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Brennende Fragen der Beikostberatung – wie und wann zufüttern?

Beikostberatung

Viele Mütter von Stillbabys fragen sich ab wann und wie man zufüttern sollte? Mein Erfahrungsbericht von der Beikostberatung mit unserer Hebamme.

Wie es zur Beikostberatung kam?

Die ersten 6 Monate wurde unser Baby ausschließlich gestillt. Seitdem unser Baby 6 Monate ist, versuchen wir es mit Brei und BLW (Baby-led weaning) oder umgangssprachlich Fingerfood. Hierzu gaben wir unserem Baby ab und zu mal ein Stück Banane, Erdbeere oder kochten eine Kartoffel oder Möhre. Alles natürlich ohne irgendwelche Gewürze. Doch wenn’s im Job mal zeitlich eng wird, ist das mit dem Kochen schon mal schwierig. Um selbst ständig Brei zu machen – finden wir leider oft nicht die Zeit und mit BLW landet meist mehr auf dem Boden als im Baby-Mund. Als Alternative bleiben noch die Gläser aus dem Supermarkt, die relativ teuer sind. Baby ißt am Anfang ein oder zwei Löffel und den Rest kann man selbst essen. Den Geschmack der Gläser finde ich persönlich nicht so toll. Alles was ich selbst ohne Gewürze zubereite, schmeckt deutlich besser. Gibt es eine Alternative zum Selbstkochen und den Gläsern im Supermarkt?

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Zudem soll unser Kind mit ca. 1,5 bis 2 Jahren in einer Kita betreut werden – hier ist die Voraussetzung, dass unser Kind mindestens eine Mahlzeit pro Tag selbständig essen kann. Wie begleitet man diesen Prozess – wie und wann muss man zufüttern, um sein Kind optimal auf die Kita vorzubereiten? Diese und weitere brennende Fragen stellten wir unserer Hebamme in der Beikostberatung.

Die Beikostberatung

Es klingelt an der Tür und die Stimme unserer Hebamme schallt in die Sprechanlage. Es ist schon ein komischer Moment, denn seit dem Wochenbett habe ich unsere Hebamme nicht mehr gesehen. Alte Erinnerungen kommen auf und plötzlich wird einem bewusst, wie schnell die Zeit vergangen ist. Sie ist wie immer sehr freundlich und total neugierig darauf, unser mittlerweile acht Monate altes Baby zu sehen. „Oh, Mann sieht der süß aus”, sagt unsere Hebamme, als sie den kleinen im Arm hält. Unser Sohn strahlt wie ein Honigkuchen, als wenn ihm klar ist, dass diese Hebamme eine der ersten Frauen ist, die er in seinem Leben gesehen hat. Für den besseren Überblick habe ich nun den Gesprächsverlauf in brennende Fragen und Antworten zusammengefasst:

trainyabrain: Wir haben nicht immer die Zeit, was für’s Baby zu kochen. Und wegen einer Kartoffel lohnt es sich meist nicht wirklich. Die Gläser sind zu teuer, was können wir in dieser Situation tun?

Hebamme: Ja, ich kenne diese Problematik gut, viele Eltern sind in eurer Situation. Vielleicht ist ja Babyviduals etwas für euch. Dieses Unternehmen stellt tiefgekühlte Babynahrung in portionsgerechten Einheiten so genannten Vidos her. Ein Vido entspricht ungefähr fünf Teelöffeln (14g) tiefgekühlter Babynahrung und muss in einem Wasserbad, auf dem Herd oder der Mikrowelle erwärmt werden. Jede 300gr Packung enthält ungefähr 22 Vidos, sodass man hier wirklich effektiv nach Bedarf füttern kann. Die Mikrowelle würde ich als Hebamme allerdings zum warm machen nicht empfehlen, da hier bekanntlich sehr viele Vitamine verloren gehen. Ich habe die Nahrung von Babyviduals selbst probiert, sie schmeckt meiner Ansicht nach wirklich viel besser und natürlicher als die in Gläsern.

trainyabrain: Das hört sich ja toll an. Dann können wir die Zeit zum Brei zubereiten lieber mit unserem Baby verbringen. Babyviduals ist bestimmt teuer, oder?

Hebamme: Der Preis pro 100g ist etwas teurer als bei den Gläsern im Supermarkt. Allerdings sind die Portionen effektiver und das Essen ist aus reinem BIO-Gemüse ohne Zusatzstoffe hergestellt. Ebenso muss man auch die Energiekosten und den Zeitaufwand betrachten, den man im Vergleich zur Selbstzubereitung hat. Aus diesem Grund ist Vido schon eine Alternative, wenn man bedenkt das der Zeitraum, in dem Babys Beikost brauchen, nur wenige Monate beträgt.

trainyabrain: Wie bekomme ich denn die Tiefkühlkost von Babyindividuals?

Hebamme: In der Regel liefern die kostenlos die Wahre nach Hause. Die Eltern die Babyindividuals ausprobieren möchten, können ein Probierset im Wert von ca. 6 Euro bestellen. Dies enthält neben zwei Gemüsepackungen nach Wahl plus zwei spezielle Löffel, die besonders gut für Fütterung von Beikost für Babys geeignet sind.

trainyabrain: Mal angenommen Babyindividuals ist nichts für uns, was empfiehlst du uns dann?

