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Kinder da – Freunde weg?!

Kinder-da-Freunde-weg

Ein Teufelskreis in unser heutigen Gesellschaft? Oder ein Sprungbrett um neue Freundschaften zu knüpfen und alte Freunde zu reduzieren?

Man könnte es wie ein Pessimist sehen

Wenn ich keine gemeinsamen Interessen mehr mit meinen Freunden habe, dann wird es sich zwangsläufig auseinander leben. Ich und mein Partner stehen auf einmal alleine mit dem Baby da und alle Freunde sind weg, geschweige denn helfen sie einem in diesem neuen Lebensabschnitt. Am Ende sieht man sich nur noch sehr selten und irgendwann gar nicht mehr. Meiner Meinung nach entsteht so etwas aber doch nur, wenn der Großteil der Freunde vielleicht selbst keine Kinder hat und dementsprechend auch wenig Erfahrung damit. Die Freunde ohne Kinder fühlen sich eventuell fehl am Platz, können mit dem Kind nichts anfangen, werden vielleicht sogar schmerzlich an ihren eigenen bisher unerfüllten Kinderwunsch erinnert, haben Angst etwas falsch zu machen, möchten lieber Party machen als Babysitten, oder, oder, oder. Vielleicht haben aber auch die Paare mit Kind(ern) Angst davor, ihr Kind mit den kinderlosen Freunden allein zu lassen. Schließlich haben sie ja selbst keine eigenen Erfahrungen, wenn sie nicht gerade kleinere Geschwister haben oder in der Kinderbetreuung tätig sind. Egal wie und warum, es ändert sich meistens etwas an den bestehenden Freundschaften und auch die Beziehungen zu Verwandten ändert sich oft. Mit Kind kann man nunmal nicht mehr jedes Wochenende in die Disco gehen. Zumal man sich durch den regelmäßigen Schlafentzug sowieso so fühlt als würde man jede Nacht in der Disco sein. Nichts ist mehr so wie vorher… Diesen Satz hat man ja auch schon oft gehört. Aber was ist denn so schlimm daran, wenn sich etwas ändert?

Man könnte es nämlich auch wie ein Optimist sehen

Hey, ich habe gerade mit meinem/meiner PartnerIn ein neues Leben erschaffen! Das machen die deutschen Frauen im Durchschnitt nur ca. 1,77 mal in ihrem gesamten Leben (s. Geburtenrate). In die Disco gehen kann man auch später noch oder war vielleicht schon früher oft dort. Vielleicht animiere ich meine kinderlosen Freunde und Verwandten dazu selbst Kinder zu bekommen, wenn ich ihnen das Vertrauen schenke, auf mein eigenes Kind aufzupassen?! Selbst wenn die Freunde und Verwandte nicht Babysitten möchten oder sich nicht einmal mit einem treffen wollen, wenn das Kind/ die Kinder dabei sind, so eröffnet sich doch die ein oder andere neue Freundschaftstür. Als Eltern eines kleinen Babys lernt man auch durchaus andere Eltern kennen, die einem wohlgesonnen sind – zum Beispiel bei den Artgerecht-Treffen, unzähligen Baby Kursen oder Eltern/Kind Cafés. Man lernt sozusagen neue Freunde kennen – was nicht automatisch bedeutet, dass die alten Freunde abgeschrieben sind, aber bei manchen Freunden/Verwandten kann das passieren. Aber wer weiß – vielleicht findet man später nochmal zueinander.

Mein Fazit

Ich persönlich denke, dass weder die Freunde, Verwandten, noch die jungen Eltern „Schuld“ an diesem Dilemma – Kinder da = Freunde weg – sind. Vielmehr sehe ich die ganze Organisation der Gesellschaft als kritisch an. Es gibt insgesamt viel zu wenige Kinder – was dazu führt, dass es scheinbar kaum Aktivitäten gibt, die man als Freunde zusammen mit Kindern machen kann. Gerade mit Kindern unter drei Jahren ist es wirklich sehr schwierig. Das finde ich sehr schade. Wenn es mehr Angebote gäbe wo es selbstverständlich ist, dass dort auch Kinder jeden Alters anwesend sind, wäre vieles einfacher, oder? Ok es steht normalerweise fast nirgendwo „Kinder verboten“, aber oft fühlt man sich so von dem ein oder anderen angesehen, dass man ein schlechtes Gewissen bekommt, weil man sein Kind mitgebracht hat – Gerade an den Orten, an denen man sonst mit Freunden war. Ich denke dabei an ganz einfache Dinge wie Kinos, Restaurants, Einkaufszentren, Frisör, Tanzcafés, Bowling-Zentren, Eiscafés, … es gibt unzählige Orte auf die es zutrifft: Ich sehe dort fast nie Still-/Spiel-/Krabbelecken geschweige denn eine Kinderbetreuungseinrichtung und nicht einmal gesicherte Steckdosen auf Kinderhöhe. Es wäre alles möglich – aber NICHT in einer konsumorientierten, kapitalistischen und kinderunfreundlichen Welt, wie sie gerade ist.
Einzige positive Beispiele, die mir bisher begegnet sind, sind Fitnessstudios mit integrierter kostenloser Kinderbetreuung, eine nette kleine Spielecke bei dm in der Turmstraße in Berlin und einige tolle Eltern-Kind-Cafés in Berlin verteilt. Aber das sind alles Orte zu denen ich selten mit Freunden gehe ;).

Bis zum 18. Februar 2014 läuft noch die Blogparade mit dem spannendem Thema „Zerstören Kinder unsere Freundschaften?“ auf dem Blog herzmutter.de, bei der ich hiermit gerne teilnehme.

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