Eierstockschwangerschaft – Kann man das Kind bekommen?

Eierstockschwangerschaft

Eierstockschwangerschaft © Natürliche Fruchtbarkeit

Kann man trotz Eierstockschwangerschaft das Baby auf normalem Weg bekommen? Ich zeige Fallbeispiele, wie eine Schwangerschaft im Eierstock abläuft.

Rund 95% aller Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter sind Eileiterschwangerschaften. Doch was passiert, wenn die Eizelle beim Andocken vom Eileitertrichter nicht springt, aber dafür eine Spermie irgendwie in den Eierstock gelangt und dort dann mit der Eizelle verschmilzt? In diesem Fall kann es tatsächlich zu einer Eierstockschwangerschaft kommen. Natürlich ist diese extrem selten. In der Literatur ist nur jede 40.000 Schwangerschaft eine Eierstockschwangerschaft. Eine wirklich entscheidende Frage wäre hier, ob es trotz einer Eierstockschwangerschaft möglich ist, das entstandene Baby auf natürlichem Weg zur Welt zu bringen? Ja, das ist möglich. In diesem Artikel werden wir einen echten Fall aufzeigen, bei dem eine Frau nach einer Eierstockschwangerschaft ein Kind geboren hat.

Geschichte der Eierstockschwangerschaft

Zum ersten Mal wurde die Eierstockschwangerschaft von dem französischen Gelehrten Mercier um 1614 beschrieben. Damals wurde er für verrückt erklärt und man hat ihm seinen Verstand abgesprochen. Doch wenige WissenschaftlerInnen untersuchten diese Möglichkeit weiter und so konnten bis zum Jahr 1845 rund 80 Fälle einer Schwangerschaft im Eierstock dokumentiert werden. Jedoch wurden auch diese Fälle von den meisten renommierten MedizinerInnen geleugnet, weil die Geräte und Untersuchungsmethoden noch nicht so ausgereift waren. Irgendwann war dann die Technik und die Wissenschaft endlich soweit und es gelang im Jahr 1899 der Ärztin Catharine van Tussenbroek eine Eierstockschwangerschaft eindeutig zu beweisen. Diese Ergebnisse wurden drei Jahre später von dem Wissenschaftler Thomson bestätigt. (Quelle Wikipedia)

Eierstockschwangerschaft – Was sind die typischen Symptome?

Eine Eierstockschwangerschaft hat ähnliche Symptome wie eine Eileiterschwangerschaft. Das heißt, häufig treten große Schmerzen im unteren Bauchbereich bis zum Beckenboden auf. Ebenso sind vaginale Blutungen nicht selten. Die Symptome sind also alles andere als eindeutig und dies ist auch einer der Gründe, warum eine Eierstockschwangerschaft sogar in der Diagnostik häufig übersehen wird.

Diagnostik einer Eierstockschwangerschaft

Es ist bis heute sehr schwierig eine Eierstockschwangerschaft zu diagnostizieren. Nun meist läuft es so ab, dass eine Frau mit einem positiven Schwangerschaftstest in die Praxis kommt und ihre Schwangerschaft bestätigen möchte.

Keine Einnistung in der Gebärmutter trotz positiven SS Test

Per Ultraschall wird dann meist festgestellt, dass sich keine Zygote (verschmolzene Eizelle mit Spermie) in der Gebärmutter eingenistet hat. Mit einem Bluttest wird anschließend oft ein hcG Wert außerhalb der Normwerte gemessen, was darauf hindeuten kann, dass es zu einer Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter gekommen ist. Es kann aber auch unter anderem sein, dass zum Beispiel die nicht passenden hCG Werte damit zusammenhängen, dass die Schwangerschaftswoche falsch bestimmt wurde und die Zygote im Ultraschall übersehen wurde. Es ist also immer noch nicht eindeutig.

