Mit vier Kindern dank NFP um die Welt reisen – Interview mit Mareen

Mareen Wendt - NFP mit 4 Kindern

Mareen Wendt hat vier Kinder dank NFP bekommen, da sie ihre hochfruchtbaren Tage bestimmte. Kurze Zeit nach der Geburt des vierten Kindes reiste sie mit ihrer Familie mit den Wohnmobil um die Welt – im Interview berichtet sie von ihren Erfahrungen zum Schwangerwerden, Schwangerschaft, Geburt und Reisen…

Liebe Mareen, warum bist du online und offline aktiv?

Weil ich fühle, es ist eine meiner Verantwortungen zu dieser Zeit hier und jetzt andere Menschen einzuladen, sich selbst und ihre Handlungen vielleicht einmal anders zu betrachten oder zu hinterfragen. Sie zu bestärken auf ihr Herz zu hören und Dinge, die ich für mich erlebt und erkannt habe weitergeben zu können. Das Internet gibt mir dazu unglaublich neue Möglichkeiten. Wir führen eine Seite unter www.familieaufkurs.de wo ihr viele verschiedene Anregungen nachlesen könnt. Auch unsere Reisen haben wir dort dokumentiert.

Mareen, du hast mittlerweile vier Kinder. Wie hat dir NFP dabei geholfen schwanger zu werden?

NFP hat mir grundsätzlich dabei geholfen meinen Körper und Zyklus kennenzulernen. Ich finde das wird weiterhin viel zu wenig thematisiert. Ich möchte auch gern für meine Töchter, dass sie ihre Körper kennen und verstehen. Und ich finde NFP ist eine wunderbare Grundlage dafür! Für mich hieß das zu wissen, wann meine fruchtbaren Tage sind und einfach den Zyklus nachvollziehen zu können. Im Endeffekt war ich nie wirklich genau bei der Anwendung, weil mir das Temperaturmessen viel zu umständlich war. (>Dazu gibt es ja mittlerweile gute techische Hilfsmittel 😉 die ihr auch auf eurer Seite vorstellt.) Aber ich glaube ich kenne meinen Körper mittlerweile ziemlich genau.

Welche Fruchtbarkeitszeichen hast du beobachtet und was war für dich persönlich das eindeutigste Eisprungzeichen?

Ui das ist gar nicht so leicht zu beantworten, da ich das gar nicht „so genau“ genommen habe… Am Ende war es mehr ein Gefühl, untermauert mit den Fakten und bestimmten Beobachtungen – sprich Schleim und z. B. Tasten des Muttermundes. Aber wie gesagt ich hab da nie ein großes Thema draus gemacht. Ich bilde mir ein, oft durch ein leichtes Ziehen den Eisprung spüren zu können, hab das aber nie durch Temperatur-messen kontrolliert.

Bei deinem ersten Kind warst du erst 23 Jahre alt und damit die jüngste Frau beim Geburtsvorbereitungskurs. Wie hast du dich damals gefühlt und wie haben die anderen Kursteilnehmerinnen auf „so ein junges“ Paar reagiert?

Für mich war das gar nicht so „komisch“ – ich habe nur festgestellt, dass wir eben die „jungen Eltern“ genannt wurden ;-). Wir waren in einem wunderbaren Geburtshaus und das Team und die Menschen vor Ort sind uns in keinem Fall komisch begegnet. Ich wollte gern schwanger werden und somit hat sich das für mich alles natürlich angefühlt. Ob die anderen das ungewöhnlich fanden, das müssten die beantworten ;-). 

Deine zwei ersten Kinder kamen im Geburtshaus zur Welt. Warum hast du dich entschieden in einem Geburtshaus und nicht im Krankenhaus zu gebären?

Ich habe mir irgendwie schon immer viele Gedanken dazu gemacht und mir ausgemalt, was ich gern für eine Geburtserfahrung machen würde. Ich habe mich informiert, viel gelesen (nicht nur den Mainstream…). Ab einem bestimmten Punkt war also klar, was ich alles NICHT will. Und dann hab ich geschaut, wo passt es für mich am besten. Das alles sollte man / Frau nur nicht zu spät entscheiden, denn die ganze Situation um die Hebammen ist ja gerade leider nicht rosig in Deutschland. Und die gute Versorgung mit Hebammenbetreuung ist so immens wichtig… Wir haben uns damals die Klinik angeschaut, mit der unser Geburtshaus für Notfall-Verlegungen zusammengearbeitet hat, das hat mir dann aber auch gereicht ;-). 

