Wie man Klarträume erzeugen kann

Klarträume

In meinem Erfahrungsbericht erfährst du, wie man Klarträume erzeugen kann. Alle Infos über Grundlagen, Techniken, Hilfsmittel, richtiger Umgang mit den „Top Dogs“ u.v.m.

Klarträume sind – umgangssprachlich ausgedrückt – Träume, in denen dem Träumer bewusst ist, dass er träumt und das Traumgeschehen aktiv beeinflusst werden kann.

Hinweis: Dieser Artikel ist unter 18 Jahren nicht geeignet!
(FSK: 18)

Wie erkenne ich, dass ich träume? (Reality Test)

Um dir zu erklären, wie du erkennen kannst, dass du träumst, möchte ich über meine ersten Erfahrungen mit Klarträumen berichten. Meinen ersten Klartraum hatte ich mit 18 Jahren. Der erste Klartraum sollte für mich sehr erschreckend sein, da ich zuvor nie etwas darüber gelesen hatte. Damals war das Internet noch in den Kinderschuhen und die Literatur zu dem Thema sehr rar. Mein ganzes Wissen über Träume stammte zu diesem Zeitpunkt von mir selbst, da ich seit dem 5. Lebensjahr Traumtagebuch führe. Für mich sind Träume keine Zufälle und auch kein wirres Zeug. Für mich sind sie das Tor zum Unterbewusstsein mit einer klaren Botschaft und Bedeutung.

Klartraum 1: Die Party toter Menschen
[…] Ich bin ich auf einer Party voller toter Menschen. Ich frage einen der Menschen mit Totenkopf und schwarzen Gewand, ob die Gäste tatsächlich alle tot sind? Er antwortet kurz mit: „Ja“. Mir wird klar, dass ich träumen muss, denn in der Realität kann man nicht mit toten Menschen sprechen. Ich erschrecke mich und versuche aus dem Traum zu entkommen. Ich wache auf, schaue mich um und bin auf einer Straße. Auf dieser Straße führt ein langer Weg zu einer Sonne. Ich werde von einem Mann verfolgt, der ein schwarzes Gewand trägt. Ich fürchte mich sehr und merke abermals, dass ich träumen muss, da mich in der Realität niemand verfolgt. Ich denke, das ist doch furchtbar, dass ich nicht aufwachen kann. Der Mann bohrt mir einen Speer durch die Brust – ich erwache.

In diesem Traum habe ich schon unterbewusst eine Klartraum Technik angewandt, die man in der Fachliteratur über Klarträume den „Reality Test (RT)” nennt. Hierbei kommt der Träumende in den Klartraum, in dem er feststellt, dass das Erlebte im Traum nicht der Realität entspricht. Ich merke in meinem ersten Klartraum, dass es nicht möglich ist, mit toten Menschen zu sprechen. Später erkenne ich, dass mich in der Realität kein schwarzer Mann verfolgt. Zweimal wird mir in dem Klartraum durch den RT klar, dass ich träume. Das, was bei mir purer Zufall war, kann man ganz bewusst erlernen. Hierzu musst du mehrfach im wachen Zustand checken – ob du träumst. Eine Empfehlung sind mindestens 10 mal am Tag, damit sich diese Handlung wirklich im Unterbewusstsein speichert und somit im Traum zur Verfügung steht. Diese 5 verschiedenen Reality Tests haben sich bei mir als besonders effektiv herausgestellt:

  1. Erinnerung
  2. Wenn du versuchst, dich im Traum an das zu erinnern, was du in den letzten zwei Tagen getan hast, wirst du feststellen, dass dies nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Diesen Fakt kannst du nutzen, um zu erkennen, dass du träumst und damit Klarträume zu erzeugen. Allerdings hat dieser Einstieg einen Nachteil, da sich über viele Jahre ein Traumgedächtnis ausprägt. Das heißt, dass man sich im Traum an andere Ereignisse im Traum erinnert. Desto mehr Träume man im Gedächtnis hat, desto schwieriger wird es, den Unterschied zur Realität zu begreifen. Aus diesem Grund ist dieser Einstieg eigentlich eher für Anfänger mit geringem Traumgedächtnis zu empfehlen.

  3. Zeitsprünge
  4. Zeitsprünge oder plötzliche Ortswechsel sind typisch für Träume. Auch im beschriebenen Klartraum wechsele ich innerhalb von Sekunden von der Party auf eine Straße. Mit etwas Übung erkennst du auch im Traum, dass solche Orts- und Zeitsprünge nicht real sind. Dies kannst du dann gezielt nutzen, um Klarträume zu erzeugen.

