Verhütungscomputer im Vergleich

verhütungscomputer im vergleich

Vergleich der aktuell beliebtesten Verhütungscomputer wie Persona, Cyclotest 2 Plus usw. in Kategorien wie Empfängnisschutz, Handhabung, Erfahrungen u. a.

Derzeit gibt es drei beliebte Verhütungscomputer im Netz. Dazu zählt der Hormoncomputer Persona und die zwei Temperaturcomputer Cyclotest 2 Plus und Babycomp/Ladycomp. Hauptgrundlage für meinen Vergleich ist eine Studie der Stiftung Warentest, welche die Verhütungscomputer hinsichtlich Empfängnisschutz, erforderliche Enthaltsamkeit, Eignung bei Kinderwunsch und Handhabung vergleicht. Zusätzlich wurden die Verhütungscomputer mit der derzeit sichersten symptothermalen Methode nach der AG NFP in diesen Kategorien verglichen, welche nach aktueller Studienlage (Frank-Herrmann 2007), etwa genauso sicher wie die Pille ist. Trotzdem die Studie der Stiftung Warentest etwas älter ist (aus dem Jahr 2000), ist sie immer noch hochaktuell. Schließlich haben sich die Verhütungscomputer kaum verändert, lediglich das Design und die technische Verarbeitung ist bei einigen Geräten etwas verbessert worden. Auf die Veränderungen und aktuelle Studien sowie Nutzermeinungen werde ich in diesem Artikel an geeigneter Stelle eingehen, um damit die Bewertung der Stiftung Warentest zu untermauern. Die nachfolgende Tabelle fasst die Ergebnisse der Studie zusammen, welche jeden Verhütungscomputer in den verschiedenen Kategorien nach Schulnoten bewertet hat:

*Bewertung von M. Krahlisch anhand der Studienergebnisse
** STM = symptothermale Methode nach der AG NFP (nfp-online.de)

Kategorie Cyclotest Babycomp Persona STM**
Empfängnisschutz (60%)
Note: 2,0
Note: 2,7
Note: 3,7
Note: 1.0*
erf. Enthaltsamkeit (20%)
Note: 4,4
Note: 3,7
Note: 2,6
Note: 2,6*
bei Kinderwunsch (10%)
Note: 1,8
Note: 4,2
Note: 3,3
Note: 1,0*
Handhabung (10%)
Note: 3,4
Note: 1,6
Note: 2,2
Note: 2,0*
GESAMT (100%)
Note: 2,6
Note: 2,9
Note: 3,5
Note: 1,4*
PREIS
ca. 130 €
ca. 695 €
ca. 125 €
ca. 200 €*

Empfängnisschutz

Ein guter Empfängnisschutz besteht dann, wenn der Verhütungscomputer unfruchtbar bzw. fruchtbar anzeigt, wenn die Frau tatsächlich unfruchtbar bzw. fruchtbar ist. Zeigt der Verhütungscomputer beispielsweise unfruchtbar an, obwohl sich die Frau in der fruchtbaren Zeit befindet, kann man bei ungeschütztem Verkehr ungewollt schwanger werden.

Die symptothermale Methode schneidet in der Kategorie Empfängnisschutz deutlich besser als jeder Verhütungscomputer ab. Vergleicht man die reale biologische fruchtbare Zeit im Zyklus, welche mit Ultraschallmessungen und Hormontests sehr zuverlässig bestimmt werden kann, gibt die symptothermale Methode nicht einen einzigen Tag unberechtigterweise als unfruchtbar an. Nach den Kriterien der Studie bekommt die symptothermale Methode demnach die Bestnote 1.0. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass keine Methode hundertprozentig sicher ist. Ein groß angelegte Sicherheitsstudie aus dem Jahr 2007 (Frank-Herrmann et. al. 2007) zeigt, dass etwa eine von 250 Frauen, die die symptothermale Methode ein Jahr lang ohne Fehler anwenden, ungeplant schwanger wird (Pearl Index =0.4). Berücksichtigt man Anwendungsfehler werden etwa zwei von 100 Frauen, die die symptothermale Methode ein Jahr lang anwenden, ungeplant schwanger.