Ich bin sehr dankbar, meine Schwangerschaften und Geburten so erlebt haben zu dürfen, wie ich sie hatte. Ich weiß aber auch, dass man einiges dafür tun kann, um gesund und gestärkt aus diesen Erfahrungen heraus zu gehen. Ja manches hat man gesundheitlich nicht in der Hand, aber im Ganzen ist eine Schwangerschaft ein natürlicher Zustand und keine Krankheit. So sollte man es auch betrachten (das ist Hebammensicht). Sollte es medizinische Probleme geben, dann darf man sich auch mit der Ärzte-Sicht (problemorientiert) auseinandersetzen, nur von Vornherein macht das keinen Sinn, sondern schürt meist so viele Ängste und schafft mehr Probleme als es löst…

Übrigens kamen meine beiden ersten auch nur „gerade so“ im Geburtshaus zur Welt (alle hatten es eilig), weshalb ich mich entschieden habe für Kind 3 und 4 lieber gleich zu Hause zu bleiben. Die beiden wurden allein und im Wasser geboren. Eine Hebamme kam jeweils später dazu.

Ich habe in meinem Artikel „Wasser marsch!“ – und warum das für die Geburt so wichtig ist” schon einmal etwas dazu geschrieben. – Für mich persönlich ist es wichtig mit mir selbst klar zu sein und auf mich und mein Gefühl hören zu können. Ich könnte das nicht, wenn ich in einer Krankenhaus-ähnlichen Umgebung wäre (so ich die Wahl habe, würde ich da also für eine Geburt nicht hingehen). Geburt ist etwas mystisches, heiliges. Es erfordert völliges Abschalten der äußeren Reize und Konzentration nach innen. Das Baby initiiert, die Mama antwortet, ein inniges Gespräch, was nur zwischen diesen beiden stattfindet. Es ist wie ein Tanz. – Ich habe für mich quasi die Verantwortung mir zu überlegen wo ich tanzen möchte und wen ich dazu einladen möchte.

Welche der Geburten war denn für dich persönlich die schönste?

Das kann ich nicht beantworten. Jede war einzigartig schön. Jede hat ihre eigenen Geschichten und Momente, die in Erinnerung bleiben, eingegraben ins Gedächtnis. So wie ich jedes Kind anders, aber nicht mehr oder weniger liebe. 

Nun gibt es ja in Deutschland die Hebammenkrise und die Haus- und Geburtshausgeburt wird somit teurer und teurer. Du empfiehlst in deinen Artikel „Wasser Marsch…” dennoch deutlich sich eine Hebamme zu holen und sprichst offen darüber, dass du für dich nur noch eine Hausgeburt mit Hebamme machen würdest. Warum sind Hebammen deiner Ansicht nach so wichtig?

Das muss ich ganz kurz richtig stellen: ich würde quasi wieder eine Alleingeburt haben wollen, mit späterem Besuch der vertrauten Hebamme 😉  — Wie oben schon erwähnt, bin ich mir sehr bewusst, in welcher Lage sich das Hebammenwesen gerade befindet. Leider keine gute… Selbst wenn sich die versicherungstechnischen Bedingungen schleunigst ändern, ist schon so viel kaputt gegangen… Was mir erfahrene Hebammen erzählen, lässt mir die Haare zu Berge stehen… Das Problem ist nicht nur die finanzielle und versicherungstechnische Lage – das Problem ist auch, dass schon heute kaum noch gut ausgebildete Hebammenschülerinnen nachkommen. Ich sage nicht, dass es die nicht gibt, ich sage nur, es sind viel zu wenige. Und wenn ich hören muss, dass ein Großteil der Hebammen schon heute die Leopoldschen Handgriffe zum Ertasten der Kindslage nicht mehr beherrscht… ja dann… Mit ein wenig Übung kann jede Mutter selbst ihr Kind tasten und die Lage bestimmen. Aber man muss es ihr natürlich auch zeigen können… (Ähnlich ist es mit dem Stillen.) 

Am Ende muss jede Frau selbst entscheiden, wo sie sich sicher und wohl fühlt, wo sie gut entspannen kann, – gute Informationen helfen weiter, die persönlich und subjektiv richtige Entscheidung zu treffen, Angst ist kein guter Ratgeber. Das ist auch ein Grund, warum ich öffentlich über meine Geburten und Erfahrungen spreche, ich finde es ist so ungeheuer wichtig, dass die Schwangeren sich ein „neues“ eigenes Bild von Geburt machen können. Was mich unglaublich freut ist, dass meine eigenen Kinder durch ihre eigene Geschichte und teilweise das Erleben der Geburten ihrer Geschwister ein grundsätzlich positives Bild zum Thema Geburt haben dürfen. Für sie ist es wirklich völlig natürlich. Nichts steril weggeschlossenes. Es gehört zum Leben. 

