Ausfluss vor Eisprung – Wie schaut er aus?

Ausfluss vor Eisprung

Ausfluss vor Eisprung © Natürliche Fruchtbarkeit

Wie sieht der Ausfluss vor dem Eisprung aus? Wir zeigen dir, wie du deinen Zervixschleim deuten und den Eisprung sicher mit der NFP Methode bestimmen kannst.

Viele Frauen, die ihren Ausfluss beobachten, möchten ihre fruchtbare Tage und den Eisprung sicher eingrenzen, um durch Sex zum Optimum, schwanger zu werden. Doch wie sieht der Ausfluss vor dem Eisprung aus? Wie viele Tage vor dem Eisprung kannst du Zervixschleim beobachten? In diesem Artikel beantworten wir deine Fragen und zeigen dir, wie du mit deinem Ausfluss sicher deinen Eisprung bestimmen kannst.

Warum haben Frauen Ausfluss?

Der Ausfluss ist mehr als nur ein Fruchtbarkeitszeichen zur Bestimmung der Eisprungzeit. Er übernimmt wichtige Aufgaben in deinem Körper, die unter anderem für das Schwangerwerden sehr wichtig sind. In der Fachsprache nennt man den Ausfluss, Zervixschleim, was ich persönlich auch etwas schöner finde.

Der Ausfluss wird im Gebärmutterhals gebildet

Gebärmutterhals - Ausfluss

Krypten produzieren den Ausfluss im Gebärmutterhals © Natürliche Fruchtbarkeit

Der Ausfluss wird in speziellen Drüsen (Krypten) im Gebärmutterhals (=Zervix) gebildet. Die Bildungs des Zervixschleim wird durch das Sexualhormon Östrogen gesteuert, dass während der Eizellenreifung im Eierstock entsteht. Aus diesem Grund ist der Ausfluss auch ein indirekter Marker für das Östrogen und die Eizellenreifung. Somit kann der Zervixschleim auch sehr gut für die Ermittlung der fruchtbaren Tage am Zyklusanfang verwendet werden.

#1 Ohne Ausfluss sterben die Spermien

Wenn der Zervixschleim aus dem Gebärmutterhals in die Vagina läuft, neutralisiert er dort das saure Milieu der Vagina. Ohne diesen speziellen Ausfluss können Spermien nur wenige Minuten im Körper der Frau befruchtungsfähig bleiben. Im Ausfluss – speziell dem Zervixschleim – können die Spermien dagegen rund 3 bis 5 Tage im Körper der Frau befruchtungsfähig bleiben.

#2 Nahrung für die Spermien

Die Spermien sind nur 60 µm groß und müssen vom Körper des Mannes durch den Penis bis zum Eileiter eine weite Strecke zurücklegen. Das geht nicht ohne Nahrung und diese befindet sich in deinem Ausfluss. Im Ausfluss-Schleim befinden sich wichtige Kohlenhydrate, die die Spermien als Nahrung aufnehmen können. Der Zervixschleim ist somit der Energielieferant für die Spermien.

#3 Filterung missgebildeter Spermien

97% der Kinder kommen gesund zur Welt. Es werden beispielsweise missgebildete Spermien mit beschädigtem Erbgut etc. größtenteils bereits durch die Struktur des Zervixschleim herausgefiltert. Auf diese Weise tritt eine natürliche Selektion ein, bei dem sich automatisch nur die besten Spermien durchsetzen können.

#4 Schutz des Gebärmutterhalses

Es gibt eine Funktion, die auch Frauen ohne Kinderwunsch etwas nützt. Nämlich der Schutz des Gebärmutterhalses. Schließlich muss durch diesen nicht nur das Baby und die Spermien, sondern auch die Monatsblutung durch. Ähnlich wie Öl einen Holzboden vor Rissen und Abnutzungen schützt, so schützt der Ausfluss den Gebärmutterhals so wie auch die Vagina vor Verletzungen.

