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Eisprung-Traum-Experiment

Eisprungtraum

Ob Eisprungträume beim Schwangerwerden helfen, erkläre ich in diesem YouTube Video

Experiment über Eisprungträume als Fruchtbarkeitszeichen zur bestimmen der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Menstruationszyklus, schwanger werden…

Eisprung-Träume als Körperzeichen nutzen

In jeder Familie gibt es Rituale. In meiner Familie gehörte es dazu, am Morgen von seinen Träumen zu berichten und die Erfahrungen zu teilen. So wurde ich zu einem Traum-Experten erzogen, da ich mich schon sehr früh mit Träumen und der inneren Gedankenwelt auseinandersetzte.

Meine Partnerin und ich führten die Familientradition fort und so sprachen wir regelmäßig über unsere Träume – egal ob Albtraum, Klartraum oder erotische Träume. Das gegenseitige Deuten unserer Träume bereitet uns viel Freude und erfüllt uns mit viel Fantasie.

Eines Tages stellte meine Freundin fest, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten ihrer erotischen Träume und ihrem Menstruationszyklus gab, da sie seit vielen Monaten ihren Zyklus zum schwanger werden beobachtete. Bei der symptothermalen Methode kann man durch die Deutung des Zervixschleims und dem Messen der Basaltemperatur die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Zyklus bestimmen. In der Zeit, meist kurz vor dem Eisprung, konnte sie vermehrt erotische Träume dokumentieren. Wir stellten uns die naheliegenden Fragen: Können Träume die hoch-fruchtbare Zeit um den Eisprung herum kennzeichnen? Was können uns diese Träume verraten? Wie häufig treten Eisprung-Träume auf?

Dass meine Freundin nicht die einzige Frau ist, der dieses Phänomen aufgefallen ist, entdecken wir in einem Forum-Beitrag [9], der eine kleine Umfrage zu diesem Thema durchgeführt hat. Mehr als die Hälfte der Frauen gaben an, gelegentlich erotische Träume zu haben. Etwa 20 Prozent der Frauen bemerkten, dass sich der Inhalt der Träume entsprechend der Zyklusphasen verändert. Knapp 10 Prozent konnten sogar erotische Träume in der Nähe des Eisprungs beobachten.

Als Wissenschaftler und Fruchtbarkeitsexperte bin ich überaus neugierig und die Umfrage hatte diese Neugier zu einem Feuer entflammt. Ich wollte mehr über die Eisprung-Träume erfahren. So dachte ich darüber nach, wie man die Eisprung-Träume genauer untersuchen und somit eine wirkliche Aussage bekommen könnte. Im Ergebnis entwickelte ich das Eisprung-Traum-Experiment, mit dem jede Frau für sich selbst feststellen kann, ob Eisprung-Träume ein relevantes Fruchtbarkeitszeichen darstellen oder nicht. Darüber hinaus ist dieser Artikel für Frauen mit Kinderwunsch besonders interessant, weil er einige Grundlagen zur Bestimmung der hoch-fruchtbaren Zeit vermittelt. Diese Informationen können von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Befruchtung sein, da Geschlechtsverkehr zum „richtigen“ Zeitpunkt eine Empfängnis wahrscheinlicher macht.

Für Traum-Interessierte dürfte der folgende Abschnitt interessant werden, da er sich mit der bisherigen Forschung zu erotischen Träumen auseinandersetzt. Für das Verständnis des Eisprung-Traum-Experimentes ist er allerdings nicht erforderlich und kann daher bei Zeitmangel übersprungen werden.

Wissenschaftliche Erforschung erotischer Träume

Anzeichen-Eisprung-Traum-Experiment

Der Erste, der erotische Inhalte in den Träumen vermutete, war Sigmund Freud. Er legte mit seinem Hauptwerk „Traumdeutung“ um 1900 die Grundlagen für die inhaltliche Untersuchung der Träume [6]. Seine Ansicht, dass nahezu alle Träume einen erotischen Hintergrund haben, konnte von dem Züricher Psychiater C. G. Jung widerlegt werden [3]. Dieser fand heraus, dass Träume auch von einem „Kollektivem Unbewussten”, das heißt auch von der Gesellschaft, bestimmt werden. Die Archetypen (häufig auftretende Traumsymbole in verschiedenen Kulturen) spielen hierbei eine große Rolle. Auf Grundlage dieser beiden Wissenschaftler konnte die Traumarbeit und Forschung aufgebaut werden.

Kinsey ist als Sexualwissenschaftler vor allem durch seine umfangreichen Befragungen zum Thema Sexualität bekannt. Er befragte die Frauen und Männer auch nach ihren erotischen Träumen. Damals, in den 40 bis 50er Jahren, gaben etwa 78 Prozent der Frauen und 100 Prozent der Männer an, schon mal einen erotischen Traum gehabt zu haben. Etwa 37 Prozent der Frauen bis 45 Jahre gaben an, bereits einen Orgasmus im Traum erlebt zu haben [5].