Ich persönlich finde es sehr sinnvoll, sich während der Schwangerschaft mit einer vertrauten Hebamme zu treffen. Da geht es nicht so sehr um Kontrolle oder Tests, sondern um ein Kennenlernen, der Person, der Lebenssituation, der Familie. Es ist eine sehr besondere Zeit und ein besonderes Band, welches zwischen Frau und Hebamme geknüpft wird. Eine gute Hebamme ist laut Leboyer übrigens „einfach nur da“ 😉 – 

OriginalZitat: „Eine wirklich gute Hebamme ist einfach da. Sie ist so ruhig, so frei von Angst, dass sie diese Ruhe und Zuversicht überträgt. Dann gewinnt die Frau Vertrauen in sich selbst.“ Frederick Leboyer

Da ist es auf den Punkt gebracht: es geht um das Vertrauen in sich selbst (und das Kind) – ich habe mich für eine Alleingeburt entschieden, weil ich dieses Vertrauen in mich hatte. Warum und woher, das ist ja ein ganz eigenes und anderes Thema. Aber ich hatte es. Alle Ablenkungen von außen hätten meine innere Stabilität nur gefährdet, deswegen war das FÜR MICH die einzig richtige Entscheidung. Muss es deswegen auch für andere Frauen richtig sein? Natürlich nicht! Kennt euch selbst!

Persönlich fand ich das Zitat von Ina May Gaskin: „Wenn die Frau unter der Geburt nicht wie eine Göttin aussieht, dann wird sie falsch behandelt.“ Was bedeutet das Zitat für dich persönlich und was möchtest du als Mutter von vier Kindern an die Frauen dort draußen weitergeben, die sich auf eine Geburt vorbereiten?

Ja das ist ein schönes Zitat ;-). Ina May Gaskin hat eine wunderbare Arbeit gemacht, oder tut es sogar noch. Mich persönlich hat das Zitat einfach nur bestärkt, weiter in mich hinein zu hören und mich auf die spannende Geburt-Reise zu begeben. Das wünsche ich auch euch allen Schwangeren: lasst euch eure GeburtsReise nicht wegnehmen, es ist eure Reise, zu eurem Kind, aber in gewisser Weise auch zu euch selbst! Überlegt euch gründlich vorher, wie ihr euch das ganze vorstellt (vor allem die gewünschte Begleitung), und dann seid bereit, dass es ganz und gar anders kommt als erwartet ;-). 

Neben dem Mamasein und dem Leben im Kreise der Familie hat dich seit Jahren das Reisefieber gepackt. So bist du zusammen mit deinem Partner Benjamin nur zwei Wochen nach der Geburt deines vierten Kindes in einem kleinen Wohnmobil quer durch Europa getourt. Wie kam es zu dieser krassen Reiselust und Entscheidung, das zu machen?

Es hat einfach gepasst zu dieser Zeit – und das Elterngeld gab uns die finanzielle anteilige Sicherheit für die 13 Monate. Die Idee ist über mehrere Jahre gereift und wurde dann eben umgesetzt als sich die Möglichkeit bot. Wir haben diese beim Schopfe gepackt und sind losgezogen ;-). 

Du warst zu Beginn der Reise ja mitten im Wochenbett – hast du dich an einem Punkt nicht fit genug gefühlt oder wie hast du dir die nötigen Pausen auch zum Schlafen und zur Entspannung verschafft?

Ja das war eine Herausforderung – würde ich auch nicht unbedingt empfehlen *grins* so kurz nach der Geburt alles einpacken und ausziehen (wir haben unsere Wohnung ja verlassen). Aber damals war es unser Weg. Ich könnte es mir jetzt leicht machen und sagen „ich kann mich nicht mehr so genau erinnern“ 😉 (Stilldemenz lässt grüßen), aber ich glaube das war nicht so das große Thema. Sie war ja auch das vierte Kind, nicht das erste… Wir sind da glaube ich nicht so verkopft rangegangen (wie auch im „normalen“ Alltag nicht), was nicht gepasst hat, wurde versucht gemeinsam zu optimieren, so funktioniert Zusammenleben nun einmal. Ich meine damit, es gab keine „geregelten“ Auszeiten oder so etwas für mich und die Kleine. Es lief alles recht organisch, die anderen drei waren ja auch noch nicht sonderlich „groß“ (frisch 7, 5 und 2 1/2 Jahre). Familienleben ist ein ständiges Balancieren, was gestern gut ging, kann morgen schon total daneben sein. Vielleicht ist das für manche kein guter Rat, und ich sollte eher betonen, dass es extrem wichtig ist, sich Hilfe zu organisieren und auch helfen zu lassen…  Aber mein Mann war ja auch während der Reise 24-7 mit uns zusammen. Das war schon eine Hilfe an sich. Tragen und abhalten zum Pieseln sind alles wunderbare Papa-Tätigkeiten 😉