Nur mit speziellen Doppler Ultraschall oder OP feststellbar

Ganz wenige Kliniken haben einen Ultraschall, mit dem man ganz genau den Eileiter und Eierstock untersuchen kann. Häufig stellen die ÄrztInnen dann einen vergrößerten Eierstock und einen Verdacht auf eine Gelbkörperzyste im Eierstock fest. Jedoch produziert eine Gelbkörperzyste kein hCG, also wird mittels Differentialdiagnostik auf eine Schwangerschaft im Eierstock geschlossen. In der Praxis wird die Eierstockschwangerschaft in den meisten Kliniken erst nach der OP des entsprechenden Gewebes im Eierstock erkannt. Trotz der heute umfassenden technischen Möglichkeiten der Diagnostik, werden immer noch viele Schwangerschaften im Eierstock nicht erkannt.

Hauptursachen und Risikofaktoren einer Eierstockschwangerschaft

Die meisten Risikofaktoren entsprechenden denen einer Eileiterschwangerschaft, die wir schon ausführlich in unserem Beitrag „Eileiterschwangerschaft erkennen – Wie geht das?” erläutert haben. Nun sind größere Studien mit vielen Teilnehmenden bei einem so seltenen Phänomen wie der Eierstockschwangerschaft nicht zu erwarten. Bisher gibt es eine kleine Studie mit 49 Fällen, in denen eine Eierstockschwangerschaft bestätigt wurde.

Häufigste Ursache ist eine OP im Bauchraum

Hier fand man heraus, dass die mit Abstand häufigste Ursache für die Eierstockschwangerschaft frühere Bauchoperationen wie z. B. ein Kaiserschnitt waren (19 Fälle).

Endometriose ist ein Risikofaktor

Eine Endometriose-Erkrankung konnte bei 16 von 49 Fällen beschrieben werden. Vier Patientinnen hatten eine Entzündung im Becken und zwei hatten Myome vor der Schwangerschaft.

Verhütung der Spirale und Eierstockschwangerschaft

Entgegen anderer Studien, die die Verhütung mit der Spirale und vorhergehende Eileiterschwangerschaften als die häufigsten Ursachen für eine Eierstockschwangerschaft  sehen, hatten in dieser Fallstudie nur zwei Frauen mit der Spirale verhütet.

Schwangerschaft im Eierstock nach künstlicher Befruchtung wahrscheinlicher

In weiteren Studien werden noch Eierstockschwangerschaften nach künstlicher Befruchtung beschrieben.

Behandlung einer Schwangerschaft im Eierstock

Generell kann eine unerkannte oder nicht behandelte Eierstockschwangerschaft tödlich sein, denn es können lebensgefährliche innere Blutungen entstehen. Meist wird eine Eierstockschwangerschaft chirurgisch in einer OP entfernt. Hierbei kann es im schlimmsten Fall auch zur Entfernung des Eierstocks kommen. Würde man die Eierstockschwangerschaft sehr früh erkennen, so kann man diese auch medikamentös behandeln. Dies ist jedoch meist nicht der Fall und damit gilt die OP als die gängigste Praxis.

#1 Eierstockschwangerschaft nach Spirale

Kommen wir nun zu dem ersten echten Fallbeispiel, dass ich zu einer Eierstockschwangerschaft recherchiert habe. Eine 30 Jährige Frau kommt mit Bauchschmerzen und Unterbauchschmerzen ins Krankenhaus. Im Vorgespräch stellt sich heraus, dass die Frau schon einen Kaiserschnitt wegen einer Zwillingsschwangerschaft erlebt hat und danach mit der Kupferspirale verhütet hat. Ebenso lag ihre letzte Menstruation schon über 2 Monate zurück, obwohl sie sonst regelmäßige Zyklen hatte.

