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10 Gründe niemals Hormone zu nehmen

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Du nimmst Hormone zur Verhütung, ohne über die Konsequenzen nachzudenken? Hier findest du 10 Gründe, warum man nie Hormone nehmen sollte und die Alternativen.

    1. Libidoverlust

    Die natürliche Libido der Frau steigert sich bis zum 35. Lebensjahr und bleibt dann auf hohem Niveau bis ins hohe Alter. Viele Frauen erleben diese Steigerung nicht. Warum? Ganz einfach – Sie nehmen meist schon ab der Pubertät Hormone. Die Hormone unterdrücken die natürliche Entwicklung der Libido der Frau, sodass sie meist auf Niveau einer 14 jährigen Frau stehen bleibt. Folglich kennen die meisten Frauen ihre wahre Libido nicht. Erst nach dem Absetzen wundern sie sich, wie stark die Libido doch sein kann. Der Libidoverlust ist übrigens keine Utopie, du kannst ihn als häufige Nebenwirkung in jeder Pillen-Verpackungsbeilage nachlesen. Jetzt fragst du dich sicherlich, warum es einen Libidoverlust gibt?

    Die Antwort ist einfach – die Erregbarkeit der Klitoris ist verringert und die Geschlechtsorgane verkleinern sich infolge der regelmäßigen Einnahme der Hormone. Dies legt eine Pilotstudie aus Italien aus dem Jahr 2012 nahe. Übrigens überrascht mich diese Studie nicht, denn weißt du, warum es bisher keine Hormonpille für den Mann gibt? Die Antwort gibt der Spiegel im Jahr 1997:

    „Die meisten Hormonpillen, -spritzen und -implantate lassen die Hoden schrumpfen und den Bartwuchs schwinden.” Antje Berlin-Bubla, Schnitt statt Pille, SPIEGEL SPECIAL 7/1997

    Ist es nicht plausibel, dass bei Männern durch Hormone die Hoden schrumpfen, bei der Frau ähnliches mit der Klitoris oder Scheide passiert? Und welcher Mann möchte schon kleinere Hoden haben? Bei den Männern hat die Pharmaindustrie das Problem, dass die Verkleinerung und Verringerung der Erregbarkeit etwas offensichtlicher ist, als bei der Frau. Bisher legen übrigens alle Studien, die zum Libidoverlust durch die Pille gemacht wurden, nahe, dass es einen Libidoverlust geben muss und dass das Ausmaß viel größer ist als bisher angenommen. Mehr kannst du in meinem Artikel „Libidoverlust durch die Pille bewiesen!” nachlesen.

    2. Todesrisiko

    Ja, künstliche Hormone sind aktuell die einzigen Verhütungsmittel der Welt an denen man sterben kann. In Deutschland sind bis heute 18 Frauen und in den USA 190 Frauen durch die Pille gestorben. Die Zahl der Frauen, die fast an der Pille starben, liegt noch weitaus höher. Etwa 12.000 Klagen von Geschädigten gegen die Pharmaunternehmen laufen aktuell und es werden immer mehr. Die meisten Frauen sterben infolge hormonell verursachten Thrombosen. Das Risiko der neuen Hormonpräparate an Thrombose zu erkranken ist etwa 4 bis 8 Mal höher. Die durch Hormone ausgelöste Thrombose kann zu Schlaganfall, Lungenembolie und Herzversagen führen – auch wenn die Frau völlig gesund ist und keine Vorerkrankungen hat. Problematisch ist hierbei, dass etwa 10 Prozent der Frauen in Europa genetisch veranlagt sind, eine Thrombose zu bekommen. Dies wird allerdings von den Frauenärzten in den seltensten Fällen vor der Einnahme des Hormonpräparates mit einem Test geprüft. Wenn nun eine genetische Veranlagung hat und erhöhtes Thrombose-Risiko des Hormonpräparates zusammentreffen – kann diese Kombination tödlich sein.