Die Studie der Stiftung Warentest ergab zudem, dass die Temperaturcomputer einen besseren Empfängnisschutz als Hormoncomputer wie z. B. Persona bieten. Die unfruchtbare Zeit nach dem Eisprung wird von den meisten Temperaturcomputern fast fehlerfrei erkannt, jedoch sieht es am Zyklusanfang schlechter aus. Hier geben Temperaturcomputer schon gern mal einen Tag als unfruchtbar heraus, der eigentlich biologisch gesehen fruchtbar ist. Unter den in der Studie untersuchten Geräten schnitt der Verhütungscomputer Cyclotest 2 Plus in der Kategorie Empfängnisschutz am besten ab (Note 2,0).

Die Hormoncomputer haben in punkto Sicherheit noch sehr viel Luft nach oben. In einer Sicherheitsstudie zum Persona Verhütungscomputer mit über 600 Teilnehmerinnen konnte nur ein Pearl Index der Methodensicherheit von 6 erreicht werden (Bonjar 1999). Das bedeutet, dass bei perfekter Anwendung von Persona innerhalb eines Jahres von 100 Frauen 6 Frauen ungeplant schwanger werden. Aktuell wird daran geforscht, ob sich die Sicherheit von Persona durch geeignetere Hormontests verbessern lässt. Gegenwärtig kann man den Persona Verhütungscomputer meiner Ansicht nach nicht zur Verhütung empfehlen, wenn ein Paar sehr sicher verhüten möchte.

Erforderliche Enthaltsamkeit

Eine Frau ist genau dann fruchtbar, wenn Eizelle und Spermium zusammen kommen können. Spermien können etwa 3 bis 5 Tage im Körper der Frau befruchtungsfähig bleiben, die Eizelle ist nur für etwa 12 bis 18 Stunden befruchtungsfähig. Somit müsste die optimale erforderliche Enthaltsamkeit etwa 6 Tage pro Zyklus sein. Allerdings ist es bis heute nicht möglich diese fruchtbaren Tage mit einer Methode auf dieses Minimum einzugrenzen. Somit bestimmt eine NFP Methode bzw. ein Verhütungscomputer immer eine methodenbedingte fruchtbare Zeit, die in der Regel immer länger als die reale biologische fruchtbare Zeit im Zyklus ist. Interessant ist nun wie viele fruchtbare Tage der jeweilige Verhütungscomputer bzw. die symptothermale Methode methodenbedingt zu viel angeben.

Die symptothermale Methode der AG NFP ist derzeit die Methode mit der man am besten die fruchtbaren Tage eingrenzen kann. Nach einer internen Studie der Forschungsgruppe NFP bestimmt eine Frau mit der symptothermale Methode etwa 11 bis 14 fruchtbare Tage im Zyklus. Das bedeutet, dass etwa 30 bis 50 % der Tage im Zyklus fruchtbar angenommen werden müssen, wenn man eine Zykluslänge von 23 bis 35 Tagen annimmt. Temperaturcomputer haben hier schon größere Probleme, z. B. zeigt der Babycomp etwa 14 Tage pro Zyklus fruchtbar an (rote Tage). Nimmt man noch die Tage hinzu an denen sich der Verhütungscomputer nicht sicher ist (gelbe Tage), werden pro Zyklus mehr als 16 Tage als fruchtbar angenommen. Der Cyclotest 2 Plus schneidet in dieser Kategorie von allen Verhütungscomputern am schlechtesten ab (Note 4,4). Der Persona Verhütungscomputer zeigt zwar relativ wenig fruchtbare Tage an (Note 2,6), wenn das Geräte genug über den Zyklus der Frau gelernt hat. Allerdings finde ich das der Persona Verhütungscomputer in dieser Kategorie etwas überbewertet ist, denn im Gegensatz zu der symptothermalen Methode und den Temperaturcomputern die keine Einschränkungen bzgl. der Zykluslänge haben, werden bei Persona nur Zyklen mit einer Zykluslänge von mindestens 23 und maximal 35 Tagen berücksichtigt. Das macht es natürlich einfacher durchschnittlich weniger Tage im Zyklus als fruchtbar zu deklarieren. Darüber hinaus muss man erforderliche Enthaltsamkeit und Empfängnisschutz zusammen betrachten. Was nützt es wenn der Verhütungscomputer weniger fruchtbare Tage im Zyklus anzeigt, aber genau deshalb keinen sicheren Empfängnisschutz bietet, weil diese angezeigten unfruchtbaren Tage eigentlich biologisch fruchtbar sind.

