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Warum Trageberatung Sinn macht

Trageberatung

Mein Erfahrungsbericht von meinem Besuch bei einer Trageberaterin im Raum Berlin erzählt, warum Trageberatung Sinn macht.

Wie es zur Trageberatung kam?

Seit der Geburt meines Sohnes im Oktober 2012 tragen wir unser Baby im Tragetuch. Generell finden ich und meine Partnerin Tragen toll, da man sein Baby direkt am Körper spüren und mit ihm so leichter kommunizieren kann. Dies ist bei Windelfrei auch ein großer Vorteil gegenüber dem Kinderwagen. Allerdings hat Tragen auch seine Schattenseiten – es gibt eine Vielzahl von Tragetücher, Tragehilfe und Tragetechniken, sodass man schnell den Überblick verlieren kann.

Meine erste Tragetuchtechnik lernte ich im Geburtsvorbereitungskurs von Hebammen, doch diese sollte sich nach kurzer Zeit als sehr kompliziert und aufwendig herausstellen. Als wir uns im Netz nach Alternativen informieren wollten, wurden wir von der Vielzahl an Techniken erschlagen. Meine Freundin wollte immer das Beste für unser Kind und korrigierte und inspizierte mich in jeder Situation, in der ich das Baby trug, damit ich auch ja nichts falsch mache. Je nachdem was meine Freundin gelesen oder bei Youtube gesehen hatte, war das, was vor einer Woche noch richtig war, heute plötzlich falsch. Das machte mich verrückt und so kam es häufiger zum Streit. Je schwerer das Baby wurde, desto deutlicher machten sich kleine Fehler beim Binden bemerkbar. Gegen Ende Januar 2013 lagen unsere Nerven blank und wir beschlossen, uns Hilfe zu suchen und gemeinsam eine Trageberatung zu besuchen.

Terminvereinbarung

Wir schrieben die Trageberaterin per E-Mail an und vereinbarten einen Termin. Der erste Termin musste krankheitsbedingt abgesagt werden. Der Termin wurde um 2 Woche verschoben, sodass wir endlich Ende Februar einen Termin bekamen. Unser Baby war zu diesem Zeitpunkt etwa 4 Monate alt.

Die Trageberatung

Es war ein kühler Wintertag. Auf den Wiesen lag Schnee. Als wir das Haus der Trageberaterin erreichten. Es war ein sehr schönes Haus mit einem Trageshop im Eingangsbereich und einem großen Raum in dem die Beratungen und andere Kurse stattfinden. Wir berichteten der verständnisvollen Trageberaterin von unseren Problemen. Sie schaute sich unsere Tragetücher und das Baby genau an.

Die Kompetenz der Trageberaterin wurde schnell klar, denn sie sagte sofort richtig aus dem Bauch heraus, welche Hosengröße unser Baby gerade trägt. Außerdem wusste sie sofort – nur durch einen Blick – welches Tragetuch ich verwendete und wie viel es kostet. Sie erklärte mir das flexible Jersey Tücher, so wie ich sie verwende für die ersten 6 Monate geeignet sind. Nachdem wir unsere Tragetechnik zeigen – schmunzelt sie und sagt, dass diese Technik für dieses Tragetuch und Material nicht geeignet ist. Meine Partnerin und ich schauen die Trageberaterin erstaunt an und sie erklärt weiter, dass es bei Tragetüchern verschiedenste Webstoffe und Wickeltechniken gibt. Sie selbst beherrscht so um die 300, erzählt sie uns stolz. Sie zeigt uns eine geeignete Technik, mit der wir allerdings nicht so gut zurechtkommen.

Wir erklären ihr, dass wir viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Manchmal ist da wenig Platz und beim Binden unter Stress und den Zuschauern fällt es uns nicht immer leicht. Sie schlug uns daher vor, mal eine Tragehilfe zu probieren, die sich auch bei Platzmangel und unter Stress leicht anwenden lässt. Die erste Tragehilfe war eher wie ein Rucksack und hatte Schnüren und Klettverschlüsse. Als wir die Tragehilfe ausprobieren, sitzt das Baby bei meiner Freundin nicht gut. Schnell war der Trageberaterin und uns klar, dass diese Tragehilfe nicht die Lösung ist.

