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Väter mit Zykluswissen & Herz für Jungenaufklärung DRINGEND gesucht

Väter für Aufklärung von Jungen gesucht
DRINGEND GESUCHT: Väter mit Herz und Interesse für Natürliche Fruchtbarkeit und die Aufklärung von Jungen. Warum? Das erkläre ich in diesem Artikel.

Als Vater liegt dir das Glück deiner Kinder ganz sicher am Herzen. Wenn eines deiner Kinder in die Pubertät kommt oder gerade schon mittendrin ist, dann möchtest du sicher, dass dein Kind nur die besten Erfahrungen sammelt, oder? Doch wie war es denn bei dir? Mal Hand aufs Herz. Welche Gedanken schossen dir bei deinem ersten Samenerguss durch den Kopf? Waren es Gedanken geprägt von Stolz nun endlich ein Mann zu werden? Überkam dich im selben Moment ein Gefühl von Glück gepaart mit Begeisterung?!

Ja, wirklich?! Herzlichen Glückwunsch, du hattest eine gute Vorbereitung. So wie dir erging es den meisten Männern jedoch nicht. Ich selbst bezeichne meine Pubertät für mich als die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich wusste bei meinem ersten Samenerguss nicht was mit mir passiert, und mir war es offen gesagt viel zu peinlich um darüber zu sprechen. Hauptsächlich habe ich mich mit der Jugendzeitschrift Bravo aufgeklärt, denn im Unterricht haben wir nur kurze Filmchen angesehen, die auf Sex, Faktenwissen über die Geschlechtsorgane und die Gefahren der Fruchtbarkeit (bloß nicht ungeplant schwanger werden, keine Geschlechtskrankheiten holen) ausgerichtet waren. Doch wo blieb das Gefühl, die wirkliche Aufklärung, was mit mir selbst in der Pubertät in meinem Körper passiert? Wo war das Verständnis meiner Mitschüler für meinen Bartwuchs oder meine schlimme Akne? Wo war der Respekt meiner Mitschüler für die Mädchen und ihre Menstruation, als sie ihnen die Binden und Tampons aus der Schultasche klauten, um sie in eine peinliche Lage zu bringen?

Für mich war es schon schlimm, ja, aber ich hatte zumindest zu Hause meine Ruhe. Denn Internet, Smartphone und soziale Netzwerke gab es damals noch nicht. Heute ist es für unsere Kinder sogar noch schwieriger, weil sie mit dem Internet fast grenzenlosen Zugang zu allen Informationen über Sexualität haben. Heute können Kinder nicht nur in der Schule beleidigt, diskriminiert und ausgegrenzt werden, sondern auch noch in sozialen Netzwerken wie Facebook praktisch jederzeit.

Kannst du nachempfinden, dass ich den Wunsch habe, meinen Sohn gut auf die Veränderungen in seiner Pubertät vorzubereiten? Sodass er seinen eigenen Körper schätzt, die anderen Mitschüler mit Respekt behandelt und dass er selbst mit Respekt behandelt wird? Doch wie können wir das erreichen?

Was wäre, wenn mein Sohn einen Workshop besuchen könnte, der ihn möglichst emotional und fachlich und noch vor seinem ersten Samenerguss erreicht? Der Workshop müsste zudem bei allen anderen Mitschülern gut ankommen und Spaß machen, damit sich das Wissen und das positive Gefühl für den eigenen Körper ganz natürlich und selbstverständlich verbreitet und die Wirkung nachhaltig ist. So einen Workshop gibt es nicht? Doch! Den gibt es schon!

Der Jungenworkshop „Agenten auf dem Weg!”

MFM Workshop Situps

Spezialagenten im Einsatz ©MFM Deutschland e.V.


Im Jahr 2011 habe ich aus Interesse bei dem Jungenworkshop „Agenten auf dem Weg” hospitiert. Diese Workshops werden vom Verein MFM Deutschland e.V. angeboten (www.mfm-programm.de). Im Workshop schlüpfte ich, wie die anderen Jungen, in die Rolle einer Spermie, die sich als Spezialagent mit seinen Kameraden „Mitschülern” auf den Weg durch den männlichen und weiblichen Körper macht, um den Auftrag, „das Überleben der Menschheit zu sichern”, zu erfüllen. Der Workshop hat unglaublich schöne Materialien und wird mit spannender Musik begleitet und in einer angenehmen, fachlich korrekten, aber schönen Sprache von einem erfahrenen Referenten durchgeführt.

Happy Man MFM

Happy Man Übung ©MFM Deutschland e.V.

Wenn ich mir den Unterschied zu meiner eigenen Aufklärung anschaue – hätte ich mir soooo gern gewünscht, damals auch so einen Workshop besucht zu haben. Meine Mitschüler hätten nach dem Workshopteil „Happy Man” (s. Foto), in dem es um die Veränderungen des Körpers in der Pubertät geht – wie Akne und Bartwuchs – ganz sicher mehr Verständnis für mich gezeigt. Dies ist nicht nur mein Eindruck, sondern aus Gesprächen mit der Klassenleiterin einer Schule in Berlin sind die Veränderungen seit der Einführung der Jungen und Mädchenworkshops deutlich spürbar: „Die Mädchen und Jungen gehen respektvoller miteinander um, diskriminierende Witze über Sexualität, Menstruation und Co sind nun die Seltenheit. Auch das Klauen von Menstruationsartikeln ist seit diesem Workshop nicht mehr vorgekommen.” Wahnsinn, oder?