Eignung bei Kinderwunsch

Ein Verhütungscomputer bzw. eine Methode ist dann sehr gut für den Kinderwunsch geeignet, wenn sie die biologisch hochfruchtbaren Tage im Zyklus (fruchtbare Tage kurz vor dem Eisprung) sicher bestimmen kann. In der Studie wurde ein Verhütungscomputer schon dann als sehr gut bewertet, wenn er mindestens einen hochfruchtbaren Tag im betrachteten Zyklus richtig erkennt. Der hochfruchtbare Tag wurde anhand von Ultraschall- und LH Messung in der Studie bestimmt. Außerdem gibt es eine nachweisliche Korrelation zwischen dem Eisprung und dem Höhepunkt des Zervixschleimsymptoms.

Die symptothermale Methode ist von allen untersuchten Methoden- bzw. Geräten am besten für den Kinderwunsch geeignet. Nachweislich fällt der Temperaturanstieg und Zervixschleimhöhepunkt fast auf den Tag genau mit dem Eisprung zusammen (Peaenteau-Carreau S 1988). Natürlich sind exakte Prognosen über den Zeitpunkt des Eisprungs während eines laufenden Zyklus schwierig, doch wenn die Anwenderin Auswertungsregeln des Leitfadens „Natürlich & sicher” für den Kinderwunsch kennt, dann ist ihr bekannt, dass der Zervixschleim einen bevorstehenden Eisprung ankündigt und der Temperaturanstieg in Kombination mit dem Zervixschleim das Ende der fruchtbaren Tage festlegt. Zudem ist nachgewiesen, dass die Schwangerschaftrate durch die Anwendung von NFP Methoden etwa um acht Prozent höher im Vergleich zu Frauen, die kein NFP anwenden, ist (Gnoth 2003). Zuletzt bekommt die symptothermale Methode aber die Bestnote, weil die Zyklusaufzeichnungen zur Zyklusdiagnostik genutzt werden kann. Somit ist eine leichtere Ursachenforschung und schonendere Behandlung der Patientinnen bei unerfüllten Kinderwunsch möglich. Die Option der Zyklusdiagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch ist derzeit mit keinem Verhütungscomputer möglich. Ein weiterer Vorteil der symptothermalen Methode ist, dass sie ab dem ersten Zyklus die hochfruchtbare Zeit bestimmen kann. Die Verhütungscomputer benötigen hingegen mindestens sieben Zyklen, um ausreichend über das individuelle Zyklusverhalten der jeweiligen Frau zu lernen und die hochfruchtbare Zeit anzugeben.

Nach aktueller Studienlage zu den Verhütungscomputer ist der Cyclotest 2 Plus bei Kinderwunsch am besten geeignet (Note 1,8). Sein Fruchtbarkeitsalgorithmus zeigt in den meisten Zyklen mindestens einen richtigen hochfruchtbaren Tag an. Die anderen Verhütungscomputer Babycomp und Persona schneiden hier deutlich schlechter ab.

Handhabung

Die Handhabung wurde von den Studienteilnehmerinnen anhand eines Fragebogens bewertet. Bei der Bewertung der Kategorie bin ich allerdings vorsichtig, weil die Handhabung und das Design der Geräte sich im Vergleich vor 10 Jahren deutlich verbessert haben. Um die Veränderung möglichst gut zu berücksichtigen habe ich Rezensionen und Kundenbewertungen bei verschiedenen Portalen in meine Auswertung mit einfließen lassen.