  5. Physikalische Grundgesetze
  6. In einigen Träumen konnte ich fliegen oder durch Wände gehen. Jedem, der die physikalischen Grundgesetze kennt, weiß, dass diese Vorgänge in der Realität nicht möglich sind. Also kann man so leicht in einen Klartraum finden und erkennen, dass man träumt.

  7. Traumfiguren
  8. Alle Traumfiguren in deinen Träumen sind Projektionen des eigenen Geistes. Aus diesem Grund verfügen sie über geringere Fähigkeiten als reale Menschen. Beispielsweise antworten sie gern in Rätseln oder mit nur wenigen Worten, können Rechenaufgaben schlechter lösen usw. Aus diesem Grund kann man auch häufig an den beschränkten Fähigkeiten der Traumfiguren erkennen, dass man träumt. In meinem ersten Klartraum antwortet die Traumfigur auf meine Frage mit einem simplen JA. Sie versucht weder das Gespräch zu vertiefen, noch sich in anderer Weise für mich zu interessieren.

  9. Körperverhalten
  10. Dein Körper verhält sich im Traum etwas anders. Beispielsweise ist es möglich mit geschlossener Nase zu atmen. Ebenso wird dir beim Drehen nicht schwindelig und deine Sicht auf weit entfernte Objekte kann verringert sein. Dies liegt vor allem daran, dass dein Geist nicht in der Lage ist, die Realität in ihrer ganzen Komplexität abzubilden. Die Körperveränderung ist für mich bis heute eine der effektivsten Formen, bewusst in den Klartraum zu kommen.

Warum kann man manchmal nicht aufwachen?

Ich möchte so gern meinem ersten Klartraum entfliehen, aber ich werde in einen erneuten Traum gezogen. Warum? Die Antwort findet man in keinem Lehrbuch. Nach meiner Erfahrung findet dieses Phänomen nicht zufällig statt. Erstens tritt es auf, wenn man sehr erschöpft ist und den Schlaf dringend benötigt. Zweitens tritt das Phänomen auf, wenn man mit dem Traum ein tieferes psychologische Problem verarbeiten soll. Mit 18 Jahren stellt sich die Frage nach der Zukunft – man muss seinen Weg (Straße) gehen. Man möchte zur Sonne dem Traumsymbol der Hoffnung, Freude und des Glücks. Wer hat nicht das Ziel im Leben glücklich zu werden? Der schwarze Mann, der mich verfolgt ist meine Angst zu versagen und meine Unwissenheit über das, was ich werden möchte. Ebenso ist der schwarze Mann eine Traumfigur meines Unterbewusstsein – einzig erschaffen, um mich vor einem bewussten Blick in meine eigene Psyche zu schützen. Das Problem beim erzeugten Klartraum ist nämlich, dass man teilweise in Träume geraten kann, die für die psychologische Verarbeitung eines Ereignisses sehr wichtig sind. Diese Verarbeitung kann durch den Klartraum gestört werden. Würde nun keine Traumfigur dich aus dem Traum schmeißen, wäre deine psychische Gesundheit in Gefahr. Aus diesem Grund jagt dir das Unterbewusstsein häufig Traumfiguren „Top Dogs” auf den Hals, die dich zum Aufwachen zwingen oder dich von der Klarheit abringen.

Klarträume ohne Top Dogs – Ist das möglich?

Wenn du häufiger Klarträume durch einen Reality Test erzeugst, wirst du feststellen, dass es anfangs sehr schwierig sein wird, klar zu bleiben. Warum, dass so ist und was du dagegen tun kannst, möchte ich mit dem nachstehenden Klartraum aufzeigen:

Klartraum 2: Lila Hasen

Ich stehe vor einem Hochhaus, in dem einer meiner besten Freunde wohnt. Ich merke, dass ich träumen muss, da der Freund kürzlich umgezogen ist und ich somit niemals an seiner alten Wohnung mit neuem Mieter klingeln würde. Ich schaue mich um und denke – cool schon wieder ein Klartraum. Ich möchte gern etwas Tolles machen – auf einmal sehe ich in der Nebenstraße einen Lila Hasen. Ich versuche ihm zu folgen, aber er ist so schnell, sodass ich hierfür all meine Kraft brauche. Als er um die Ecke biegt, ist er plötzlich verschwunden. […]