Sicher wirst du jetzt sagen, oh super, da schick ich meinen Sohn auch hin?! Naja, aber so einfach ist das Ganze nicht. Denn obwohl das MFM-Programm wirklich gut bei Kindern, Eltern und Lehrern ankommt – gibt es einen Stolperstein. Es gibt zu wenig männliche Referenten!

Aktuell gibt es deutschlandweit 243 Referentinnen und NUR 88 Referenten. Wenn nun eine Schule das Programm bzw. die Workshops bucht, fallen einige Termine häufig ins Wasser, weil sich zum entsprechenden Termin einfach kein männlicher Referent finden lässt. Schließlich sollen die Jungen möglichst am gleichen Projekttag wie die Mädchen aufgeklärt werden. In einigen Regionen gibt es so wenige Referenten, dass mittlerweile die MFM-Männer aus verschiedenen Bundesländern eingeflogen werden müssen oder hunderte Kilometer mit dem Auto/Bahn fahren, damit die Workshops stattfinden können.

Aktive MFM ReferentInnen 2014

© MFM Deutschland e.V.

Um wirklich die wunderbare Aufklärung für unsere Kinder in der Zukunft sicher zustellen, müssen echt fähige Männer gefunden werden. Vielleicht kannst DU dich hier sehen?

Stellenanzeige für männliche MFM Referenten

Schatzkarte MFM

Referent erklärt die MFM Schatzkarte ©MFM Deutschland e.V.

Kannst du dir vorstellen, mit Schülern im Alter von zehn bis zwölf Jahren zu arbeiten und mit ihnen gemeinsam einen Unterrichtstag in der Schule zu erleben? Gefällt dir die Vorstellung, den jungen Menschen ihren Körper und das Potential, das mit der Geschlechtsreife in ihnen entsteht, als einmaligen „Schatz“ nahezubringen? Dann bist du herzlich eingeladen, dich als Referent für das MFM-Programm zu bewerben.

Natürlich wäre es von Vorteil, wenn du schon pädagogisches und medizinisches Wissen mitbringst. Allerdings sind viele gute Referenten nicht unbedingt Pädagogen oder Mediziner, sondern Männer wie du und ich. Es sind meist mehrfache und erfahrene Väter, die ein wirkliches Interesse an biologischen Abläufen und dem weiblichen Zyklus haben und aus echter Leidenschaft und Überzeugung vor die Jungen treten. Damit du es wirklich verstehst, möchte ich die Worte eines erfahrenen MFM-Referenten zitieren, der es gut auf den Punkt bringt:

„Die Jungen merken, ob du wirklich mit Feuer und Flamme dabei bist und ihnen einen schönen Tag bereiten möchtest. Ich stelle mich bei den Jungen nicht als Pädagoge vor, von denen haben sie meist schon genug. Ich bin ein Mann, der heute für euch diesen Tag ermöglicht, weil er davon überzeugt ist, dass dieser Workshop eine gute Sache ist. Wenn ich mit dieser Einstellung in den Workshop gehe, läuft er meist von ganz allein.”

Eine andere wichtige Sache ist, dass der Workshop standardisiert, d.h. bis ins Detail ausgearbeitet ist, regelmäßig aktualisiert wird und der Ablauf nach strengen Richtlinien einzuhalten ist. Nur so kann die Qualität des Workshops wirklich garantiert werden. Einer der Referenten, mit denen ich im Vorfeld dieses Artikels gesprochen habe, hat einen sehr treffenden Vergleich gefunden, wie viele gute Referenten mit der Standardisierung umgehen:

„Ich nehme mir immer ein Beispiel an Günther Jauch. Er ist ein Entertainer, der einem sehr engen TV Format wie „Wer wird Millionär”, immer wieder seinen eigenen Stempel aufdrückt, ohne dem Gesamtkonzept die Show zu stehlen.”

Zuletzt sei erwähnt, dass du als MFM-Referent freiberuflich tätig bist und die Tätigkeit somit neben deinem Beruf als Zuverdienst durchführen kannst. Die Bezahlung ist wirklich in Ordnung, sollte aber nicht deine Hauptmotivation für deine Bewerbung sein. Alle Infos zum Ablauf der Ausbildung kannst du in unserem Artikel „Wie wird man MFM ReferentIn” nachlesen.

Die MFM-Ausbildung findet in der Regel einmal jährlich statt und besteht aus einem theoretischen Teil, den man an einem Wochenende absolvieren kann und einem praktischen Teil in dem du lernst, vor die Jungen zu treten und den Workshop zu halten. Die nächste MFM Ausbildung ist übrigens in Passau im Oktober 2015. Vielleicht hast du ja Interesse? Dann melde dich unter: info[at]mfm-programm.de

Was du sonst noch tun kannst?

Falls du selbst keine Lust hast, einen solchen Workshop zu leiten, kannst du dennoch etwas tun. Nämlich anderen Vätern vom MFM-Programm erzählen und sie auf die Ausbildung aufmerksam machen. Ebenso kannst du versuchen in deiner Schule für deinen Sohn bzw. deine Tochter einen Workshop zu organisieren. Damit dieser Artikel so viele Männer wie möglich erreicht, freue ich mich über eine Teilung oder ein Like auf Facebook, Youtube und Co.

✼Fruchtbare Grüße sendet dir✼
Marcus

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MFM ist eine Herzenssache – Interview mit Elisabeth Raith-Paula
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Wie wird man MFM ReferentIn?

Interessante Links

http://mfm-deutschland.de

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