Hebamme: Ich würde vorschlagen einfach, wenn ihr für euch selbst kocht, die Gerichte ohne Gewürze zu kochen. Einen Teil gebt ihr dem Baby, den anderen Teil könnt ihr euch individuell nach würzen. Überschüssiges könnt ihr auch kurz einfrieren und dann später verbrauchen. Auf diese Art könnt ihr ebenso kosten-effektiv Babynahrung zubereiten.

trainyabrain: Wir haben vor, unser Baby, wenn es etwa 1,5 bis 2 Jahre alt ist, in die Kita zu geben. In der Kita wird erwartet, dass die Kinder selbständig Nahrung zu sich nehmen können. Wie organisiert man den Übergang vom Stillen zur Babynahrung am besten?

Hebamme: Kinder sind in ihrer Entwicklung sehr unterschiedlich. Einige Babys würden auch bis fünf oder sechs Jahre die Brust bevorzugen – andere Babys möchten einfach irgendwann nicht mehr gestillt werden und stillen sich sozusagen selbst ab. Beim Zufüttern ist es ähnlich, denn manche Babys essen schon mit vier Monaten gierig Brei oder ähnliches und wieder andere Babys interessieren sich bis zu 12 Monate gar nicht für andere Nahrung als Muttermilch. Es ist wichtig, dass man die Kinder dann beginnt zufüttern, wenn sie Hunger haben und auch Interesse für Nahrung zeigen. Hier kann jede Mutter und jedes Kind ihren eigenen Weg gehen. Es ist auch nicht dramatisch, wenn das Kind das erste Jahr komplett gestillt wird. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass dem Kind die Nahrung reicht. Ab 6 Monaten wird von der WHO das Zufüttern empfohlen. Im Hinblick auf den immer näher rückenden Kita Termin, sollte man das Kind rechtzeitig und behutsam an Babynahrung gewöhnen. Meiner Erfahrung nach sollte man einen Zeitraum von 4 Wochen einplanen. In diesen vier Wochen sollte man versuchen eine komplette Mahlzeit pro Tag komplett durch Babynahrung zu ersetzen. Meist haben sich die Babys schon nach wenigen Tagen an diese Mahlzeit gewöhnt. In wenigen Fällen benötigen sie wirklich die 4 Wochen um sich umzustellen. Dies weiß man aber vorher nicht, da alle Babys unterschiedlich sind. Ich rate auf jeden Fall nicht erst einen Tag vor dem ersten Kita Tag mit der Umstellung der Ernährung anzufangen.

Fazit

Mein Fazit ist, dass sich eine Beikostberatung ebenso wie eine Trageberatung für Eltern lohnt. Im Gegensatz zur Trageberatung erstattet die Krankenkasse in der Regel die Kosten, so dass man sie praktisch umsonst bekommt. In unserer Beikostberatung fand ich die Firma mit der portionsgerechten Tiefkühlnahrung sehr interessant. Wir werden die Vidos auf jeden Fall mal ausprobieren und eventuell nochmals darüber berichten. Hinsichtlich der Gewöhnung an Babynahrung haben die Antworten der Hebamme mich in meinen Vorstellungen bestätigt. Babys brauchen halt ebenso wie Erwachsene ihre Zeit sich an Dinge zu gewöhnen und zu entwickeln.

Liebe Grüße an alle Eltern Marcus Krahlisch

Hinweis: Dieser Artikel kann keine individuelle Beikostberatung ersetzen. Alle Informationen entspringen der Erinnerung des Autors an die entsprechende Beikostberatung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen.

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{ 2 comments… add one }
  • 16. Juli 2013, 11:34

    B(r)eikost ist ein wirklich spannendes Thema, mit welchem ich mich wieder langsam widmen muss. Babykind ist heute genau 5 Monate alt. Startet doch für August eine Blogparade zu diesem Thema. Ich würde mit machen! 🙂

    Aber die Aussage eurer Hebamme „Einige Babys wollen schon mit 4 Monaten keine Muttermilch mehr und müssen dann ohnehin durch Brei und Ersatzmilch versorgt werden.“ sehe ich sehr kritisch. Es gibt eigentlich keine Säuglinge, die sich im ersten Lebensjahr alleine abstillen und schon gar nicht so früh. Hier sollte man eher genauer hinschauen, warum das Baby scheinbar die Brust ablehnt. Eine professionelle Stillberatung würde ich der industriellen Ersatzmilch zunächst vorziehen.

    Herzliche Grüße an Eure kleine Familie! 🙂

    • 19. Juli 2013, 11:33

      Hey Christina, ja du hast völlig recht. Haben den Satz mal abgeändert, denn wir waren uns jetzt auch nicht mehr so sicher, ob die Hebamme das wirklich so gesagt hatte. 😕 Rüber kommen sollte an dieser Stelle überwiegend, dass es alles sehr individuell ist.