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Was haben Windelfrei und NFP gemeinsam?

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Windelfrei und Natürliche Familienplanung (NFP) scheinen auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam zu haben – auf den zweiten Blick aber doch so Einiges.

Alternative

Bei beiden handelt es sich um eine Alternative. Windelfrei wird beispielsweise auf der Babysohnewindeln-Seite als „Die moderne, liebevolle Alternative zum Vollzeitwickeln“ umschrieben. Das finde ich sehr treffend, denn genau das bedeutet Windelfrei – liebevoll auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen mit (Teilzeit-)Windelfrei. Die NFP wird oft als „Alternative zur Pille“ betitelt, denn es ist mindestens genauso sicher wie die Pillenverhütung und das jedoch ohne künstliche Hormone. Beide stehen hier als Alternative zu einer Mainstream-Verhaltensweise unserer Gesellschaft – das Vollzeitwickeln von Babys und das Verhüten mit Hormonen.

Unbekanntheit

Die Themen NFP und Windelfrei sind beide relativ unbekannt in der Bevölkerung – leider. Denn ich bin überzeugt davon, dass Windelfrei sowie NFP viel mehr Eltern und Paare anwenden würden, wenn sie davon wüssten.

Natürlichkeit

Windelfrei wird auch als „natürliche Säuglingspflege“ bezeichnet. In der Natur kommen Wegwerf-Windeln nicht vor – eher selbst hergestellte Stoffwindeln oder das normale Abhalten findet man in naturbelassenen Kulturen. Windelfrei ist also völlig natürlich. In NFP (= Natürliche Familienplanung) steckt ja schon das Wort NATÜRLICH drin. Ok, Thermometer wachsen zwar auch nicht an Bäumen, aber das entscheidende bei der NFP ist, dass der natürliche Zyklus der Frau dokumentiert und ausgewertet wird – ohne jegliches Eingreifen in den Zyklus.

Körperbeobachtung

Sowohl Windelfrei als auch NFP beruhen zum großen Teil auf Körperbeobachtung. Während man beim Windelfrei das Ausscheidungsverhalten seines Babys beobachtet, achtet man als NFP anwendende Frau auf seine zyklisch verändernden Körpersymptome. Beim Baby beobachtet man beispielsweise, wann es meistens mal muss, was es kurz vor dem Ausscheiden für einen Gesichtsausdruck hat, eventuell gibt es sogar ein spezielles Handzeichen oder Signallaut von sich, wie lang sind die Abstände zwischen den Toilettengängen und vieles mehr. Das Wissen der individuellen Ausscheidungssignale und Ähnliches kann einem dann beim Windelfrei mit seinem Baby helfen, auf dessen Bedürfnisse besser einzugehen. Bei der NFP-Anwendung gibt es auch vieles zu beobachten – zum Beispiel den Zervixschleim, die Körpertemperatur und weitere Körpersymptome wie das Brustsymptom, den Mittelschmerz, den Muttermund, Blutungen, Stimmungsschwankungen und so weiter.

Partnerschaftlichkeit

Die Akzeptanz des Partners ist beim Windelfrei sowie bei der NFP sehr wichtig. Wenn der/die PartnerIn es nicht akzeptiert oder gar boykottiert, ist es fast unmöglich Windelfrei und NFP zu praktizieren. Andersherum betrachtet sind helfende, unterstützende PartnerInnen sehr motivierend und kraftspendend. Es macht außerdem viel mehr Spaß, wenn beide an einem Strang ziehen. Beim Windelfrei kann man sich gut abwechseln oder einer hält das Baby ab, der andere leert den Topf aus. Es ist hier auch von Vorteil, wenn beide Elternteile erkennen können, ob das Kind mal muss, denn vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Genauso verhält es sich bei der NFP wenn es ums Zyklusauswerten geht. Ob der Zyklus wirklich korrekt ausgewertet ist, kann der Partner in diesem Fall nochmals absichern – schließlich hat der Mann ja auch einen gewissen Anteil daran, ob eine Frau schwanger wird oder gerade nicht schwanger werden möchte.