Ultraschall und erhöhter hCG Wert

Im Blut wurde dann ein erhöhter hCG Wert festgestellt. Wegen Verdacht auf Eileiterschwangerschaft führte man einen Ultraschall des Eierstocks und Eileiters durch. Dort wurde eine Ovarialzyste in einer Größe von 11×11 mm im rechten Eierstock entdeckt. Anschließend wurde versucht, über das Medikament Methotrexat, die Schwangerschaft zu beenden. Doch das klappte nicht, weil der hCG Wert einfach nicht sinken wollte. Also wurde eine Bauchspiegelung durchgeführt, bei der auch der Follikel im Eierstock entfernt wurde. Erst im Nachgang konnte man in genaueren pathologischen Untersuchungen eine Eierstockschwangerschaft feststellen.

#2 Eierstockschwangerschaft ohne Vorerkrankungen

In meinen Recherchen konnte ich in einem medizinischen Journal einen zweiten dokumentieren Fall einer Eierstockschwangerschaft ohne Vorerkrankungen finden. Eine 28 Jährige Frau wurde zum ersten Mal schwanger und kam mit Schmerzen im rechten Unterbauch etwa 10 Wochen nach ihrer letzten Menstruation ins Krankenhaus. Ihre Zyklen waren regelmäßig und es gab keine Anzeichen für Vorerkrankungen oder sonstige Risikofaktoren. Ultraschalluntersuchungen zeigten keine Schwangerschaft in der Gebärmutter. Der Bluttest zeigte ein sehr stark erhöhtes hCG.

Bauchspiegelung zeigt vergrößerten Eierstock

Also wurde wegen Verdacht einer Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter eine Bauchspiegelung durchgeführt. Hier stellte man einen vergrößerten rechten Eierstock fest. In einer zweiten OP konnte die Eierstockschwangerschaft erfolgreich beendet und der Follikel entfernt werden.

Schon 2 Tage nach der OP aus dem Krankenhaus entlassen

Die Frau wurden nach zwei Tagen schon aus dem Krankenhaus entlassen. Erst in einer Analyse der Gewebeproben im Labor konnte die Eierstockschwangerschaft zweifelsfrei bestätigt werden.

#3 Eierstockschwangerschaft nimmt tragisches Ende

Der dritte Fallbericht zur Eierstockschwangerschaft in einem medizinischen Journal hat mich wirklich geschockt. Hier wollte eine 33 jährige schwangere Frau vermutlich eine Alleingeburt planen, da sie in der 34. Schwangerschaftswoche noch keinen Arzt, Ärztin und keine Hebamme aufgesucht hatte. Ebenso ist sie zu keiner einzigen Vorsorgeuntersuchung erschienen.

Mit Übelkeit und Bauchschmerzen in die Notaufnahme

Leider gab es wie bei vielen Frauen mit einer Eierstockschwangerschaft im letzten Schwangerschaftsdrittel Komplikationen. Die Frau wurde mit starken Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen in der Notaufnahme vorgestellt.

Vorgeschichte mit Eileiterschwangerschaft und Kaiserschnitt

Bei der Anamnese kamen auch typische Risikofaktoren heraus, die eine Eierstockschwangerschaft wahrscheinlicher machen. Schließlich hatte sie schon ein gesundes Kind per Kaiserschnitt zur Welt gebracht und zuvor eine Eileiterschwangerschaft erlebt.

Abtasten zeigt ungewöhnliche Lage des Babys

Sie stellten beim Abtasten eine ungewöhnliche Lage des Babys fest und auch der Beckenboden reagierte anders als normal. Es zeigten sich ein etwas erhöhter Blutdruck und eine erhöhte Herzfrequenz. Im Blutbild konnte ein niedriger Hämoglobin-Wert und eine erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen festgestellt werden.

Ultraschall ergibt Bauchhöhlenschwangerschaft

Die Patientin wurde natürlich sofort zur Ultraschalluntersuchung gebracht und es wurde eine Bauchhöhlenschwangerschaft in der 34. Woche festgestellt. In einer Untersuchung der Bauchhöhle zeigte sich ein lebendiges Baby. Eierstöcke und Gebärmutter sahen normal aus.