    Falls du mir nicht glaubst, kannst du einfach mal Celine und Pille bei Google eingeben und dir die Bilder ansehen. Dort kannst du sehen, was Hormone anrichten können. Mich persönlich haben die vielen Erfahrungsberichte und Infos auf risiko-pille.de überzeugt, dass wirklich etwas dran sein muss. Dann kam das Verbot der Pille Diane in Frankreich und ich habe dieses Thema noch ernster genommen. Nachdem ich dort die 250 Erfahrungsberichte von Frauen, die fast an der Pille gestorben wären oder sind, gelesen habe bin ich überzeugt das die Sachlage ernst ist. Aus diesem Grund hat die Barmer 2011 in ihrem Arzneimittelreport eine schwarze Liste herausgegeben, in der die gefährlichsten Pillen aufgelistet sind.

    3. Krebsrisiko

    Die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln erhöht das Risiko einiger Krebserkrankungen wie z. B. Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs u.v.m. Wie reagieren die Frauen und Ärzte auf dieses Problem? Richtig, sie verabreichen eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, die wieder Nebenwirkungen hat. Außerdem lassen sich die Frauen bei genetischer Veranlagung auf Brustkrebs, die Brüste amputieren. Das finden viele Menschen in der Bevölkerung vernünftig, obwohl das Risiko an Brustkrebs zu erkranken auch nach der OP immer noch über 5 Prozent liegt. Ich finde es sehr problematisch, dass nach Angelina Jolies OP, die Anfragen für Brust OPs deutlich gestiegen sind. Selten lösen die Politik und die Medizin die Probleme bei der Wurzel, sondern sie bekämpfen in der Regel nur die Symptome. Warum senkt man das Risiko nicht, indem Frauen keine Hormone mehr zu sich nehmen und richtige BH Größe zu tragen. Nicht umsonst sagt auch die BH Beraterin Jenny Trettin beispielsweise: „Die richtige BH Größe kann Leben verändern!”.

    4. Häufigere Untersuchungen

    Das Krebsrisiko und die vielen anderen Nebenwirkungen der Pille sind ein Grund, warum Frauen, die Hormone nehmen, zweimal im Jahr zum Frauenarzt gehen müssen. Würde die Frau keine Hormone nehmen, bräuchte sie nur einmal im Jahr ihre Gynäkologin aufsuchen. Keine Hormone zu nehmen spart Zeit und unangenehme Untersuchungen.

    5. Eingeschränkte Partnerwahl

    Die Hormone sind unter der Pille stark verändert. Künstliche Hormone gaukeln dem Körper eine künstliche Schwangerschaft vor, womit sich die Frau ständig in der unfruchtbaren Zeit befindet. Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die belegen, dass Frauen während der unfruchtbaren Tage andere Männer attraktiver finden als an fruchtbaren Tagen. Das wirft die Frage auf, wie stark Hormone unsere Partnerwahl beeinflussen können? Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass meine damalige Partnerin mich kurz nach Beginn der Pilleneinnahme plötzlich nicht mehr attraktiv fand. Solche Erfahrungen haben viele Männer gemacht. Möchtest du, dass deine Partnerwahl durch Hormone beeinflusst ist? Mehr zu diesem Thema kannst du in dem tollen Artikel der Zeit „Der Tanz mit den Hormonen – wie der Zyklus die weibliche Partnerwahl beeinflusst” nachlesen.