Der Babycomp ist meiner Ansicht nach hinsichtlich der Handhabung ein sehr gutes Gerät, dies ergab auch die Bewertung vor 10 Jahren wo er mit der Note 1,6 abgeschnitten hat. Der kostenlose Support für die Kunden ist mit Sicherheit auch vorbildlich. Darüber hinaus hat sich der Persona Verhütungscomputer in der Handhabung verbessert z. B. ist nun eine Bedienung per Touchscreen möglich. Trotzdem landet er bei der Kundenbewertungen bei Amazon etwa bei 3 von 5 Sternen, weil es einfach nur ein schicker Kasten mit nach wie vor relativ schlechter Fruchtbarkeitsbestimmung ist. Zudem gefällt den Kunden nicht, dass man relativ häufig teure Teststäbchen für die Bestimmung des LH Peaks nachkaufen muss. Annes Erfahrungsbericht über Persona hat dies auch schon bestätigt.

Im Vergleich zu den anderen Verhütungscomputern hat der Cyclotest 2 Plus den größten Rückstand in der Handhabung. Diese hat sich in den letzten 10 Jahren kaum verändert, in der Studie schnitt er mit Note 3,4 am schlechtesten im Vergleich zu den anderen Verhütungscomputern ab. Einige Kunden empfinden es besonders störend, dass man den Cyclotest 2 Plus Verhütungscomputer etwa alle 500 Temperaturmessungen (2 bis 3 Jahre) einschicken muss, damit die Batterieren neu eingesetzt und erneuert werden können. Ebenso schneidet die Zyklussoftware nicht unbedingt bestens ab, da sie nur den aktuellen Zyklus ausdrucken und auswerten kann, ein Rückblick ist nicht möglich. Dennoch hat der Cyclotest 2 Plus Verhütungscomputer bei Amazon 4 von 5 möglichen Sternen, weil er eben kann was er soll nämlich die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage relativ sicher bestimmen. Positiv ist ebenso zu bemerken, dass auch die Eingabe von Zervixschleim und LH-Tests möglich ist. Somit ist es jetzt noch leichter die hoch-fruchtbaren Tage im Menstruationszyklus einzugrenzen. Wir haben den cyclotest 2 plus Verhütungscomputer selbst 7 Monate getestet und mit der symptothermalen Methode verglichen und konnten die Studienergebnisse nochmals bestätigen.

Am deutlichsten hat sich die Handhabung von der symptothermalen Methode in den letzten 10 Jahren verbessert. Zwar ist es nach wie vor nötig die symptothermale Methode in einem Kurs oder Selbststudium zu erlernen, doch wurde das Standartwerk „Natürlich und sicher” sowie der Kursaufbau in der letzten 10 Jahren deutlich verbessert. Zudem ist die Eingabe der Zyklusdaten nun bequem über ein Smartphone App oder eine Online Zyklusverwaltung möglich. Ebenso ist die Messung der Basaltemperatur durch Verwendung verbesserter Basalthermometer sowie der iButtons einfacher geworden. Alles in allem habe ich der symptothermalen Methode die Note 2,0 gegeben, da sie, wenn man sie erstmal erlernt hat, einen relativ geringen Aufwand in der Betreibung hat. Dies zeigen auch die vielen NFP Erfahrungsberichte, welche wir in den letzten Jahren erhalten haben.

Kosten

Wer viel zahlen möchte, der muss den Babycomp Verhütungscomputer kaufen. Mit fast 700 Euro ist man dabei, dafür kann man sich ja schon ein neues iPhone kaufen. Meiner Ansicht nach dieser Verhütungscomputer im Vergleich zu seiner Leistung zu teuer. Die anderen Verhütungscomputer liegen etwa im Bereich von 120 bis 160 Euro. Bei den Hormoncomputer wie Persona kommt dann regelmäßig noch der Kauf der neuen Teststäbchen hinzu. Die meisten Geräte haben eine Haltbarkeit von 10 Jahren.