Ungünstiger Name

Der Begriff Windelfrei wird anfänglich oft falsch verstanden. Windelfrei könnte man fälschlicherweise schnell mal damit assoziieren, dass „man keine Windeln mehr verwenden darf“, aber dem ist nicht so, denn es geht hier in erster Linie um Kommunikation von Eltern und Kind sowie das Erfüllen der natürlichen Bedürfnisse des Babys. Korrekter wäre die amerikanische Bezeichnung „elimination communication (kurz: EC)“, aber auf Deutsch übersetzt hört sich „Ausscheidungskommunikation“ einfach voll blöd an, oder? Bei der
symptothermalen Methode ist es ähnlich. Natürliche Familienplanung verbinden die meisten Menschen zunächst damit eine Schwangerschaft anzustreben und nicht damit, eine Schwangerschaft zu vermeiden. Natürlich kann man beides mit NFP umsetzen. Auch hier finde ich persönlich die englischsprachige Bezeichnung „Fertility Awareness Method (kurz:FAM)“ treffender als NFP, denn das heißt übersetzt so viel wie „Fruchtbarkeits-Bewusstseins-Methode“ – sich also seiner Fruchtbarkeit bewusst sein. Seit 2009 entstand ein neuer Name für die symptothermale Methode nach den Regeln der Arbeitsgruppe NFP (mehr Infos unter nfp-online.de) welcher wiederum neue Fragen aufwirft, aber immerhin wird es nun nicht mehr gleich mit schwanger werden gleichgesetzt. 😉 Damit möchte ich jedoch NICHT sagen, dass ich den neuen Namen für einen ungünstigen Namen halte. Es ist halt schwierig für so etwas einen Namen zu finden.

Kostenersparnis

Durch Windelfrei kann man (muss aber nicht) Kosten durch Windeln sparen. Das ist sehr individuell, jedoch sind viele Kinder, mit denen Windelfrei praktiziert wurde, früher trocken und die Windeln/Backups müssen dann nicht mehr gekauft/gewaschen werden. Die meisten Windelfrei-Eltern sparen zwischendurch auch schon so einige Windeln ein – mal mehr mal weniger, wie man in den Erfahrungsberichten vom Windelfrei-Blog nachlesen kann. Wenn man NFP mit den derzeit existierenden Verhütungsmethoden vergleicht, dann ist auch schnell klar, dass NFP in der Anwendung sehr preisgünstig ist. In der Minimal-Variante mit ausgedrucktem Zyklusblatt, einem Stift und einem analogen Thermometer, ist es bis zur Menopause anwendbar ohne weitere große Kosten. Lediglich am Anfang entstehen Kosten durch Bücher, Kurse oder manche investieren auch in digitale kostenpflichtige Zyklusdokumentationen.

Muss Erlernt werden

Beides muss zunächst erlernt werden. Windelfei und NFP kann beides entweder im Selbststudium durch Bücher oder in einem Kurs erlernt werden.
Windelfrei und NFP sind beide anfänglich mit etwas mehr Aufwand durch das Erlernen verbunden – jedoch wird dieser Mehraufwand bei zunehmendem Lebensmonat des Babys bzw. mit jedem Zyklus in den meisten Fällen geringer.

So nun komme ich zum Ende

Hättest du gedacht, dass Windelfrei und NFP so viel gemeinsam haben? Mir waren einige Parallelen schon seit längerem klar, aber dass es so viele Gemeinsamkeiten sind, hätte ich auch nicht vermutet. Wem noch eine Gemeinsamkeit einfällt, kann dies gerne in einem Kommentar verkünden.

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{ 2 comments… add one }
  • Enid
    5. August 2013, 21:08

    Ich habe da noch 3 Punkte:
    _Umweltschutz: die künstlichen Hormone, die sich unfilterbar in unserem Trinkwasser ansammeln sowie die Einwegwindeln (Kunststoffgranulat!), die 30 Jahre zum Verotten brauchen, belasten die die Umwelt. Durch NFP und Windelfrei haben wir es in der Hand, die Umwelt zu entlasten.
    _Nebenwirkungen: die Nebenwirkungen künstlicher Hormone und des warm-feuchten Klimas in Einwegwindeln sind durch beide Alternativen reduziert
    _Eigenverantwortung: schwanger geworden, danebengepullert? Nicht die Pharmaindustrie oder der Windelhersteller ist schuld, sondern wir selber. 🙂

    • Anne Zietmann
      8. August 2013, 08:21

      … es dauert ca. 500 Jahre bis eine Wegwerfwindel verrottet ist…

      und ich habe auch noch eine Parallele gefunden:
      Viele Kinderärzte verhalten sich zum Thema Windelfrei genauso wie Frauenärzte zum Thema NFP – nämlich leider NOCH nicht so aufgeschlossen.