Wie war es euch finanziell möglich ein Jahr quer durch Europa zu reisen?

Wie gesagt wir haben Elterngeld bezogen in der Zeit, jedoch möchte ich grundsätzlich weg davon, die Reisefrage immer am Geld festzumachen. Zu allererst ist es eine Entscheidung, die ihr als Familie treffen müsst: wollt ihr wirklich reisen? Warum? Wenn man das beantwortet hat, dann sollte man auch mit einem Finanzierungsplan aufwarten können. Ansonsten waren wir sehr sparsam unterwegs, haben fast immer frei gestanden (keine Campinggebühren), brauchten also im Idealfall nur Geld für Essen und Wohnmobil.

Welche Länder habt ihr bereist? Welches Land hat euch in Europa am besten gefallen?

Wohnmobil

Hier werde ich mal eine Kurzumfrage an alle Familienmitglieder veranstalten 😉 (Denn wie ihr euch denken könnt, gibt es hier einfach keine abschließende Antwort. Es gibt so viele verschiedene schöne Erinnerungen…)
Alva (2) – Österreich (Lipizzaner besuchen)
Lilli (5) – Schweden am See Tee trinken mit Sonnenuntergang
Linnea (7) – Deutschland + Polen (Freunde besuchen) und Schweden am See
Kilian (9) – Spanien, Bernabeu Stadion in Madrid, und Tarifa Wale beobachten
Benjamin (34) – Italien und Schweden, Übernachtung am Vesuv
Mareen (33) – die Wale in Tarifa und der Atlantikstrand in Portugal

Ich kann mir vorstellen, dass es mit Baby und drei weiteren Kindern sowie dem Partner nicht immer einfach ist auf so engem Raum zu leben. Wie viel Quadratmeter Wohnfläche hatte das Fahrzeug und was hat dir geholfen, auf so engem Raum immer wieder Freiräume zu schaffen?

Keine Ahnung ich glaube nicht, dass man Quadratmeter angeben könnte ;-). Es war ein kleines Womo (da wir nur 3.5 t fahren dürfen) mit Alkoven und Heckstockbett. Wenn man sich einmal dafür entschieden hat findet sich immer ein Weg ;-). Freiräume bietet die Natur und somit hängt viel an einem guten Gespür für einen Stellplatz (wir haben 95 % frei gestanden). Es geht darum, sich selbst zu kennen. Manchen hilft die Struktur eines Campingplatzes, für uns war das meist nix. Was den Platz angeht, man wird immer genialer im minimalisieren ;-). Im Endeffekt braucht man nicht viel, und wenn man in den wärmeren Gegenden unterwegs ist, ist das natürlich noch viel einfacher. Alleine für vier Kinder Regensachen und Gummistiefel brauchen einen Haufen Platz… Klar schafft man sich dann ein eigenes System das immer weiter verfeinert wird ;-). Das geht damit los, wer sich wann und wie im Mobil bewegt, aber das geht irgendwann ins Unterbewusste über *grins* – also für uns war das bald kein Problem mehr, und für die Kinder sowieso nicht, denn die orientieren sich an ihren Bezugspersonen, und wenn die Ruhe ausstrahlen, dann sind sie auch entspannt.

Würdest du wieder mit einem Wohnmobil quer durch Europa reisen – und wenn ja, was macht die Reise in einem Wohnmobil so besonders?