Der Ausfluss ist ein Fruchtbarkeitszeichen

Aus Kommentaren von unserem bisher erfolgreichste Youtube Video „Was sagt der Ausfluss über dich aus?” mit über 440.000 Views (Stand: 03/2021) wissen wir, dass viele Frauen ihren Zervixschleim als eklig empfinden und einige sich sogar wünschen, nie wieder Ausfluss zu haben. Das ist sehr unverständlich für mich, denn der Ausfluss-Schleim erfüllt wichtige Funktionen im Körper der Frau und ist darüber hinaus noch ein Fruchtbarkeitszeichen. Zum Glück wissen viele Frauen, um die Bedeutung des Ausflusses bei Kinderwunsch.

Rötlicher Ausfluss

Rötlicher Ausfluss

Rötlicher Ausfluss © Natürliche Fruchtbarkeit

Nun wissen alle Frauen, dass der Zyklus mit der Menstruation beginnt. Manchmal kann man schon während der Periode rötlichen Ausfluss sehen, wo sich also Zervixschleim mit Menstruationsblut vermischt. Diesen hellroten Ausfluss sieht man meist am Ende der Menstruation, wenn weniger Blut vorhanden ist. Dadurch, dass das Menstruationsblut in Schüben austritt, kann es zwischen diesen Schüben auch Zervixschleimschübe geben, die etwas blutig sind – diese könnte man dann mit „rötlichem Ausfluss“ bezeichnen.

Weißer und klumpiger Ausfluss

Anschließend können viele Frauen klumpigen und weißlichen Ausfluss beobachten. Der Wassergehalt im Zervixschleim ist noch nicht so hoch, sodass man seine Konsistenz eher mit Quark, Creme oder Joghurt vergleichen kann.

Gelber Ausfluss

gelber ausfluss

Gelber Ausfluss © Natürliche Fruchtbarkeit

Bei einigen Frauen nimmt der Ausfluss eine gelbe Farbe an. Dies ist ganz normal und nicht schlimm, so lange nichts juckt und brennt oder der Ausfluss sich gründlich färbt.

Wässriger und spinnbarer Ausfluss vor dem Eisprung

Vor dem Eisprung ist der Wassergehalt im Ausfluss meist sehr hoch. Aus diesem Grund können viele Frauen vor dem Eisprung wässrigen und spinnbaren Ausfluss beobachten.

Wassergehalt im Ausfluss steigt bis zum Eisprung und nimmt dann wieder ab

Der Wassergehalt im Zervixschleim nimmt in der Regel bis zum Eisprung zu und erreicht kurz vor der Ovulation seinen Höhepunkt. Anschließend sinkt der Wassergehalt im Zervixschleim wieder, wodurch die Konsistenz wieder klumpiger und klebriger wird.

Ausfluss-Schleim ist individuell

Der hier skizzierte Verlauf ist einer von unzähligen möglichen Verläufen. Tatsächlich hat jede Frau ihr eigenes Schleimmuster, dass sie über den Zyklusverlauf beobachten kann und auch in jedem Zyklus noch mal ganz unterschiedlich aussehen kann. Gemeinsam haben alle Frauen jedoch, dass der Wassergehalt im Zervixschleim steigt und man dies in der Regel am Aussehen des Schleimes (klumpig, weißlich, spinnbar, glasig) so wie am Körpergefühl (Nässe, feucht, trocken) deutlich spüren und sehen kann. Falls du NFP anwendest, lernst du dort genau, wie du den Ausfluss beobachten und nach SEHEN und FÜHLEN kategorisieren kannst. So ergibt zum Beispiel die Kombination aus „nass gefühlt“ und „spinnbar gesehen“, die Kategorie S+ sowie „trocken gefühlt“ und „nichts gesehen“ die Kategorie t. Je höher der Wassergehalt im Zervixschleim ist, je höher ist auch die Zervixschleim-Qualitätsstufe einzuordnen.

Kann man mit dem Ausfluss den Eisprung eingrenzen?