Auf einmal quengelte unser Baby. Es hatte Hunger und musste gestillt werden. Dies war allerdings für die sehr freundliche und verständnisvolle Trageberaterin kein Problem. Sie bat meiner Freundin einen schönen Platz mit bequemen Matten und Kissen zum Stillen an. Die überschüssige Zeit nutzte ich, um etwas mehr über die Trageberaterin zu erfahren. Sie erzählte mir, dass Tragen ihre Leidenschaft sei und dass sie neben der Trageberatung noch einen Online Shop betreibt. Sie hat ihr Haus komplett mit ihrem Mann selbst gebaut und beim Dachdecken ihr Kind im Tragetuch auf dem Rücken getragen. Naja, mir wurde bei dem Gedanken etwas schwindelig, aber man merkte ziemlich schnell, dass die Trageberaterin und Tragen wie die Faust aufs Auge zusammenpassen.

Nachdem meine Freundin fertig gestillt hat, probierten wir die MySol Babytrage. Das besondere an dieser Babytrage ist, dass sie keine Schnallen und Klettverschlüsse hat und zudem aus Tragetuchstoff hergestellt ist. Als meine Freundin die Tragehilfe ausprobierte, kann ich meinen Augen kaum trauen, denn so gut, wie in dieser Trage, hat unser Baby noch am Körper gesessen. Ich frage meine Partnerin, wie ihr Gefühl ist. Sie lächelt und sagt: „Sehr gut – Super!”. Auch die Trageberaterin sagt, dass das Baby gut sitzt. Nun möchte ich die Trage auch ausprobieren – auch bei mir funktioniert die Babytrage bestens. Sie ist so einfach zu binden, sodass selbst ich es sofort verstanden habe. Die Trageberaterin erklärt, dass diese Trage ab der Geburt bis ins Kleinkindalter (bis Hosengröße 98) funktioniert. Ich bin begeistert – meine Freundin auch – ich frage nur noch wie viel die Trage kostet. Die Babytrage kostet um die 100 Euro, die Trageberatung 35 Euro. Wir kaufen die Babytrage sofort im Shop und fahren glücklich nach Hause.

Infos und Anleitung für die MySol-Tragehilfe

Hier gibt’s eine ausführliche Anleitung zu der Tragehilfe, die wir nun verwenden, als Video. Dort wird auch gezeigt, wie man ein Baby auf dem Rücken trägt. Das finde ich ganz gut, dass man sich das im Video nochmal ansehen kann, da wir diese Tragetechnik bisher noch nicht angewandt haben.

Die Gegenwart

Heute ist unser Baby 8 Monate alt und wir kommen immer noch bestens mit der MySol Babytrage zurecht. Streit wegen des Tragens gibt es kaum noch und unser Baby fühlt sich in der Babytrage auch sehr wohl. Selbst im überfüllten Regionalexpress bleibe ich beim Binden gelassen und unser Baby beruhigt sich in der Regel sehr schnell.

Wir haben später im Online Shop der Beraterin noch ein paar Schulterpolster nach gekauft, da das Tragen ohne Polster bei längeren Strecken und einem 9 kg schweren Baby etwas auf die Schultern geht. Seitdem halten wir auch locker mal 2 bis 3 Stunden mit der MySol Babytrage durch. Meine Partnerin ist sogar so stark vom Tragen überzeugt, dass sie sich outen musste.

Fazit

Ich kann eine Trageberatung sehr empfehlen. Es ist aus meiner Erfahrung nicht möglich als Neuling in diesem Überangebot aus Tragetüchern, Tragehilfen, Webstoffen und Tragetechniken den Überblick zu behalten. Hier kann eine Trageberaterin helfen – das für dich und deine(n) PartnerIn optimale Produkt auszuwählen. Die Geld für die Trageberatung ist auf jeden Fall gut investiert.

Liebe Grüße an alle tragenden Mütter und Väter sendet

Marcus Krahlisch

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