliegen will. Ich frage sie, was sie macht, wenn sie dort entbinden muss? Es ist ihr egal.

TRAUM-DEUTUNG
Diese Traumsituation ist sehr witzig, denn ich wähle mir die einzige Person aus, mit der ich schonmal eine Geburt live erlebt habe: Meine eigene (schwangere) Mutter. Außerdem befinden wir uns in der Stadt, in der ich geboren bin. Mein Vater war damals nicht direkt bei meiner Geburt dabei – so ist es nicht verwunderlich, dass er in diesem Traum auch nicht auftaucht. Mein Unterbewusstsein tastet sich nun immer mehr an die bevorstehende Geburt heran. Diesen Geburtstraum habe ich drei Tage vor Beginn meines Geburtsvorbereitungskurses. Ich werde mir mit diesem Traum etwas bewusster, dass ich mich in der Schwangerschaft insgesamt nicht so stark belasten sollte. Allerdings weise ich es mir selbst nicht zugehörig an, da ich meine Mutter schwanger sehe und nicht mich selbst. Ich hatte in meiner Schwangerschaftswoche 37 geplant ein Wochenende allein mit dem Zug nach Augsburg zu fahren, um dort den Ausbildungskurs zur MFM-Referentin zu machen. Mit zunehmender SSW, wurde mir nun bewusst, dass das eventuell schwierig wird. Ich war mir, aber ganz sicher, dass ich das machen möchte und habe es schließlich auch geschafft – aber in diesem Geburtstraum beginne ich wohl etwas daran zu zweifeln. Auch diesen Punkt übertrage ich nicht direkt auf mich sondern auf meine Mutter, die noch kurz vor der Geburt in den Urlaub fliegen will.

Geburtstraum Nr. 5
Dienstag, der 7. August 2012 (SSW 28+2)

„Die Taxigeburt“

Ein Bekannter fährt mit mir im Taxi – er ist gleichzeitig der Taxifahrer. Wir fahren durch meine Heimat(- und Geburts)stadt und dann parkt er das Taxi in einer Bushaltestelle, damit wir ein Stück laufen können. Der Bekannte verwandelt sich zwischendurch erst in meinen einen Ex-Freund, der in diesem Traum gerade Geburtstag hat, und dann in meinen anderen Ex-Freund. […] Nun ist mein Partner da, von dem ich gerade ein Baby erwarte. Weil der Taxifahrer (Bekannter 1) falsch geparkt hat, werden mein Partner und ich schon namentlich gesucht. Jetzt sind wir wieder im Taxi, das auf einmal so groß wie ein Raum geworden ist, und ein weiterer Bekannte (Bekannter 2) ist anwesend. Er erzählt uns von sich in der dritten Person, was er gerade alles so macht. […] Dann liege ich mit meinem Partner im Bett – immer noch in dem Taxi-Raum. Das Baby im Bauch dreht sich sehr intensiv. Bei einer dieser Extrem-Wendungen sticht von innen ein spitzer Stahlstab durch meinen Bauch nach außen. Es ist nun ein Loch in der Mitte meines Bauches und etwas Fruchtwasser läuft da raus. Ich lasse meinen Partner mit seiner Hand die Bauchwunde spüren und sage, er soll den Krankenwagen rufen. Als er zum Handy auf dem Nachttisch greifen will, kommt meine Leber und andere Eingeweide aus meinem Bauch heraus. Ich will alles wieder rein stopfen, aber ich wache vorher auf, weil ich denke, dass ich gleich sterbe.