Natürlich ist der Ausfluss ein Fruchtbarkeitszeichen, das sich markant vor und nach dem Eisprung verändert. Dennoch reicht es allein nicht aus, um den Eisprung sicher einzugrenzen. Dies hat drei klare Gründe:

Es kann mehrere Schleimhöhepunkte im Zyklus geben

Die Eizellenreifung verläuft nicht wie eine Gerade mit positiven Anstieg. Sie verläuft eher kaskadenförmig. Folglich können viele Frauen mehrere Zervixschleimhöhepunkte im Zyklus sehen. Nach den NFP Regeln ist der Ausfluss-Umschwung relevant, der am dichtesten zur Basaltemperaturkurve steht. Bei einem hormonellen Ungleichgewicht wie zum Beispiel in der Stillzeit, nach dem Absetzen der Pille, während der Pubertät oder in den Wechseljahren sind mehrere Ausfluss-Umschwünge im Zyklus häufiger zu finden.

Zervixschleim kann gestört sein

Ähnlich wie die Basaltemperatur kann auch der Zervixschleim gestört sein. Jedoch ist dies meist bei einer Scheideninfektion oder im Badeurlaub der Fall. Würde man hier allein auf den Zervixschleim setzen, kann man im schlimmsten Fall nicht auswerten und keine fruchtbaren Tage bestimmen.

Zwischenblutungen und Zervixschleim

Wie oft haben wir schon gehört: „Ich hatte zwar eine schwache Blutung, aber ich bin ganz sicher im neuen Zyklus. Merkwürdig, dass mein Zyklus diesmal so kurz war.“ Nun kann es aufgrund von hormonellen Schwankungen immer mal wieder zu Zwischenblutungen im Zyklus kommen. Diese sind für gewöhnlich schwächer als die Menstruation und stehen häufiger im Zusammenhang mit dem Eisprung (Ovulationsblutung) oder mit der Einnistung (Einnistungsblutung). Ohne die Basaltemperatur als zweiten Kontrollgeber, kann man somit nicht zweifelsfrei seine Blutungen deuten.

Mit Zervixschleim und Basaltemperatur den Eisprung eingrenzen

Der Ausfluss und die Basaltemperatur sind zwei Protagonisten, die sich so sehr brauchen wie Joko und Klaas, Marianne und Michael oder Ernie und Bert aus der Sesamstraße. ;D

Eisprung kann bis zu 3 Tage genau eingegrenzt werden

Bestimmst du den Temperaturanstieg deiner Basaltemperatur, so kannst du den Eisprung laut einer Studien bis auf 4 Tage zu 91% eingegrenzen. Hierzu müssen im einfachsten Fall drei höhere Temperaturwerte über sechs niedrigere in der Temperaturkurve zu finden sein. Betrachtet man den Ausfluss-Umschwung, welcher dem Temperaturanstieg am nächsten ist, so lässt sich der Eisprung zu 75% auf drei Tage genau eingrenzen.

Ausfluss vor und nach Eisprung

Ausfluss vor und nach dem Eisprung © Ecochard, Rene & Boehringer, Hans & Rabilloud, Muriel & Marret, Henri. (2001). Chronological aspects of ultrasonic, hormonal, and other indirect indices of ovulation. BJOG : an international journal of obstetrics and gynaecology. 108. 822-9. 10.1111/j.1471-0528.2001.00194.x.

Beginn und Ende der fruchtbaren Tage können besser mit Zervixschleim und Temperatur bestimmt werden

Nicht nur der Eisprung kann sicher mithilfe von Zervixschleim und Temperatur bestimmt werden, sondern auch die fruchtbaren Tage. Der Zervixschleim verändert sich markant vor dem Eisprung und ist ein Marker für das Östrogen, das sich bei der Eireifung in den Eibläschen bildet. Somit ist der Zervixschleim ein Marker für den Beginn der fruchtbaren Tage. Nach dem Eisprung wandelt sich das Eibläschen, aus dem die Eizelle gesprungen ist, im Eierstock in den Gelbkörper um. Diese neue Gelbkörperdrüse produziert nun Progesteron, was die Basaltemperatur steigen lässt. Somit kommt der Temperaturanstieg meist nach dem Eisprung und ist ein guter Marker für das Ende der fruchtbaren Tage.

Du möchtest auch deinen Ausfluss in Kombination mit deiner Basaltemperatur beobachten, um schneller schwanger zu werden? Dann empfehle ich dir mein Kinderwunsch Starter Set. Dort erfährst du, was du brauchst, um sofort zu beginnen.

