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Buch Rezension: „Regelschmerz ade! Die freie Menstruation“

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Meine Buchrezension über das Buch „Regelschmerz ade!“ von Caroline Oblasser zeigt dir, was dich beim Lesen erwartet und ob sich ein Kauf lohnt.

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Über die Autorin

Die Österreicherin und Buchautorin Dr. Caroline Oblasser hat bereits einige Bücher über die Themen Hausgeburt, Kaiserschnitt, Schwangerschaft, Menstruation, Windelfrei, Stillen und anderes geschrieben. Ihr erstes Kind kam durch einen ungeplanten und ungewollten Kaiserschnitt zur Welt und ihr zweites Kind durch eine geplante Hausgeburt. Sie litt außerdem – laut dem Buchrücken – unter jahrelangen starken Menstruationsbeschwerden. Sie möchte mit ihren Büchern, die Frauen und Mädchen von heute über ihren Zyklus aufklären und allerhand andere Dinge, die eigentlich ganz natürlich sein müssten, sie aber leider nicht sind.

An wen richtet sich dieses Buch?

Das Buch „Regelschmerz ade! Die freie Menstruation“ richtet sich an Frauen und Mädchen, die Menstruationsbeschwerden haben und keine Lust mehr auf Schmerzmittel und die üblichen Artikel zur Menstruationshygiene haben.

Für wen eignet sich dieses Buch?

Das Buch „Regelschmerz ade! Die freie Menstruation“ eignet sich für alle Frauen und Mädchen, die offen für Selbstexperimente sind und ihren Körper besser kennen lernen möchten. Ich finde, es eignet sich auch sehr gut dazu, der eigenen Tochter zur ersten Menstruation zu schenken und es gemeinsam zu lesen. Prinzipiell eignet es sich auch allgemein als Geschenk für die beste Freundin, Mutter, Tante, Cousine, Schwester oder einfach für sich selbst 😉 .

Kurzzusammenfassung

In den ersten Seiten des Buches schildert die Autorin die Problematik mit den Menstruationsbeschwerden und den Menstruationshygieneprodukten anhand einer fiktiven Story über „Anna“ und deren Mutter. Weiterhin wird erklärt wie man durch die freie Menstruation die Menstruationsbeschwerden lindert und wie man die freie Menstruation anwendet. Zwischen durch sind immer mal kleine Tipps von „Anna, Mama und Oma“ dazu geschrieben. Es wird eindrucksvoll auf den Zusammenhang der Menstruationsbeschwerden, dem Orgasmus und dem Muttermund eingegangen. Wie schafft man es beispielsweise, dass sich der Muttermund öffnet? Oder wie fängt man am besten an die freie Menstruation zu praktizieren? Warum irritieren die normalen Menstruationshygieneprodukte eigentlich? Auf diese und weitere Fragen geht Caroline Oblasser ein. Etwa ab der Hälfte des Buches beginnt ein Glossar mit Begrifflichkeiten – die die Autorin am wichtigsten erachteten – rund um Weiblichkeit, Zyklus und Menstruation. Anschließend geht die Autorin kurz auf die Zyklusbeobachtung, Kinderwunsch und Verhütung mit Bestimmung der fruchtbaren/unfruchtbaren Tage ein. Hierfür erklärt sie die Zykluseintragungen und ein paar Methodenregeln an einem Beispielzyklus mit eingetragenen Temperaturwerten und Zervixschleimabkürzungen. Es handelt sich um eine symptothermale Methode, aber nicht nach den Regeln der Arbeitsgruppe NFP. Nach dem Beispielzyklus folgen 12 leere Zyklusblätter zum Eintragen der eigenen Zyklusbeobachtungen. Immer wieder wird im gesamten Buch dazu animiert, selbst aktiv zu werden und über die Dinge nachzudenken. Umgesetzt wurde dies durch leere Seiten, die lediglich eine Frage an die Leserin des Buches gerichtet als Überschrift beinhaltet, die sich von Anfang bis Ende durchs ganze Buch ziehen. Zwischendurch geht die Autorin sogar kurz auf Windelfrei ein, weshalb ich selbst überhaupt damals vom Thema Windelfrei erfahren habe, als ich das Buch „Regelschmerz ade! Die freie Menstruation“ las.

Was finde ich gut an dem Buch?

Den Schreibstil und Ausdrucksweisen der Autorin finde ich sehr erfrischend und witzig. Insgesamt ist das Buch eher verspielt, locker und einfach geschrieben. Es ist bislang das einzige Buch, das ich kenne, dass sich mit dem Thema freie Menstruation beschäftigt. Damit ist es für mich schon einzigartig. Gleichzeitig wird auch noch kurz auf die Themen Windelfrei und symptothermale Methode eingegangen – was sehr lobenswert ist und ja auch gut zusammen passt. Windelfrei für Babys ist ja sozusagen das Pendant zur freien Menstruation für Frauen. Dass die Zyklusaufzeichnungen z. B. für das Erkennen des Menstruationsbeginn hilfreich sein kann, ist auch bekannt, deshalb: super, dass das im Buch mit aufgenommen wurde!

