Buchrezension: „Leben ohne Impfung“

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Buch Rezension zum Buch „Leben ohne Impfung” von Andreas Bachmair mit zahlreichen Erfahrungsberichten von Eltern, die ihre Kinder nicht impfen ließen.

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Über den/die Autor(en) bzw. Herausgeber

Der Herausgeber ist Andreas Bachmair, ein klassischer Homöopath mit einer Praxis am Bodensee in der Schweiz. Dort behandelt er hauptsächlich Patienten mit Impfschäden. Seit über 10 Jahren ist er Betreiber der Website www.impfschaden.info, um auf die Gefahren von Impfungen hinzuweisen. Aktuell führt er umfangreiche Untersuchungen zum Gesundheitszustand ungeimpfter Kinder durch.

An wen richtet sich dieses Buch?

Es richtet sich an Eltern, die vor der schwierigen Entscheidung stehen: „Soll ich mein Kind impfen lassen oder nicht?“ Im Gegensatz zu anderer Impf-Literatur soll das Buch, aber vor allem auch denen Eltern Rat geben, die sich gegen das Impfen entscheiden.

Für wen eignet sich dieses Buch?

Das Buch ist für alle Eltern geeignet, die sich mal kritisch mit dem Thema Impfen auseinandersetzen möchten. Vor allem sind Eltern angeprochen, die wissen möchten, was passiert, wenn man seine Kinder nicht impft? Wie geht man mit den Kindern um? Welche Erfahrungen haben andere Eltern gemacht, die ihre Kinder nicht impfen ließen?

Kurzzusammenfassung

Das Buch „Leben ohne Impfung” teilt sich in drei Teile. Zuerst eine fünfseitige Kurzeinführung zum Thema Impfen, in der das Thema Impfen sehr kritisch aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet wird.

Darauf folgen im Hauptteil gefühlte 80 bis 100 Erfahrungsberichte von Eltern aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und England. Hierbei kommen die meisten Erfahrungsberichte aus Deutschland, gefolgt von Österreich und der Schweiz. In diesen Erfahrungsberichten kommt so ziemlich jede mögliche Familiensituation vor. Eltern, die ihre Kinder gar nicht impfen ließen und Eltern, die nur einen Teil ihrer Kinder impfen ließen und somit einen Vergleich haben. Hierbei nehmen die Eltern in ihren Statements kein Blatt vor den Mund und gehen auch auf schwierige Themen wie die Tetanus Impfung oder die Notoperationen, die Auseinandersetzung mit Impfbefürwortern, die Angst als Eltern einen Fehler zu machen und verschiedenste Vorurteile zum Thema Impfen ein.

Im letzten Teil des Buches „Leben ohne Impfung” vergleicht der Autor den Gesundheitszustand von geimpften zu ungeimpften Kindern in bestimmten Krankheiten wie Asthma, Autoimmunerkrankungen, Diabetes oder Allergien. Aus dem Vergleich kommt zweifelsfrei heraus, dass ungeimpfte Kinder deutlich weniger an bestimmten Krankheiten erkranken – was die Frage aufwirft, ob man überhaupt impfen sollte.

Was finde ich gut an dem Buch?

Das Buch ist sehr gut geschrieben. Die Erfahrungsberichte erzählen wahre Geschichten und treffen direkt in Herz. Sie sind berührend emotional und aus Sicht von Eltern geschrieben, die für ihre Kinder nur das Beste möchten. Im Gegensatz zu anderen Büchern, in denen hauptsächlich Studien oder Fachkommentare zu finden sind, sind hier die Eltern die Hauptpersonen. Diese Perspektive gefällt mir, da schließlich die Eltern die Entscheidung für ihre Kinder treffen sollen. Mir haben besonders die Erfahrungsberichte zur Tetanuslüge gefallen, die zeigen, dass die Tetanusimpfung bei Weitem nicht so essenziell ist, wie viele Ärzte uns erzählen.

Zudem haben mich die ganzheitlichen, alternativen Heilmethoden und der Umgang der Eltern mit Krankheiten ihrer Kinder begeistert. Viele Grundgedanken sind sicher nicht nur für Impfgegner empfehlenswert. Herausragend ist der schwierige Alltag und Umgang mit Ärzten, Lehrern, Verwandten und Freunden geschildert, den die Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, täglich erleben. Das Buch hat mir die Augen geöffnet, warum es allen Eltern freigestellt ist, sein Kind zu impfen oder eben nicht zu impfen. Das Buch zeigt, dass es auch ohne Impfung gehen kann, auch wenn der Weg nicht unbedingt zu geringeren Kosten oder geringeren Aufwand führt.

Was finde ich nicht so gut?

Das Buch ist etwas einseitig, da die Vorteile des Impfens so gut wie gar nicht diskutiert werden. Darüber hinaus ist mir das Buch als Wissenschaftler zu wenig durch Fakten oder Studien belegt. Es sind halt hauptsächlich Erfahrungsberichte, die – auch wenn sie zahlreich sind – nur eine Ansammlung von subjektiv selektierten Meinungen sind. Ebenso fehlt mir eine kritische Auseinandersetzung mit jeder bekannten Impfung. In jedem Erfahrungsbericht findet man Tipps für Eltern, die ihre Kinder nicht impfen möchten, wie man entsprechenden Krankheiten vorbeugen oder natürlich heilen kann. Schließlich fehlt mir im letztens Teil des Buches – nach so vielen Erfahrungsberichten – eine Übersicht über die vielen Tipps und Ratschläge der Eltern.

Fazit

Insgesamt ist das Buch sehr zu empfehlen, da es einem die Augen öffnet. Allein die Erfahrungsberichte sollten alle Eltern mal gelesen haben, da man hier auch ein paar generelle Tipps im Umgang mit Kindern erfahren kann. Als alleinigen Ratgeber zum Thema Impfen kann ich das Buch allerdings nicht empfehlen, da das Thema insgesamt zu einseitig betrachtet wird. Als Ergänzungsliteratur empfehle ich das Buch „Impfen pro Contra” von Martin Hirte.

Mit diesem Beitrag nehme ich außer Konkurrenz an der Blogparade Juni 2013 zum Thema „Impfen oder nicht impfen?” teil.

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