Baby überlebte die Frühgeburt nicht

Das Kind wurde herausgeholt und wog nur 1920 Gramm. Leider hat das Kind trotz aller Anstrengungen der ÄrztInnen nicht überlebt und starb wenige Tage nach Geburt im Krankenhaus. Ob das Kind gestorben wäre ohne den medizinischen Eingriff, ist nicht bekannt. Auch die Mutter hatte heftige innere Blutungen und wäre fast gestorben. Doch sie hatte ein Schutzengel und überlebte die OP.

Eierstockschwangerschaft nach OP erkannt

Das Problem war bei der Geburt die Plazenta, die sich entgegen jeder Vorstellung der Ärzte am linken Eierstock haftete. Der linke Eierstock und der Eileiter waren stark vergrößert und beim entfernen der Plazenta kam es zu starken inneren Blutungen. Genauere Untersuchungen des Kindes zeigten, dass es keine Missbildungen hatte und bis zum Zeitpunkt der OP völlig gesund war. Die Frau konnte fünf Tage nach der Geburt das Krankenhaus verlassen.

Vierter Fallbericht: Gesundes Kind nach Eierstockschwangerschaft zur Welt

Der vierte Fallbericht ist aus einem medizinischen Journal. Eine 35-jährige Frau kommt in der 44. Schwangerschaftswoche mit der Diagnose Plazenta percreta (Plazenta mit ungewöhnlichen Blutgefäßen) ins Krankenhaus. Eine MRT Untersuchungen weist auf eine Bauchhöhlenschwangerschaft mit lebenden Baby hin. Bei einer Bauchspiegelung wird festgestellt, dass die Plazenta am Eierstock sitzt. In der Folge wurde das Kind geholt und heute sind Mutter und Kind gesund. Eine ausführlichere Schilderung des Falles ist mir nicht möglich, da der ganze Artikel nur kostenpflichtig erhältlich ist.

Nur 40 bis 50% der Babys überleben eine Bauchhöhlenschwangerschaft

Leider muss man sagen, dass in Studien nur 40 bis 50% der Babys aus einer Eierstockschwangerschaft, die anschließende Bauchhöhlenschwangerschaft überleben. Somit ist es völlig verständlich, warum Vorsorgeuntersuchungen mit Ultraschall vor allem in den ersten 12 Wochen durchgeführt werden. Schließlich werden sonst die Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter nicht erkannt und können dann unter Umständen nicht mehr ohne Schäden (Entfernung der Eileiter, Eierstöcke, Gebärmutter oder schlimmeres) mittels OP entfernt werden.

Fazit

Eine Eierstockschwangerschaft ist sehr selten und hat ähnliche Symptome wie eine Eileiterschwangerschaft. Sie kann lebensbedrohlich sein, wenn es zu inneren Blutungen kommt. Meist wird die Eierstockschwangerschaft sehr spät erkannt und somit bleibt meist nur noch eine OP.

Eierstockschwangerschaft austragen ist keine gute Idee

Ja, Frauen können auch eine Eierstockschwangerschaft austragen, wenn die Eizelle in den Bauchraum gelangt und sich dort einnistet. Allerdings ist das keine gute Idee. Die anschließende Bauchhöhlenschwangerschaft ist eine große Gefahr für die betroffene Mutter und das Baby. So zeigen Studien, dass nur 50% der Babys eine solche Bauchhöhlenschwangerschaft überleben. Ebenso sind auch schon Mütter infolge einer solchen Schwangerschaft an den Folgen der inneren Blutungen gestorben.