TRAUM-DEUTUNG
Die „Taxigeburt“ war ein sehr bebeutender Geburtstraum während meiner Schwangerschaft, denn zum ersten Mal träume ich von mir selbst in einer geburtsähnlichen Situation. In den vorigen Träumen waren immer andere Personen schwanger oder das Kind schon längst da. Das ist eine sehr wichtige Traumsituation, um mich psychisch gut auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Man könnte auch sagen, dass es ein „Angst-vorm-Kaiserschnitt-Traum“ ist, denn ich versetze mich mit diesem Traumgeschehen in die Lage eines ungeplanten Kaiserschnittes. Eingeleitet wird mit der Taxifahrt, denn ich habe auch im Realen vor, mit dem Taxi zum Geburtshaus zufahren, da wir kein Auto haben und mir U-Bahnfahren unter Wehen nicht empfohlen wurde. Alle Personen, die in diesem Traum auftauchen, sind Männer und haben indirekt etwas mit Geburt oder dem Kaiserschnitt zu tun. Der eine Ex-Freund hat an diesem Tag im Traum seinen GEBURTStag, der andere Ex-Freund hat vor kurzem sein zweites Kind bekommen, der „Taxifahrer“ (Bekannter 1) ist der Vater zweier Kaiserschnittkinder und der Bekannte Nr. 2 ist der Onkel dieser beiden Kaiserschnittkinder. Die dazugehörige Mutter ist eine langjährige Freundin von mir. Außerdem ist da noch mein Partner anwesend, der natürlich bei der Geburt im Realen auch dabei sein soll. Das ist sehr ironisch, dass nur Männer in diesem Traum als Traumfiguren auftauchen, die ja nie selbst eine Geburt hatten und haben werden. Witziger Weise waren schließlich bei meiner realen Geburt auch nur Personen anwesend (inklusive mir selbst), die noch nie selbst eine Geburt durchlebt haben – nämlich zwei Hebammen ohne Kinder und mein Partner. Ist es möglich, dass ich das schon vorher unbewusst geahnt habe? Meine größte Angst vor der Geburt war, dass ich nichts selbst beeinflussen kann. Als sich im Traum meine Bauchdecke öffnet, fühle ich mich dem total ausgeliefert. Ich kann einfach nichts dagegen tun außer einen Krankenwagen rufen und selbst das ist in diesem Traum dann schon zu spät. Das zeigt meine Verarbeitung mit dem Thema Kaiserschnitt. Ich habe zu diesem Zeitpunkt immer noch ziemliche Panik vor einem Kaiserschnitt. Ich bin hier auch schon in der 29. SSW und das Baby hatte sich zu dem Zeitpunkt noch nicht mit dem Kopf nach unten gedreht. Die Sache mit dem Nicht-Drehen machte mir an sich schon Angst, da es bedeutet hätte, dass ich nicht im Geburtshaus entbinden hätte können. Zum Glück drehte sich das Baby ein paar Wochen ganz alleine in die richtige Position. Außerdem zeigt es meine Angst, durch einen Kaiserschnitt sterben zu können sehr deutlich.

Geburtstraum Nr. 6
Sonntag, der 28. Oktober 2012 (SSW 40+0 errechnete Entbindungstermin nach NFP)

„Wie eine Geburt im Wasser“

Ich schwimme über einen See mit einem Ein-Mann-Boot, das ich vor mir her schiebe im Wasser, von der einen Uferseite auf die andere. Drüben angekommen merke ich, dass es Zeit wird wieder zurückzukehren, weil die Sonne schon fast untergeht. Diesmal schwimme ich nicht, denn ich habe die Segel an dem Boot entdeckt. Ich bin auch viel zu k.o. vom Schwimmen. Ich spanne die Segel auf und stelle mich auf das Boot. Ich versuche so wieder zurückzukommen. Ich drifte jedoch stark nach links ab und steuere deshalb nach rechts dagegen, sodass ich einigermaßen gerade fahre. Mir fällt auf, dass das Wasser eigentlich kalt ist, aber ich beim Schwimmen das Wasser als warm empfunden habe. Drüben angekommen, bin ich sehr erschöpft und hätte auch nicht mehr viel länger Segeln durch gehalten. Eine Freundin und noch eine andere Person empfangen mich am Ufer, um das Boot abzuholen, das nur geliehen war. Die Ränder des Sees sind abgezäunt.