Zyklusdiagnostik mit Ausfluss und Basaltemperatur

Nun wissen viele Frauen, dass Ausfluss und die Basaltemperatur viel mehr sind als nur Fruchtbarkeitszeichen, um die fruchtbaren Tage zu bestimmen.

Temperatur und Zervixschleim sind Hormonmarker

Wie schon erwähnt, ist der Ausfluss ein Marker für das Östrogen und die Basaltemperatur ein Marker für das Progesteron. Progesteron und Östrogen sind die zwei wichtigsten Steuerhormone im Eierstock für den Zyklus. Eine Temperaturkurve bzw. ein Zervixschleimverlauf ist somit auch sowas wie ein Hormonverlauf von Progesteron und Östrogen. Für NFP Profis sind die Kurven und Schleimverläufe so aussagekräftig als wenn man jeden Tag einen Hormon-Bluttest beim Frauenarzt machen würde.

Du willst endlich wissen, warum du nicht schwanger wirst, obwohl du es die ganze Zeit probierst?

Viele Frauen werden über einen längeren Zeitraum nicht schwanger und sie probieren dann viel aus, was eventuell helfen könnte. Jedoch fehlt hier der Plan, wie sie die Ursache des ganzen herausfinden können. Wenn du fleißig deinen Ausfluss und deine Basaltemperatur dokumentierst, kannst du herausfinden, welche Zyklusbesonderheiten dir im Weg stehen. Seit den 80er Jahren hat man in einer Zyklusdatenbank über 40.000 Zyklen von über 2000 Frauen mit Temperaturkurve und Schleimverlauf gesammelt. Aus diesen Zyklen wissen wir genau, wie ein gesunder fruchtbarer Zyklus aussieht. Wir wissen aber auch, wie ein Zyklus bei Gelbkörperschwäche, PCOS, Ovarialinsuffizienz und ähnlichen Zyklusbesonderheiten aussieht. Somit kannst du anhand deiner Zyklus-Dokumentation schon die Ursachen für deinen unerfüllten Kinderwunsch eingrenzen. Ich habe auf diesem Weg zum Beispiel meine Gelbkörperschwäche erkannt und anschließend mit meiner Ärztin und Heilpraktikerin behandelt. Heute bin ich Mutter von zwei Wunschkindern und ich bin im ersten Übungszyklus dank NFP und einer Portion Glück schwanger geworden. Es lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall Zyklusdiagnostik zu betreiben.

Wie kann ich NFP und Zyklusdiagnostik erlernen?

Nun gerade unsere Leserinnen haben uns häufig gefragt, wie sie NFP erlernen können. Auf diesen Wunsch hin haben mein Mann und ich das eBook „WANN BIN ICH FRUCHTBAR?“ geschrieben.

Schritt für Schritt Anleitung in die NFP Methode

In diesem Buch findest du eine Schritt für Schritt Anleitung für die NFP Methode inkl. Übungszyklen + Lösungen. Du lernst dort auch, wie du den Ausfluss richtig beobachtest und die Temperatur misst sowie die fruchtbaren Tage anhand der NFP Regeln bestimmst.

Extra Kapitel für die Zyklusdiagnostik

Ja, es gibt noch andere NFP Bücher, aber in keinem wird dir erklärt, wie die Zyklusdiagnostik funktioniert. Das ist das Besondere an unseren eBook. Seit 2013 begleite ich nun schon Frauen auf ihrem Weg zum Wunschkind und ich habe zusammen mit meinem Partner eine zweijährige medizinisch, pädagogische Ausbildung absolviert. Aus diesem Grund findest du in unserem Buch ein extra Kapitel zur Zyklusdiagnostik mit Fallbeispielen von Frauen mit PCOS und Gelbkörperschwäche. Falls du dir selbst die Diagnostik nicht zutraust, meld dich doch einfach bei mir. Ich helfe dir gern weiter! Bis heute gibt es nur sehr wenige Bücher, die das Thema Zyklusdiagnostik enthalten, obwohl es sehr wichtig ist.