    6. Lügen und Selbstlügen

    Viele junge Frauen möchten in Frageportalen wissen, ab wann sie die Pille bekommen und ob die Eltern etwas davon erfahren? Die meisten dieser jungen Frauen möchten die Hormone nicht zur Verhütung nehmen, sondern um größere Brüste, reinere Haut zu bekommen und um Menstruationsbeschwerden zu lindern. Die Eltern sollen von ihrem Vorhaben nicht wissen, da sie nicht möchten, dass die Eltern wissen, dass sie Sex haben. Mal abgesehen davon, dass die Pille kein Schönheitspräparat ist und dass man seine Eltern nicht belügen sollte – werde ich mal aufzeigen, welche Konsequenzen diese Lüge nach sich ziehen kann. Gerade die Pillen, die versprechen reinere Haut und größere Brüste „zu machen“, enthalten mehr Östrogene und haben somit ein höheres Thrombose Risiko. Nun nimmt die junge Frau mit 14 Jahren die Pille, ohne dass es die Eltern wissen und bricht infolge einer Thrombose Erkrankung zu Hause zusammen. Die Eltern wissen nicht, warum sie zusammengebrochen ist und rufen den Notarzt. Dieser muss innerhalb von Sekunden die richtige Entscheidung treffen. Die Behandlung ohne das Wissen, dass es sich um eine Lungenembolie oder ein Schlaganfall infolge einer hormonell bedingten Thrombose handeln könnte, ist mit Sicherheit nicht optimal. Das Risiko – das zu Überleben – liegt nach den Angaben der SDG bei unter 3 Prozent. Wahrscheinlich hätte der Tod verhindert werden können, wenn die Mutter über ihre genetische Veranlagung auf Thrombose mit der Tochter hätte sprechen können. Ich halte es für eine persönliche Entscheidung, ob Frauen Hormone zur Verhütung nehmen möchten oder nicht. Allerdings möchte ich all diesen jungen Frauen gern folgendes sagen: Bitte lüge deine Eltern nicht an – das kann dein Leben retten!

    Hinsichtlich der Brustvergrößerung möchte ich noch erwähnen, dass die Pille – wie schon erklärt – das Brustkrebs-Risiko steigern kann. Was nützen dir größere Brüste, wenn sie später infolge einer Krebserkrankung amputiert werden müssen? Zudem ist nicht mal sicher geklärt, ob die Brüste infolge der zuführten Hormone wirklich größer werden. Außerdem möchte ich das mal allen Frauen ganz deutlich sagen, die größere Brüste haben möchten, weil sie denken, dass sie dann besser bei Männern ankommen. Nicht alle Männer stehen auf große Brüste!!! In einer Umfrage der Zeitschrift Planet Liebe sagt die Mehrheit der Männer, dass es ihnen mehr auf das Gesamtbild ankommt. Kleine Brüste sind nicht automatisch unattraktiv. Umkehrt möchte ich noch erwähnen, dass viele Männer glauben mit einem kleineren Penis unattraktiv zu sein. Du kannst dir als Frau selbst beantworten, ob das der Wahrheit entspricht. Wann hören wir endlich auf, uns selbst zu belügen, und finden uns einfach natürlich schön – so wie wir sind?

    Beim Thema Akne ist es ähnlich. Ich selbst habe als Mann über 10 Jahre an starker Akne gelitten und wurde von vielen Menschen diskriminiert. Allerdings hätte das alles nicht sein müssen, wenn ich gewusst hätte, wie gut man Akne natürlich behandeln kann. In meinem Artikel „Astalavista Akne durch Ernährung” kannst du nachlesen, wie man es auch ohne Hormone – natürlich mit einer Ernährungsumstellung schaffen kann. Hormone und Antibiotika sind meiner Ansicht nach die letzte Lösung zu der man greifen sollte, um Akne zu lindern.

    Immer wieder höre ich von Frauen, die Hormone nehmen, dass die Pille toll sei, da sie Menstruationsbeschwerden lindere. Das mag ja sein, aber das kannst du auch ohne Hormone erreichen. Zum Beispiel mit der freien Menstruation, die schon viele LeserInnen des unseres Blogs erfolgreich angewandt haben. Wir erhalten sehr viel positives Feedback zu diesem Thema.