Der Lila Hase war ein Top Dog, der mich daran hindern sollte meinen Klartraum näher zu erforschen. Er lenkt mich in dem Moment der Klarheit ab, so dass ich den Klartraum nicht weiter nutzen kann. Das Hochhaus ist ein Angstbild meiner Kindheit, da ich hier schon oft im Traum aus dem 10. Stock gefallen bin. Vielleicht hatte dieser Traum ursprünglich eine Verarbeitung der Kindheit im Sinn und diese sollte durch den Klartraum nicht gestört werden?! Die Frage ist nun, wie man mit solchen Top Dogs umgeht, so dass man den Klartraum für künstlerisches Schaffen oder interessante Erlebnisse nutzen kann. Der einfachste Weg mit Top Dogs umzugehen ist die Zwiegespräch Methode, die in den nachfolgenden Schritten am besten funktioniert!

Grundregeln im Umgang mit Top Dogs

  1. Kommuniziere freundlich mit dem Top Dog
  2. Frage ihn, was er von dir möchte?
  3. Frage ihn, wer er ist?
  4. Frage ihn, wer du bist?
  5. Frage ihn, welchen Sinn dieser Traum hat?

In der Fachliteratur wird ebenso zu einem kommunikativen Umgang mit Top Dogs geraten. Allerdings kratzen selbst die besten Bücher über Klarträume an dieser Stelle nur an der Oberfläche. Die Top Dogs – so habe ich nach vielen Jahren herausgefunden – tauchen nur dann auf, wenn die Motivation des Träumers „inakzeptabel“ ist. Befragt man nämlich die Menschen, warum sie klarträumen wollen, geben 80 Prozent an, dass sie neue sexuelle Erfahrungen machen möchten. Ein anderer Teil möchte Fliegen lernen und ein dritter Teil verreisen. Klarträume sind aber meiner Meinung nach dafür da, psychologische Dinge zu verarbeiten, kreativ zu wirken und sich selbst zu erkennen. Aus diesem Grund sollte man mit der Motivation in den Klartraum gehen, direkt mit seinem Unterbewusstsein zu kommunizieren. Wer mit dieser Motivation in seine Klarträume geht, wird dafür von den Top Dogs belohnt. Diesen Klartraum beispielsweise hatte ich einen Tag vor der Geburt meines Sohnes. Ich wusste aber noch nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.

Klartraum 3: Wann kommt das Kind?

Ich bin in meinem altem Kinderzimmer, in dem ich bis ich 18 Jahre alt war gewohnt habe. Mein Vater schnarcht auf dem Sofa. Ich merke, dass ich träume, da ich hier schon längst nicht mehr wohne. Ich möchte den Klartraum verlassen – aber es fällt mir schwer. […]
Ich komme irgendwo an. Zwei Frauen und zwei Männer kommen auf mich zu. Sie sind etwa im gleichen Alter wie ich und meine Partnerin (etwa 25 – 30 Jahre). Eine von ihnen hat einen blonden Zopf. Ich nutze die Situation aus und frage sie, ob das Kind ein Junge wird. Sie nicken und sagen na klar – was denkst du denn. Ich frage die Traumfiguren, ob sie Projektionen meiner selbst sind – oder ob sie von anderen Personen Konstrukte sind – die in meinen Traum projiziert wurden. Die Männer sagen, dass können wir später regeln. Ich gebe mich damit zufrieden. Wann kommt denn das Kind? Auf einmal sehe ich einen Kalender vor mir. In diesem steht, dass das Baby am 31.10.2012 geboren wird. Außerdem steht das Geschlecht drin – hier steht ein Mädchen. Außerdem ist noch die Kleidung eingetragen mit blauer Farbe. Ich denke: „Das glaube ich nicht – es wird garantiert ein Junge!“

Zur Auflösung mein Sohn wurde am 31.10.2012 geboren. Die Top Dogs hatten mich also genau richtig informiert. Das Unterbewusstsein nimmt viel mehr Informationen auf als das Bewusstsein und daher konnten die Traumfiguren des Unterbewusstseins (Top Dogs) auch viel besser einschätzen, wann das Kind kommen wird. Ich halte solche Erlebnisse für keinen Zufall – sie passieren mir viel zu oft. Dieser Traum zeigt eindeutig, wofür man die Top Dogs nutzen kann und das es falsch ist, sie nur als Widerstand des Unterbewusstseins zu begreifen. Sie sind nur ein Widerstand, wenn der Träumer wenig Erfahrung hat und sich selbst schaden könnte, oder wenn der Träumer aus falscher Motivation in einen Klartraum geht. Tatsächlich sind viele Top Dogs mittlerweile meine Freunde und „erlauben“ mir Dinge zu tun, wovon andere nur träumen:

Klartraum 4: Der See der Sinne

[…] Ich wache im Traum auf und ein Top Dog, der mir in meinen Klarträumen schon länger begegnet ist, begrüßt mich. Ich frage ihn, warum ich hier bin? Er streckt seinen Arm aus und zeigt auf einen traumhaft schönen See. Plötzlich stehe ich nackt vor dem See, dessen Wasser sehr klar ist und allen Farben des Regenbogens schimmert. So wie ich in das Wasser steige, wird mein ganzer Körper mit einem warmen erregenden Gefühl durchströmt. Es fühlt sich wie ein Orgasmus am ganzen Körper an. […]

Der Klartraum 4 zeigt, dass man auch mithilfe der Top Dogs erotische Träume haben kann. Bevor ich diesen Traum erleben durfte – hatte ich viele Klarträume, in den ich meine inneren Konflikte und Ängste mit den Top Dogs diskutierte. Ich war zu dieser Zeit mit mir seelisch im Reinen und so durfte ich zur Belohnung eine erotische Phantasie erfahren – die ich nie vergessen werde. Natürlich ist es auch möglich, erotische Welten in Klarträumen selbst zu schaffen und zu erleben – aber glaubt mir, diese sind nicht halb so gut – wie die Erfahrungen, die euch die Top Dogs für gute Traumarbeit schenken. Es ist ja auch logisch – die Top Dogs sind die Wächter des Unterbewusstseins – sie kennen deine verborgensten erotischen Wünsche ganz genau. Sie kennen Wünsche und Phantasien, die dir noch nicht mal im entferntesten einfallen könnten, sie können dich wirklich überraschen. Aus diesem Grund lohnt es sich an die Klarträume mit der Motivation – sein Unterbewusstsein zu erforschen – heranzugehen, denn dann kommt das andere ganz von allein.

Können Kräuter helfen um Klarträume zu erzeugen?

Es gibt im Internet einige Shops wie z. B. www.klartraum-kraut.de, die Kräuter anbieten, die dabei helfen können Klarträume zu induzieren. Allerdings helfen sie meiner Erfahrung nach nur, wenn man auch die grundlegenden Klartraumtechniken wie den Reality Test beherrscht. Man unterscheidet drei Arten von Klartraum Kräutern: Die Kräuter, die Klarträume/Träume anregen, Kräuter, die dass Gedächtnis verbessern und Kräuter, die für Beruhigung und erholsamen Schlaf sorgen. Ich habe selbst, hauptsächlich mit Kräutern, die das Erinnerungsvermögen verbessern, gute Erfahrung gemacht. In diesem Zusammehang, kann ich Ginseng sehr empfehlen. Ginseng steigert nachweislich die Gedächtnisfähigkeit [1] und wird auch von professionellen Gedächtnissportlern eingesetzt. Ginseng ist als Tee oder in Kapselform fast überall erhältlich. Ich habe vorwiegend den Tee verwendet. Jetzt fragst du dich sicherlich, warum die Gedächtnisfähigkeit so wichtig für das Klarträumen ist? Ganz einfach:

Je mehr du dich mit deinen Träumen bewusst auseinandersetzt, desto mehr Klarträume wirst du erleben.

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man sich jeden morgen nur ein paar Stichworte über seine nächtlichen Träume notiert – man sich schon nach wenigen Tagen besser an seine Träume erinnern kann. Mithilfe von Ginseng oder andere Klartraum Kräuter kann dieser Prozess noch schneller und einfacher erreicht werden. Fakt ist, desto besser man sich an seine Träume erinnern kann, desto häufiger merkt man welche Art von Traumsituation und Symboliken sich besonders häufig wiederholen. Kommen diese Traumsymbole in der Realität auch vor, kann ich sie nutzen, um gezielter in Klarträume zu kommen. Denn hier kann ich ja einen Reality Test aktivieren. Ein Beispiel soll der folgende Klartraum sein:

Klartraum 5: Das Grundstück meiner Oma
Ich stehe auf der Wiese des Grundstücks meiner Oma – meine Oma ist auch dort. Ich gehe zu ihr und fasse ihr an den Kopf. Auf einmal merke ich, dass ich träume, da meine Oma schon tot ist und ich ihr niemals so an den Kopf fassen würde. Ich bin klar und nutze diesen Klartraum, um über den Wald und die Felder in der Nähe des Grundstückes zu fliegen. Es ist eine wunderbare Erfahrung. Ich fühle mich ein wenig wie Superman und möchte das mein Klartraum nie zu Ende geht […]

Das Grundstück meiner Oma kommt sehr oft in meinen Träumen vor. Es ist für mich der Ort, an dem sich die Familie zu Weihnachten und Ostern trifft und ich viele Tage meiner Kindheit verbracht habe. Wenn ich dort zu Besuch bin, kann ich sehr leicht einen Reality Test durchführen. Aus diesem Grund bietet ein Traumgeschehen mit dem Grundstück meiner Oma für mich oftmals einen sehr guten Einstieg in meine Klarträume.