TRAUM-DEUTUNG
Lustigerweise träumte ich diesen Traum am errechneten Entbindungstermin. Der Trauminhalt ist etwas kryptisch, aber dennoch ziemlich eindeutig, wenn man mal genauer hinschaut. Zunächst fällt auf, dass ich diesmal ganz allein im Traumgeschehen bin – bis auf das Ende. Das spiegelt sehr realistisch den Geburtsverlauf wieder, denn letztendlich muss eine Frau da alleine „durchschwimmen“ oder segeln im Einerboot. Es kann ihr niemand abnehmen. Es wird ja nun auch Zeit, realistisch an die Geburt heranzugehen, denn es ist bereits der errechnete Entbindungstermin! Da ich im Realen eine Wassergeburt im Geburtshaus „geplant“ habe (soweit man halt eine Geburt planen kann – zumindest habe ich es mir gewünscht), ist es nicht verwunderlich, dass das Traumsymbol Wasser auftaucht. Es ist sogar so, dass ich etwas sehr anstrengendes im Wasser machen muss – nämlich zum anderen Ufer eines Sees schwimmen und wieder zurück. Das Traumsymbol Wasser steht außerdem allgemein für Emotionen. Speziell deutet es auf Schwangerschaft und Geburt hin, wenn man sich als Frau im Wasser befindet [1]. Wahnsinn, dass ich genau diese Situation träume, obwohl ich vorher diese Bedeutung des Traumsymbols nicht kannte. Die Parallele zur Wassergeburt ist hier, dass es sich mit der Wassertemperatur ähnlich verhält wie in meinem Traum. Da eine Geburt meist körperlich sehr anstrengend ist, kommt einem das Wasser normalerweise nicht kalt vor, da einem sowieso total warm ist – zu mindestens haben mir das die Hebammen vorher gesagt. Als ich die andere Uferseite erreicht habe, also die Hälfte geschafft habe, bin ich schon völlig erledigt. Ähnlich erging es mir dann drei Tage später bei der richtigen Geburt. Als ich die Segel benutze, um es mir etwas leichter zu machen, erinnert es daran, dass man sich bei der Geburt einfach seinem Körper ganz hingeben sollte / sich treiben lassen ohne selbst dabei viel zu „rudern“. Dann solle es etwas leichter gehen. Auch hier frage ich mich, ob ich den Verlauf meiner Geburt schon geahnt habe. Denn erst als ich am Anfangs-Ufer wieder ankomme und aus dem Wasser steige, empfängt mich eine Freundin und noch eine andere Frau, die beide schon ein Kind haben. Bei meiner richtigen Geburt war es auch so, dass ich lange in der Geburtswanne war und das Baby erst kam als ich nicht mehr im Wasser war. Ende gut – alles gut. Insgesamt betrachtet ist dieser Traum eine realistische und doch etwas verschlüsselte Sichtweise des Geburtsablaufes meinerseits.

Fazit

Ich finde meine Geburtsträume unglaublich spannend und sehr effektiv hinsichtlich der Geburtsvorbereitung. Das Unterbewusstsein weiß ganz genau, wie viel Wahrheit man im Augenblick des Träumens vertragen kann. Unsere Psyche führt uns in kleinen Schritten ganz sanft bis zur Geburt – bis man schließlich bereit dafür ist. Das kann man deutlich an der Änderung meiner Rolle im Traum erkennen, die sich im Laufe meiner Schwangerschaft von der Geburtshelferin bei einer fremden schwangeren Frau bis hin zu meiner eigenen (Wasser-)Geburt ohne Helfer entwickelt. Im Gegensatz zu den Träumen, die einen in kleinen Schritten zum Ziel führen, wurde in meinem Geburtsvorbereitungskurs unsensibler mit dem Thema umgegangen. Schon beim zweiten Kurs von insgesamt fünf Terminen wurden die Risiken der Geburt und die Nachgeburt erklärt, wobei mir leicht schwarz vor Augen wurde. Man hat im Geburtstraum auch einen Vorteil: Wenn es zu extrem wird, kann man einfach aufwachen – wie ich es bei dem „Taxigeburts-Traum“ eindrucksvoll getan habe. Besonders interessant für mich war, dass ich den Geburtstraum auch im Nachhinein nicht als Albtraum oder ähnliches empfunden habe. Meiner Ansicht nach können Geburtsträume eine sehr gute Geburtsvorbereitung für die Psyche einer Schwangeren sein. Allerdings ist hierbei vorausgesetzt, dass man seine Geburtsträume dokumentiert und sich mit den Trauminhalten auseinandersetzt.

Im dritten Teil meiner Geburtsträume geht es dann um meine Geburtsträume, die ich nach meiner Geburt hatte. Dort wird es sehr interessant zu sehen sein, wie drastisch sich meine Sicht auf die Geburtsthematik verändert hat.

Angenehme Träume wünschen
Anne Zietmann und Marcus Krahlisch (Hilfe bei der Traumdeutung)


Teil 1 – Geburtsträume vor der Schwangerschaft

Teil 2 – Geburtsträume während der Schwangerschaft
Teil 3 – Geburtsträume nach der Entbindung

[1] Online Lexikon für Traumdeutung, http://deutung.com/

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