    Aber jetzt mal im Ernst, Hormone sind Verhütungsmedikamente und keine Schönheitsprodukte und sollten daher ausschließlich mit Verhütungsmotivation genommen werden. Man muss sich selbst Fragen, ob man weiterhin Pharmaunternehmen unterstützen möchte, die mit „größeren Brüsten” und „glatter Haut” werben. Für mich haben sich Firmen, die so werben, schon von vornherein disqualifiziert. Auch hier packt man die Probleme nicht an der Wurzel an. Sind die „kleinen” Brüste wirklich das Problem? Oder ist es eher die Gesellschaft, die jungen Mädchen suggeriert große Brüste haben zu müssen, um besser bei Männern anzukommen und erfolgreicher zu sein? Hör‘ auf, diese Lüge zu leben und kämpfe dafür natürlich schön zu sein, so wie du eben bist!

    7. Leben nach Terminplan

    Viele Hormonpräparate müssen fast täglich in einem bestimmten Zeitfenster genommen werden. Hat man dies einmal vergessen, muss man in der Regel wieder Hormone zur Notfallverhütung schlucken. Mich persönlich würde es total stressen immer daran zu denken am besten noch den Wecker jeden Tag zu timen. Die Hormone immer bei mir zu führen und die Einnahme nie vergessen zu dürfen – das ist für mich der blanke Horror. Dann kommt die Periode auch noch immer zum gleichen Zeitpunkt – wie langweilig. Ist es nicht viel schöner sich jeden Monat neu zu erleben? Übrigens ist das Argument vieler Hormonanwender hier, dass man die Periode besser planen kann, und dadurch keine peinlichen Missgeschicke passieren, wirklich nicht stichhaltig. Im natürlichen Menstruationszyklus gibt es halt Anzeichen wie das Brustsymptom, Temperaturabfall oder den Zervixschleim, der auf die eintretende Periode hindeuten. Also wer wirklich seinen Zyklus beobachtet wird hier selten extrem überrascht und kann das ebenso gut planen bzw. darauf reagieren. Außerdem kann jede Frau für sich selbst beantworten, ob ein Leben nach Terminplan wirklich glücklicher macht?

    8. Die fehlende Fruchtbarkeit

    Frauen die Hormone nehmen sind etwa 90 Prozent ihres Zykluslebens im Zustand einer Schwangerschaft. Sie erleben ihre Fruchtbarkeit nicht. Für sie ist der Menstruationszyklus ein zeitlicher Abschnitt zwischen zwei Blutungen. Sie wissen nichts über ihren Eisprung, den Mittelschmerz, das Brustsymptom, den Zervixschleim, die Basaltemperatur oder die Zwischenblutungen. Wenn sie sich gegen Kinder entscheiden haben und Hormone nehmen, werden sie ihr ganzes Leben nie ihre Fruchtbarkeit erleben. In anderen Kulturkreisen wird die erste Menstruationsblutung gefeiert und man sieht den Zyklus und die damit verbundene Fruchtbarkeit als ein Geschenk an. In Deutschland erlebe ich oft, dass die Menstruation und die Zyklusbeobachtung als ein Aufwand empfunden wird. Dabei ist die Beobachtung des eigenen Zyklus eines der interessantesten Dinge, die man erleben kann. Ich bin als Mann und Berater für Natürliche Familienplanung oft traurig, dass ich keinen eigenen Zyklus beobachten kann. Für mich ist es völlig unverständlich, dass Frauen über ihren Zyklus häufig nichts wissen möchten. Aber wie es Einstein schon formulierte:

    „Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z. B. der Relativitätstheorie.“ – Albert Einstein

    9. Kinderwunsch? Absetzen und dann?

    Wenn man Hormone nimmt und schwanger werden möchte, dann muss man die Hormone in der Regel absetzen. Bis sich die Zyklen normalisieren und wieder Eisprünge produziert werden, vergehen oft mehrere Monate. Eventuell ist die Wartezeit so groß, dass es gar nicht mehr klappt. Etwa 10 Prozent der deutschen Paare sind ungewollt kinderlos. Seit Einführung der Pille in den 60er Jahren ist die Geburtenrate in Deutschland und Europa kontinuierlich gesunken. Ist das Zufall – oder liegt es vielleicht auch daran, dass die Einnahme von Hormonen es schwieriger macht, gewollt schwanger zu werden? In der Stillzeit muss man dann ebenso auf eine andere Verhütungsmethode umsteigen z. B. auf eine spezielle Hormonpille für die Stillzeit. Mit Mitte 40 haben viele Frauen Angst die Pille abzusetzen, da sie dann eventuell sofort merken, dass sie schon in der Menopause sind. Anders herum haben sie Angst, wenn der Zyklus noch da ist, im hohen Alter schwanger zu werden. Alles nicht so einfach mit den Hormonen – Dabei zeigt der nachstehende Punkt, dass dieses ganze Prozedere gar nicht nötig ist.