Fazit

Viele Klartraum Experten werden meine Ansichten, dass Klarträume ohne Top Dogs möglich sind, nicht teilen. Allerdings habe ich diese Erfahrungen nun mal gemacht. Zudem ist noch zu ergänzen, dass man sich an richtige Klarträume in der Regel noch Jahre erinnern kann. Ich habe bisher keinen meiner Klarträume vergessen – es sind intensive Erlebnisse unglaublichen Glücks. Ich glaube daran, dass Träume die Entwicklungsstufen seiner sozialen Intelligenz zeigen. Am Anfang hat man Träume und versteht kaum etwas über sich selbst. Dann fängt man an, sie zu deuten und versteht Bruchstücke. Anschließend führt man Gespräche mit Traumfiguren und entwickelt sich weiter. Wer Klarträume hat, der hat sich auf ein gewisses Level entwickelt. Wer Klarträume ohne Top Dogs hat, ist mit sich selbst im Reinen. Ich hätte für diesen Blog-Beitrag noch viele andere Techniken aufzeigen können, wie man in Klarträume kommt. Doch für Anfänger sind diese meiner Ansicht nach weniger geeignet, daher habe ich darauf verzichtet. Ich wünsche allen Klartraum-Anfängern einen guten Beginn und viele Klarträume. Allen Profis wünsche ich viele Klarträume ohne Top Dogs.

Verträumte Grüße sendet euch

Marcus Krahlisch

[1] Oliynyk S, Oh S., Actoprotective effect of ginseng: improving mental and physical performance., J Ginseng Res. 2013 Apr;37(2):144-66. doi: 10.5142/jgr.2013.37.144.

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{ 4 comments… add one }
  • 29. Januar 2014, 10:34

    Ein wirklich ausführlicher Artikel. Ich selbst erlebe in meinen Klarträumen auch kaum bis keine Topdogs.

    Genial zu dem Thema Topdogs bzw. unangenehme Traumgestalten finde ich ja Paul Tholeys Beitrag: Dialog mit der eingene Psyche – eine Anleitung zum Umgang mit feindseeligen Traumfiguren

    http://gestalttheory.net/archive/tholeydialog.pdf

    Aber mal ’ne andere Frage:
    Wie konntest du eigentlich mit 5 schon Traumtagebuch führen? Hast du die Träume gemalt oder wurdest du früher eingeschult?

    • Marcus Krahlisch
      29. Januar 2014, 18:00

      Danke für deinen Kommentar Pygar. Also ich habe die Träume damals meiner Oma beim Frühstück erzählt. Meine Oma dokumentierte ebenfalls ihre Träume in einem Traumtagebuch. Später als ich dann schreiben konnte, habe ich meine Träume nochmals niedergeschrieben. Einige von Ihnen sind bis heute tief in meinem Gedächtnis verankert. Aus heutiger Sicht sind meine dokumentierten Träume für mich ein Schatz durch den ich die Veränderungen meiner Persönlichkeit und Gedanken festgehalten habe. Falls du Dich auch für Albträume von der Kindheit bis zum Erwachsensein interessierst, empfehle ich Dir meinen Beitrag Vermächtnis der Albträume. Deine verlinkte Quelle von Tholey ist übrigens sehr hilfreich, vielen Dank dafür.

  • Oneiros
    19. Januar 2014, 13:54

    Warum ist dieser Artikel unter 18 Jahren nicht geeignet? o_O

    • Marcus Krahlisch
      22. Januar 2014, 04:39

      Hallo Oneiros,

      der Artikel enthält erotische Inhalte. Ich bin ich als Blogbetreiber verpflichtet Artikel mit erotischem Inhalt zu kennzeichnen, sonst kann es zu Abmahnungen kommen. Zudem finde ich nicht, dass der Artikel für Kinder geeignet ist. Sicher kann man über den FSK diskutieren, aber ich gehe hier lieber auf Nummer sicher. Ich bitte daher die LeserInnen um Verständnis für die Kennzeichnung des Artikels mit dem FSK 18.