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Besuch bei der Forschungsgruppe NFP

Neue Universitätsfrauenklinik Heidelberg

Universitätsklinik Heidelberg – Neuenheimer Feld 440

Live-Bericht von meinem Besuch bei der Forschungsgruppe NFP in Heidelberg, eröffnet neue Perspektiven für die Zukunft.

Es ist der 14. November 2013 und ich bin bei Sektion Natürliche Fertilität, der offiziellen Forschungsgruppe für Natürliche Familienplanung (NFP) als Vortragender in Heidelberg zu Gast. Ich möchte in erster Linie neue Möglichkeiten und Perspektiven für die Verbreitung der Natürlichen Familienplanung (NFP) im Netz aufzeigen und hierbei die Rolle der Forschungsgruppe näher beleuchten.

Forschungsgruppe NFP ist umgezogen

Die Forschungsgruppe NFP ist vor Kurzem umgezogen und sitzt nun im Neuenheimer Feld 440, 69120 Heidelberg ganz in der Nähe der neuen Kinderklinik. Ich bin sehr beeindruckt und kann durchaus verstehen, dass Heidelberg zu den besten Städten zählt, in denen man Medizin studieren kann. Ich laufe durch ein riesiges Areal aus verschiedensten Kliniken und Stationen. Nach einer guten halben Stunde Fußweg vom Hauptbahnhof komme ich vor der neuen Universitätsklinik an und bin schon etwas nervös, als ich in die Abteilung 4.2 zur Gynäkologischen Endokrinologie unter der Leitung von Prof. Strowitzki laufe, schließlich hat man nicht jeden Tag die Gelegenheit, die ForscherInnen der NFP zu sehen. Als ich den hochmodernen Seminarraum betrete werde ich herzlich von Dr. Petra Frank-Herrmann empfangen, die ich im letzten Jahr bereits auf der NFP Kinderwunsch Fortbildung in Köln, der NFP Ärzteforbildung in Berlin und dem NFP Kongress in Heidelberg als Referentin erleben durfte. Sie hat in umfassenden Studien dazu beigetragen, dass wir heute wissen, dass die symptothermale Methode nach den Regeln der AG NFP ebenso wie die Pille zu den hoch-sicheren Methoden der Kontrazeption gehört. Prof. Dr. Freundl schüttelt mir ebenfalls die Hand – er ist entscheidend dafür verantwortlich, dass wir in Deutschland die größte Zyklusdatenbank zur Natürlichen Familienplanung (NFP) mit über 43.000 Zyklen von über 2.000 Frauen besitzen. Auf der Grundlage dieser Datenbank können auch in Zukunft neue Erkenntnisse rund um den weiblichen Zyklus gewonnen werden. Die anderen Mitglieder der Sektion Natürliche Fertilität treffen auch in den kommenden Minuten ein und ich genieße in dieser Zeit die leckeren Brötchen, die auf dem Tisch stehen. Unter den Zuhörern ist auch Lisa-Maria Wallwiener, die ich auch schon zum Thema „Libidoverlust durch die Pille” interviewte. Dr. Bauer, mein Prüfer in der praktischen Prüfung zum NFP Berater und Herr Prof. Strowitzki, der Mitautor des Buches „NFP heute” sind nun auch eingetroffen.

Forschungsgruppe NFP bekommt jungen Nachwuchs

Auf der Tagesordnung stehen elf Punkte – die meisten davon sind streng geheim, aber super interessant. Den ersten Punkt darf ich allerdings verraten und es ist zugleich der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung. Die Sektion Natürliche Fertilität bekommt künftig Verstärkung. Die jungen Gynäkologinnen Frau Dr. Lisa-Maria Wallwiener und Dr. Tanja Freundl, die Tochter des bekannten NFP Forschers Günther Freundl, werden offiziell als neue Mitglieder der Forschungsgruppe NFP vorgestellt. Ich freue mich in diesem Moment riesig, dass zwei neue Gesichter die Forschungsgruppe NFP verstärken werden. Sie werden künftig in die aktuelle Forschungsarbeit der NFP eingebunden und an Publikationen beteiligt. Mit diesem Schritt hat die Sektion Natürliche Fertilität einen wichtigen personellen Grundstein für die Zukunft der weiteren Erforschung der symptothermalen Methode gesetzt. Mir persönlich ist Lisa-Maria Wallwiener sehr sympathisch, sie ist einfach eine NFPlerin und Gynäkologin vom ganzem Herzen, wie man es sich als NFP AnwenderIn und PatientIn halt wünscht. Ich hoffe, Tanja Freundl auch noch persönlich kennenzulernen, denn schon bald werdet ihr ein erstes Werk dieser talentierten Powerfrau zum Thema NFP auf unserem Blog bewundern können. Was das genau ist, darf ich noch nicht verraten, aber es wird sich lohnen reinzuschauen :). Heute ist sie allerdings leider nicht dabei.