    10. Es gibt Alternativen!

    Der wichtigste Grund, warum frau keine Hormone nehmen braucht, ist, dass es mittlerweile genügend gute Alternativen gibt. Allen voran die symptothermale Methode, welche keine gesundheitlichen Nebenwirkungen hat und genauso sicher wie die Pille ist. Die symptothermale Methode ist in jeder Lebenslage, also auch in nach dem Absetzen der Pille, in der Stillzeit oder den Wechseljahren anwendbar. Wenn du Interesse hast, die symptothermale Methode zu erlernen, dann empfehle ich dir unseren Online Video Kurs. Außerdem bieten wir regelmäßig Gratis-Webinare zum Thema „Hormonfrei & Sicher Verhüten” an, in denen du dich informieren kannst.

    Natürliche Grüße sendet

    Marcus Krahlisch

    Dieser Artikel stellt die Meinung des Autors dar. Wir sind FÜR die individuelle freie Wahl der Verhütungsmethode. Die Angaben sind nach besten Wissen und Gewissen recherchiert oder basieren auf persönlichen Erfahrungen.

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{ 6 comments… add one }
  • Maike
    5. Oktober 2015, 23:58

    „Dann kommt die Periode auch noch immer zum gleichen Zeitpunkt – wie langweilig.“ Sowas bescheuertes! 😀

  • Nina
    9. September 2015, 21:12

    Ich nehme seit vielen Jahren die Pille und mich hat dieser Artikel nicht davon überzeugt, dass ich sie absetzten sollte, bin aber eher auch zufällig drauf gestoßen und nicht weil ich das in Betracht ziehen. Jeder so, wie er es für richtig hält. 🙂

  • Kathrin
    15. März 2015, 22:01

    Danke für diesen tollen Artikel. Er zeigt mir, dass ich mich einfach richtig entschieden habe. Nur schade, dass viele Ärzte noch immer sehr an der Pille festhalten, auch wenn man die ganzen Nebenwirkungen aufzählt die man hat.

    Weiter so. 🙂

  • 1. Oktober 2013, 16:01

    Hallöchen,

    schöner Beitrag, aber das sind alle eure Artikel.
    Wunderbar, dass hier keine falsche Scheu herrscht, die Umstände darzustellen.

    Ich hätte eine kleine Ergänzung zum Thema ‚der richtige BH kann das Leben verändern‘. Mittlerweile ist sogar klar, dass gar keinen BH zu tragen noch durchschlagender ist. Da gibt es viele Studien, Tests und Erfahrungsberichte.
    Dass der Busen straffer wird, wenn man die Stütze weglässt, hat mir schon meine Mama gesagt, nur wollte ich ihr nie glauben 🙂
    http://www.welt.de/newsticker/news1/article115191565/Mediziner-haelt-Tragen-von-BHs-fuer-unnuetz-bis-schaedlich.html
    Die veränderte Sichtweise der Brüste, die bewusstere, liebevollere Wahrnehmung hat aber noch ganz andere Wirkungen. Zum einen kann sich die Form und Größe des Brüste total verändern, ebenso ihr Verhalten währens des Zyklus. Was es energetisch bedeutet, seine äußersten weiblichen Attribute stolz unverdeckt und natürlich zu tragen mal ganz abgesehen. Bzw. was es im Gegenteil für das Seelenwohl heißt, seine Brüste ständig in eine andere Form zu heben, damit einem unnatürlichen Ideal entsprochen wird oder man einfach nur nicht gegen eine der vielen weiblichkeitverschmähende Doktrinen verstößt, das kann man ja in der stetig steigenden Zahl der an Brustkrebs erkrankenden sehen.