Selbstverständlich ja. Wir haben ja unsere Reise-Kiste auch noch, sie ist sogar jetzt noch viel besser technisch ausgerüstet als sie es damals war. Wir haben letztes Jahr damit eine geniale Runde durch ganz Österreich gedreht. Dieses Jahr waren wir bis jetzt auch schon ein paar Wochen unterwegs, rund um München und den Chiemsee und quer durch den Schwarzwald. Bilder bei Instagram ;-). Besonders ist, dass wir an den schönsten Plätzen stehen bleiben und übernachten können, mit der schönsten Aussicht, am See, im Wald, am Feldrand. Wir standen schon überall, und immer wieder ist es wunderschön, denn man wird ja quasi zu Hause wach… Wir standen auch schon mitten in der Stadt, direkt am Spielplatz, auf dem Vesuv (!), am Sandstrand… Nur mit dem Womo kommt man so bequem und gleichzeitig so nah an die Region durch die man reist. Der Kontakt zu den Menschen ist schnell und einfach hergestellt (mit Kindern sowieso). Wir mögen das sehr und wollen auch gern verstehen, wer die Menschen sind, die in den verschiedenen Ländern leben, was sie bewegt und wie ihr Alltag aussieht. Unsere Kinder interessieren sich besonders für Tiere und Natur. Wir haben z. B. in Portugal zwei Tage auf dem Bauch liegend zugebracht und wilde Flussschildkröten beobachtet. Ein faszinierendes Erlebnis. Ich finde das Womo gerade für Familien mit kleinen Kindern so genial, weil die Kids trotz der vielen neuen Eindrücke immer ihre eigene Höhle dabei haben und sich zurück ziehen können, wenn sie das möchten.

Du hast zusammen mit deinem Partner ein sehr interessantes eBook über das Reisen mit dem Wohnmobil verfasst. Wie kam es zu dem Buch und was kann man durch das eBook erfahren?

Reisemobil ABC ebook

Mehr zum *Ebook erfahren

Ja, großteils war das Benjamins Projekt, ich habe nur einen Teil dazu geschrieben ;-). Wir sind natürlich viel nach verschiedensten Dingen betreffend das Womo befragt wurden. Und wir haben ja auch eine Menge Erfahrungen angesammelt (und auch viele Fehler gemacht!) – Das geht los mit dem richtigen Mindset bevor man sich entscheidet, ein Wohnmobil zu kaufen, worauf man besonders achten sollte, die ganzen hundert technischen Dinge die man beachten muss usw. Das sind am Anfang alles Dinge, die neu sind und mit denen man sich erst einmal auseinandersetzen muss. Wir haben euch mit dem eBook viele Stunden Einarbeitung abgenommen. Und hätte es damals für uns schon so etwas gegeben, wir hätten so viel Zeit und Stress gespart… Aber naja, das war unser Weg. Auf www.familienreise-kongress.de/e-book findet ihr die komplette Übersicht und Erklärung zu dem Buch. Unter anderem geht es darum, wie du das geeignete Familienreisemobil auswählst, welcher Aufbau, Grundriss und welche Gewichtsklasse optimal sind, was du beim Kauf oder einer Miete beachten solltest, was der Vorteil eines Wohnmobils gegenüber einem Wohnanhänger ist, was ein Wohnmobil in Anschaffung und Unterhalt kostet, wie die Technik eines Wohnmobils funktioniert, wie du bei einer längeren Reise deinen Alltag im Wohnmobil organisierst (Wäsche, Strom, Gas, Internet, Maut uvm.), was du alles auf deine Reise mitnehmen solltest und was NICHT und so weiter. Aber schaut doch am besten auf die Seite, dort erfahrt ihr alles über das Buch.

Wer wissen will, wie 28 verschiedene Familie es geschafft haben, sich ihren Langzeit-Reisetraum zu erfüllen, dem kann ich auch unser umfangreiches Video-Paket vom Familienreisekongress empfehlen, das jetzt gerade besonders günstig ist.

Kommen wir zur letzten Frage. Du bist Mutter aus Leidenschaft und reist für dein Leben gern. Was möchtest du allen kommenden Mamas und Papas mit Reiselust mit auf den Weg geben?

Ich möchte euch einladen, dass ihr euren Blick nach vorn richtet und den Weg mit euren Kindern/Familien nach VORN geht. Ich meine damit, dass wir leider viele Familien erlebt haben, die immer den Eindruck machten, vor etwas wegzulaufen, sei es der Situation zu Hause oder unangenehmen Entscheidungen oder Beziehungen. Seid euch bewusst, dass ihr euch immer selbst mitnehmt und eine Reise euer Innenleben nicht ändern wird. Auch nicht eure Zufriedenheit oder euer Glück. Die Reise hat letztlich nur das Potenzial, euch neue Eindrücke oder Einsichten zu vermitteln, und wer in der Lage ist diese Einladung (des Lebens) anzunehmen, der wird gestärkt und mit neuer Energie aus so einer Reise herausgehen 🙂  (Hier schließt sich übrigens der Bogen zum Thema „Geburts-Reise“!). 

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