Mein Vortrag – Erbe der NFP Forschung muss bewahrt werden

In meinem emotionalen Vortrag habe ich ein Hauptanliegen herausgearbeitet. Wir müssen das Wissen und die vielen Publikationen den NFP AnwenderInnen, NFP BeraterInnen und MedizinerInnen in ansprechender Form zur Verfügung stellen. Das Lebenswerk der Forschungsarbeit über NFP sollte meiner Ansicht nach in den kommenden Jahren in den modernen Medien des 21. Jahrhundert nach außen getragen werden. Ich stelle klar, dass es nicht ausreicht, nur allein in guten medizinischen Zeitschriften regelmäßig zu publizieren. Wir müssen mehr tun, um NFP bundesweit zu verbreiten. Hierzu wird das Internet mit seinen neuen Möglichkeiten eine zentrale Rolle spielen. Das Wissen um die symptothermale Methode als Methode für den Kinderwunsch und Verhütung sowie der Zyklusdiagnostik muss endlich auch den Medizinern vor Ort zugänglich gemacht werden, damit die Diskriminierung von NFP AnwenderInnen und Interessierten endlich gestoppt wird. Sehr bewegt reagieren die Wissenschaftler als ich ihnen von der Geschichte einer Krankenschwester aus Berlin erzähle, die bei einer Projektarbeit zum Thema NFP, als einzige von allen Krankenschwestern ihres Jahrgangs durchgefallen ist. Die fachliche Begründung der prüfenden Ärzte: „NFP ist kein relevantes Thema der Medizin.” Leider möchte die entsprechende Krankenschwester kein Interview in unserem Blog geben, da sie Angst um ihre berufliche Zukunft hat. Ebenso schockiert sind sie von der NFP Facebookgruppen Story, in der eine Gruppengründerin ihr NFP Engagement nicht öffentlich zugeben möchte, da sie um eventuelle Konsequenzen für ihre zukünftige berufliche Karriere fürchtet. Dies sind alles Beispiele dafür, dass sich etwas ändern muss. Der Forschungsgruppe NFP kommt hier die Aufklärung der Menschen eine zentrale Rolle zu, da nur sie allein die Autorität und Kompetenz hat, auch andere Mediziner über die Anwendungspotentiale der symptothermalen Methode zu informieren. Gemeinsam beschließen die Mitglieder eine umfassende Überarbeitung der Website der Sektion Natürliche Fertilität, was aus meiner Sicht ein erster wichtiger Schritt ist. Ich erkläre mich hierbei bereit, bei den entsprechenden notwendigen Arbeiten der Suchmaschinenoptimierung und Konzeption der Website entscheidend mitzuwirken. Ebenso stimme ich die anderen Mitglieder darauf ein, in Artikeln auf unserem Blog und in Videos auf Youtube regelmäßig über die neuen und alten Erkenntnisse aus der NFP Forschung zu berichten. Zufrieden beende ich meinen Vortrag und freue mich auf die künftige Zusammenarbeit.

Abendessen mit Petra Frank-Herrmann

Es ist jetzt gegen 17.00 Uhr als wir das wirklich interessante Treffen beenden. Die anderen Mitglieder müssen ihre Züge erreichen oder nach Hause zur Familie. Mein Zug fährt erst gegen 19.00 Uhr und so erklärt sich Petra Frank-Herrmann bereit, mich persönlich zum Bahnhof zu fahren und noch einen kleinen Happen zu Essen. Emotional berichtet sie von ihrer langjährigen Forschungsarbeit und wie sie in gemeinsamer Arbeit an der ersten Version des Standardwerks „Natürlich und sicher” gearbeitet haben. „Damals haben wir Herr Dr. Bauer aus der Nachtschicht abgeholt und in der Münchner Universitätsfrauenklinik unsere ersten Sitzungen der Sektion Natürliche Fertilität gehalten”, erzählt die leidenschaftliche NFP Ärztin bei einer Kürbissuppe. Ich bin von der Begeisterung und harten Arbeit der willensstarken Petra Frank-Herrmann begeistert, die mir wohl noch so manche interessante Geschichte erzählen kann. Nach etwa einer Stunde im Restaurant verabschiede ich mich und steige in meinen Zug, es war ein toller Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch.

Natürliche Grüße sendet

Marcus Krahlisch

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