Erfahrungsberichte von 15 Frauen, die mit NFP schwanger geworden sind

Wie oft hören wir von SkeptikerInnen: „NFP funktioniert nur bei gesunden Frauen mit einem Musterzyklus.“ Das ist totaler Quatsch, gerade in schwierigen Fällen ist die Diagnostik in Kombination mit der Bestimmung der fruchtbaren Tage eine gute Methodik. Dies sieht man auch daran, dass wir für das Buch problemlos 15 Frauen gefunden haben, die mit NFP trotz Schichtarbeit, Gelbkörperschwäche, Hashimoto, Endometriose, PCOS, schlechtem Spermiogramm, langer Wartezeit, Zykluschaos nach Pille u.a. schwanger geworden sind. Es wären auch noch viel mehr Erfahrungsberichte möglich gewesen, aber das Buch war dann schon 300 Seiten lang und durfte dann auch erst mal zum Abschluss kommen. 😀

BONUS VIDEO – AUSFLUSS FAQ

Zervixschleim FAQ

Zervixschleim FAQ – Video zum Buch Wann bin ich fruchtbar © Natürliche Fruchtbarkeit

Viele Frauen haben gerade zum Anfang viele Fragen bei der Zervixschleimbeobachtung. Sie trauen oft ihren eigenen Körperbeobachtungen nicht und haben noch Unsicherheiten beziehungsweise Unklarheiten. Ich habe in einem 30 minütigen Bonus Video die häufigsten 10 Fragen von NFP Anfängerinnen beantwortet. Das Video wurde auf den kanarischen Inseln gedreht und hat somit zusätzlich ein wunderschönes Ambiente. Mit diesem Video haben schon viele Frauen die Ausfluss Beobachtung erfolgreich gemeistert.

Fazit

Der Ausfluss ist ein wichtiges Eisprungzeichen. Vor dem Eisprung ändert sich der Ausfluss-Schleim markant, weil der Wassergehalt im Zervixschleim steigt. Somit kann man meist in der Nähe des Eisprung wässrigen, transparenten und spinnbaren Schleim beobachtet.

Schleimverlauf ist bei jeder Frau anders

Natürlich sieht der Ausfluss, welcher in der Fachsprache auch Zervixschleim genannt wird, in jedem Zyklus und von Frau zu Frau unterschiedlich aus. Viele Frauen haben Angst, dass wenn sie keinen spinnbaren Zervixschleim haben oder ihr Zervixschleim nicht genauso aussieht wie auf den Zervixschleim-Beispiel-Fotos, sie nicht schwanger werden können. Das ist Quatsch. Sobald Zervixschleim da ist, können die Spermien im Körper der Frau überleben und die Eizelle befruchten. Selbstverständlich spielt die Qualität eine Rolle, aber spinnbarer Zervixschleim entspricht hierbei einem 5 Sterne Menü in einem Nobelrestaurant. Weißlicher und klumpiger Zervixschleim ist halt mit einer Portion Pommes beim Imbiss um die Ecke zu vergleichen. Es macht letztendlich beides satt. Beides ist ausreichend, um schwanger zu werden. Du bist einzigartig und super, so wie du bist!

Bitte dokumentiere immer Zervixschleim kombiniert mit der Basaltemperatur

Es hat einfach so viele Vorteile den Ausfluss in Kombination mit der Basaltemperatur zu beobachten. Erstens kann man so, den Eisprung und die fruchtbaren Tage genauer eingrenzen. Zweitens können so auch Frauen in Schichtarbeit mit unregelmäßigen Zyklen ihre fruchtbaren Tage eingrenzen. Drittens kann man Zyklusdiagnostik betreiben und die Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch eingrenzen. Gerade der dritte Punkt ist meiner Ansicht nach sehr wichtig, da immer mehr Frauen ab 35+ schwanger werden möchten. Hier nimmt statisch die Zahl der Zyklen mit Besonderheiten, die dem Schwangerwerden im Weg stehen zu. Behandelt man diese Besonderheiten, hat man gute Chancen natürlich zu empfangen. Bleiben die Zyklusbesonderheiten dagegen unerkannt, kann es schwieriger werden.

Ich möchte den Artikel mit einem Zitat von einer NFP Anwenderin schließen, die in einer Facebookgruppe folgendes schrieb: „Morgenstund hat Basalthermometer im Mund”. In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute auf deinem Weg zum Wunschkind.

DEINE ANNE

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