Vorsorge ist eine gute Idee, aber…

Es ist wichtig, zur Vorsorge zu gehen, dass zeigen die Fälle der Eierstockschwangerschaften deutlich. Doch in den letzten 10 Jahren hat sich die Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen so stark erhöht, dass eine entspannte Schwangerschaft kaum noch möglich ist. Dies führt zu Stress und dieser kann wiederum zu Geburtskomplikationen führen. Gerade mit zu vielen Ultraschalluntersuchungen sollte man vorsichtig sein. Nicht umsonst wurde das 3D Babykino in Deutschland vor Kurzem verboten, weil es nachweislich zu Schäden des Kindes führen kann. Eine Ultraschalluntersuchung sollte daher immer mit Bedacht und am besten nur aus zwingenden medizinischen Gründen durchgeführt werden.

Vorsorgeuntersuchungen im Geburtshaus von der Hebamme

Übrigens kann man die ganzen Vorsorgeuntersuchungen auch im Geburtshaus von Hebammen durchführen lassen. Oder du entscheidest dich für eine Hausgeburt und dann kommt die Hebamme für die Vorsorgetermine sogar als Hausbesuch, was natürlich sehr gut hinsichtlich der Stressminimierung ist. Ich habe das auch so gemacht, nachdem es zu Unstimmigkeiten mit meiner Frauenärztin gekommen ist.

Hebamme ist Ansprechpartnerin Nr. 1

Viele wissen nicht, dass eine Hebamme die beste ausgebildete Fachkraft für Schwangerschaft und Geburt ist. Nur eine Hebamme darf eine Geburt begleiten. Ein Arzt oder eine Ärztin darf das streng genommen nicht alleine, auch wenn es manchmal dazu kommt. Ebenso dürfen Hebammen alle Vorsorgeuntersuchungen durchführen und können dir sinnvolle Tipps in der Schwangerschaft geben. Natürlich gibt es eventuell auch Situationen in deiner Schwangerschaft, in der deine Hebamme dich zur ärztlichen Praxis schickt, um etwas upchecken zu lassen. Das ist dann eine sinnvolle Symbiose, finde ich.

Eierstockschwangerschaften sind sehr selten

Es ist auch sehr wichtig zu verstehen, dass eine Eierstockschwangerschaft eine Rarität ist. Nur jede 40.000 bis 60.000 tausende Schwangerschaft ist eine Eierstockschwangerschaft. Folglich sind die hier dargestellten Fälle eine absolute Ausnahme und nicht die Regel. In Deutschland kommen immer noch 97% der Kinder gesund zur Welt. Eine gute Vorsorge erkennt die meisten Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter rechtzeitig, sodass sie meist erfolgreich behandelt werden können.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg zum Wunschkind.

Quellen

[1]  HJ, Im KS, Jung HJ, Lim KT, Mok JE, Kwon YS. Clinical analysis of ovarian pregnancy: a report of 49 cases. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2011 Sep;158(1):87-9. doi: 10.1016/j.ejogrb.2011.04.015. Epub 2011 May 23. PMID: 21601978.

[2] Choi HJ, Im KS, Jung HJ, Lim KT, Mok JE, Kwon YS. Clinical analysis of ovarian pregnancy: a report of 49 cases. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2011 Sep;158(1):87-9. doi: 10.1016/j.ejogrb.2011.04.015. Epub 2011 May 23. PMID: 21601978.

[3] Ghasemi Tehrani H, Hamoush Z, Ghasemi M, Hashemi L. Ovarian ectopic pregnancy: A rare case. Iran J Reprod Med. 2014;12(4):281-284.

[4] Scutiero G, Di Gioia P, Spada A, Greco P. Primary ovarian pregnancy and its management. JSLS. 2012;16(3):492-494. doi:10.4293/108680812X13462882736385

[5] Meşeci E, Güzel Y, Zemheri E, Eser SK, Ozkanlı S, Kumru P. A 34-week ovarian pregnancy: case report and review of the literature. J Turk Ger Gynecol Assoc. 2013;14(4):246-249. Published 2013 Jul 10. doi:10.5152/jtgga.2013.31391

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