Was finde ich nicht so gut?

Leider gibt es viele Punkte, die ich an dem Buch nicht so gut finde. Allgemein habe ich persönlich bei dem Buch etwas mehr Text erwartet. Von den insgesamt 75 Seiten sind gerade mal 34 Seiten mit reinem Text. Der Rest des Buches besteht überwiegend noch aus 12 leeren Seiten mit selbst-reflektierenden Frage und 26 Seiten für leere Zyklkusblätter zum Eintragen mit Zyklusbeispiel. An sich finde ich die leeren Seiten und leeren Zyklusblätter eine gute Idee, aber irgendwie zu viel im Verhältnis zu den Textseiten. Andererseits ist es vielleicht für die Zielgruppe des Buches gerade richtig – weniger und ganz einfach gehaltenen lustigen Text, um auch die jungen Mädchen/Frauen bei Laune zu halten?! Ebenso finde ich, dass die Autorin die freie Menstruation auf ziemlich wackeligen und unwissenschaftlichen Beinen stehen lässt. Es kommen im gesamten Buch nämlich keine einzigen konkreten Fakten, die mit Studien hinterlegt sind, die zeigen könnten, dass die freie Menstruation funktioniert. Nur weil es bei der Autorin funktioniert hat, heißt das ja noch lange nicht, dass es für alle Frauen funktioniert. Somit denken sich wahrscheinlich viele Frauen, dass es bei ihnen selbst wohl nicht funktionieren kann. Das ist schade, denn ein paar mehr Fakten und Hintergrundwissen dazu gibt es ja schon – diese stehen nur leider nicht in dem Buch. Ich habe es mal in meinem Beitrag Menstruationsbeschwerden lindern versucht, etwas mehr zu hinterlegen.

Außerdem finde ich nicht so gut, wie die Methodenregeln und die Fakten zur symptothermalen Methode beschrieben sind. Beispielsweise schreibt die Autorin, dass diese Methode zur Verhütung und Kinderwunsch zum Einsatz kommt und man die fruchtbaren/unfruchtbaren Tage damit bestimmen kann. Gleichzeitig nimmt sie dafür jedoch scheinbar selbst konstruierte Auswertregeln. Laut ihren Zyklusblättern kann man auch im Ohr die Temperatur messen, was mir völlig neu ist und auch nicht mit Studien hinterlegt ist. Eine doppelte Kontrolle, so wie ich sie von der symptothermalen Methode her kenne, findet bei der Auswertung auch nicht statt und pauschal nimmt sie die ersten 6 Zyklustage als unfruchtbar an. Ich finde das ziemlich fahrlässig – auch wenn in diesem Buch die symptothermale Methode nicht im Vordergrund steht. Wenn junge Mädchen das lesen, sind die ungewollten Schwangerschaften ja schon vorprogrammiert. Viel wichtiger wäre es doch an dieser Stelle gewesen, dass man im Zusammenhang mit der Verhütung auf die gängige Fachliteratur oder NFP Beratung verwiesen hätte. Sollte es eine weitere Auflage zum Buch „Regelschmerz ade! Die freie Menstruation“ geben, würde ich mich freuen, wenn dies abgeändert werden würde.

Fazit

Trotz der vielen Negativ-Punkte, ist das Buch * Regelschmerz ade! Die freie MenstruationRegelschmerz Ade - Freie Menstruation dennoch zu empfehlen, wenn sich eine Frau mit starken Menstruationsbeschwerden quält. Hierbei hilft das Buch schon sehr, den Mut aufzubringen, mal etwas ganz anderes auszuprobieren. Es ist nun mal das einzige Buch auf dem Markt zu diesem Thema und deshalb auch gleichzeitig das beste zu diesem Thema. Wenn dieses Buch einem jungen Mädchen zur Menarche geschenkt werden soll oder zur Vorbereitung auf die erste Menstruation geschenkt wird, dann empfehle ich es in Kombination mit dem Buch „Was ist los in meinem Körper“ von Dr. med. Elisabeth Raith-Paula zu verschenken. Hier stehen nämlich die Fakten zur Bestimmung der fruchtbaren/unfruchtbaren Tage und alles zum Zyklus medizinisch korrekt und in verständlicher spielerischer Form drin. Bei Frauen, die gleichzeitig an Natürlicher Familienplanung (NFP) zur Verhütung oder aufgrund eines Kinderwunsches interessiert sind, empfiehlt sich als Kombination das Buch „Natürlich und sicher“ von der AG NFP.

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