    Es werden übrigens ein paar Stimmen laut, die meinen, Frau Jolie hätte sich die Brüste mitnichten amputieren lassen. Aber wenn so eine Berühmtheit, die so sehr für völlig fehlgeleitetes Sexappeal steht wie diese Schauspielerin und zu der so viele aufschauen, etwas derartiges vertritt und in Presse und Umfeld deutlich propagiertes ‚Daumen Hoch‘ quittiert, dann ist vorauszusehen dass es viele nachmachen werden. Geld für allerlei Leute und die Wunde der kollektiven weiblichen Verletzung wird noch mehr aufgerissen.

    Lasst uns da nicht mehr mitmachen.

    Schöner Blog, danke dass ihr das macht!

  • Magdalena
    9. September 2013, 12:36

    Ergänzend zur Pilleneinnahme bei Menstruationsbeschwerden: Wenn Frauen wirklich krasse Schmerzen haben, ist es oft so, dass sie Endometriose (kurz gesagt Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter) haben, die aber von unfähigen Frauenärzt_innen nicht diagnostiziert wird, weil Menstruationsschmerzen als normal gelten à la „hat frau hald“… Durch die Verschreibung von Hormonen wird zwar das Symptom Schmerz behoben oder zumindest stark gelindert, die Frauen werden aber auch abhängig gemacht, weil die Endometriose ja nach Absetzen immer noch da wäre. Was dabei viel schlimmer ist, ist dass damit kein Interesse besteht die Ursachen und vor allem Therapien anständig zu erforschen um langfristige Heilung zu erzielen. Bei Endometriose hilft keine freie Menstruation oder Yogaübungen oder sonstige altbewährten Mittelchen, manche schaffen es zwar diese Krankheit durch Selbstheilungskräfte zu überwinden. Ansonsten bleibt aber nur Operation mit einer sehr hohen Rückfallquote oder eben die Unterdrückung des Zyklus.

    Zur Pille und dem Sinken der Geburtenrate: Die Pille hat zwar kurzfristig zu einem Pillenknick geführt, aber ein langfristiges Sinken der Geburtenrate wird in der Wissenschaft auf den höheren Bildungsabschluss der Frau zurückgeführt. Höhere Bildung dürfte aber auch zu einem zuverlässigeren Umgang mit Verhütung führen, eine geeignete Methode für sich zu finden und diese konsequent anzuwenden. Außerdem gibt es auch Studien das der Kinderwunsch von Frauen in Paarbeziehungen oft nicht ausgeführt wird, weil sich der Partner weigert.

    Zu Lügen und Selbstlügen: Es ist durchaus verständlich, dass Jugendliche ihren Eltern nicht von ihren ersten sexuellen Erfahrungen erzählen wollen. Das fehlende Bewusstsein, dass eine sehr geringe Gefahr besteht dadurch zu sterben ist wohl eher das Verschulden der Gynäkolog_innen, die es nicht auf die Reihe bringen den Jugendlichen klar zu machen, dass sie mal mit ihren Eltern über das Thromboserisiko in der Familie sprechen sollten. Aus Sicht der Ärzt_innen ist es v.a. wichtig den Teenies die Wichtigkeit regelmäßiger Einnahme nahe zu bringen, damit sie nicht abtreiben müssen, weil die Eltern unter keinen Umständen davon wissen sollen, dass die Tochter die gestern noch ein Baby war selber Kinder bekommt und damit erwachsener wird, als es ihnen in den Kram passt. Allen Beteiligten ist es sicher lieber, wenn es gar nicht soweit kommt.

  • Sina
    4. Juli 2013, 16:06

    Tolle Auflistung, toller Blog. Ich bin mehr als begeistert!