Ein NFP Kurs zum Erlernen der symptothermalen Methode kostet in Berlin derzeit auch etwa 150 Euro, die Preise für einen NFP Kurs unterscheiden sich je nach Region allerdings etwas. Im Unterschied zu den Verhütungscomputern ist die symptothermale Methode, wenn sie einmal erlernt ist, ein Leben lang anwendbar. Zusätzlich zu dem NFP Kurs kommen noch der Kauf eines geeigneten Basalthermometers ab 5 Euro hinzu. Zyklusblätter können in der Regel kostenfrei heruntergeladen werden. Für ein gutes NFP Smartphone App muss man derzeit etwa 5 Euro bis 7 Euro investieren. Viele Anwender erlernen die Methode allerdings im Selbsttudium, hierzu ist nur der Kauf des Buches „Natürlich und sicher” sowie des Thermometers erforderlich. Somit wäre man mit 20 Euro dabei. Der Pearl Index der Methoden- und Gebrauchssicherheit von Selbstlernerinnen wird derzeit untersucht, bisher ist nur bekannt, dass die symptothermale Methode hochsicher ist, wenn man sie in einem Kurs erlernt hat.

Fazit

Derzeit sind die „sogenannten” Verhütungscomputer noch nicht zur Verhütung geeignet, wenn das Sicherheitsbedürfnis sehr hoch ist. Nach Einschätzung der Expertengruppe in Heidelberg erreichen die aktuell auf Markt befindlichen Verhütungscomputer maximal eine mittlere Sicherheit. Allerdings gibt es leider für die meisten Verhütungscomputer keine oder nur eine nicht sehr aussagekräftige Sicherheitsstudie, sodass deren Empfängnisschutz meiner Meinung nach nicht wirklich gut abgeschätzt werden kann. Die Studie der Stiftung Warentest macht allerdings deutlich, dass die Verhütungscomputer keine gelernte Anwenderin der symptothermalen Methode der AG NFP schlagen können. Allgemein kann man wohl sagen, dass die Temperaturcomputer nach der aktuellen Studienlage wohl einen höheren Empfängnisschutz als Hormoncomputer bieten. Insgesamt ist der * Cyclotest 2 Plus derzeit der beste Verhütungscomputer auf Markt (Gesamtnote: 2,6). Nach aktueller Studienlage ist der Kauf besonders bei Kinderwunsch zu empfehlen, da der Cyclotest 2 Plus die hochfruchtbare Zeit ganz gut eingrenzen kann. Jedoch muss man schon ein wenig Zeit einplanen – die meisten Verhütungscomputer brauchen etwa sieben Zyklen, um relativ gute Aussagen über die Fruchtbarkeit zu treffen. Genauso wie in der Studie, schlägt die symptothermale Methode, die Verhütungscomputer fast in jeder Kategorie deutlich und es wird wohl noch eine Weile so bleiben.

Nach Einschätzung der Experten muss man die Hoffnung, dass die Verhütungscomputer genauso sicher wie die Pille oder die symptothermale Methode sind, noch nicht aufgeben. Allerdings schätzen die NFP Mediziner in ihrem Buch „Natürliche Familienplanung heute”, dass die Temperaturcomputer maximal eine mittlere Sicherheit erreichen können. Bei den Hormoncomputer stehen die Chancen allerdings schon besser, denn noch immer sind nicht alle Hormone rund um die Fruchtbarkeit und Zyklus ausreichend erforscht. Interessante Perspektiven liefert derzeit die Forschung an Zykluscomputern, die den endexspiratorischen CO² Abfall im Zyklus messen. Der CO² Abfall steht nach aktueller Studienlage (Moeller T-K 2003) im engen Zusammenhang mit der Ovulation. Erste Prototypen konnten entwickelt werden. Es wird allerdings noch eine Weile dauern bis entsprechende CO²-Zykluscomputer auf den Markt kommen.

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{ 3 comments… add one }
  • Melanie
    31. Januar 2016, 19:47

    Hallo! Ich finde den Beitrag sehr gut geschrieben und sehr informativ. Es sollten sich mehr Frauen mit dem Thema beschäftigen um von den hormonellen Verhütungsmethoden wegzukommen.

    Viele Grüße

  • Marina
    6. April 2015, 21:02

    Was ja mal vielleicht interessant wäre … das neue Modell, cyclotest myway, hier zu testen …

    • Anne Zietmann
      6. April 2015, 21:08

      …ich teste es gerade. Dauert noch ein bisschen bis ich den Testbericht fertig habe. 🙂