Einen ersten Hinweis auf eine gewisse Regelmäßigkeit der Träume gab es schon zu Kinseys Zeiten. Denn Frauen gaben im Gegensatz zu den Männern an, dass ihre Träume in allen Altersstufen etwa gleich häufig auftraten. Männer erleben etwa 70 Prozent ihrer erotischen Träume bis Anfang zwanzig. Nur wenige Männer erleben eine ähnlich starke erotische Traumerfahrung in ihren 30er Jahren [5]. Man vermutet, dass es wohl daran liegen mag, dass die Männer ihre Sexualität in der Hauptzeit ihres Lebens voll ausleben und daher weniger darüber träumen müssen. Bisher ist die genaue Ursache dieses Phänomens ungeklärt. In Anbetrachtung des Zyklus macht die regelmäßige und gleichbleibende Erfahrung erotischer Träume von Frauen wirklich Sinn. Schließlich treten die hormonellen Veränderungen jeden Zyklus in ähnlichen Zeitabständen bis zu den Wechseljahren auf.

Ich war etwas geschockt als ich ähnliche Studien der heutigen Zeit mit denen aus den 50er Jahren verglich. Bei den Männern verhielten sie sich nahezu gleich, aber das Traumverhalten der Frauen hat sich enorm verändert. Bei der Studie aus dem Jahr 2007 wurden etwa 3500 Männer und Frauen zu ihren erotischen Träumen befragt [12]. In dieser gaben alle Frauen und Männer an, schon mal einen erotischen Traum beobachtet zu haben. Das widerspricht sich mit der Kinsey-Umfrage aus den 40er/50er Jahren, da in diesen Jahren nur 78 Prozent der Frauen angaben, überhaupt schon einmal einen erotischen Traum erlebt zu haben [5]. Zu Kinseys Zeiten war das Gespräch über erotische Trauminhalte ein Tabu-Thema. Aus diesem Grund wird vermutet, dass sich Frauen nun offener und wahrheitsgemäß zu diesem Thema äußern. Allerdings kann auch die sexuelle Revolution und das Streben nach Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Medienberichterstattung über erotische Inhalte dazu geführt haben, dass die erotischen Träume nun häufiger bei Frauen auftraten.

Bei Männern und Frauen sind Orgasmen während des Traumes eher selten, etwa 4 Prozent der Männer und Frauen haben ihn erlebt [12]. Die Art des Trauminhaltes veränderte sich bei den Orgasmusträumen bei Frauen stark, bei Männern gering. Frauen träumen häufiger von erotischen Handlungen mit ihrem aktuellem Partner oder Ex-Partner (20 Prozent) als Männer (14 Prozent). Männer träumen etwa zwei Mal häufiger von Sex mit mehreren Personen als Frauen. Im Gegenzug träumen Frauen zwei Mal öfter von Sex mit Prominenten oder öffentlich bekannten Personen [12]. Evolutionstheoretisch ist dies sinnvoll, da Männer ihr Erbgut an möglichst viele Frauen verteilen sollen – um die maximale Verbreitung ihrer Gene zu gewährleisten – somit träumen sie häufiger erotische Träume z. B. mit mehreren Frauen. Frauen suchen aus biologischen Gründen eher einen Versorger und Vater zur Vermehrung. Prominente sind in der Regel wohlhabend und genießen einen hohen Status. Es verwundert nicht, dass ein Dieter Bohlen, Boris Becker oder Rod Stewart so häufig Vater werden konnte. Natürlich sind all diese Begründungen zwar logisch nachvollziehbar, jedoch nicht bewiesen.

Leider wurden bisher noch keine Studien direkt zu Eisprung-Träumen durchgeführt. Allerdings gibt es Untersuchungen, welche bestätigen, dass sich die Trauminhalte der Frau im Laufe des Zyklus verändern. In dem Buch von „Our Dreaming Mind” [1] von Robert van de Castle werden unter anderem Forschungen über die Menstruation in Zusammenhang mit Träumen bei Studentinnen des Bundesstaates Miami aufgeführt. Van de Castle fand heraus, dass Frauen um den Eisprung herum mehr männliche Charaktere in das Traumgeschehen einbauen. Frauen spielen in der Ovulation-Zeit eher Traum-Nebenrollen. Ist der Eisprung vorüber, verlieren die Männer in der nachfolgenden Zyklusphase (Gelbkörper, Lutealphase) an Bedeutung im Traum und werden zunehmend als unattraktiv oder gar feindselig dargestellt.

Die Veränderung der Träume und Schlafgewohnheiten in Abhängigkeit des Zyklus spielt auch in der Medizin eine Rolle. Ich konnte bei meinen Recherchen wissenschaftliche Veröffentlichungen finden, welche herausfanden, dass Frauen zur Menstruation hin mehr schlafen als in anderen Zyklusphasen [17]. Insbesondere konnte bei Frauen mit Menstruationsbeschwerden eine verstärkte Schläfrigkeit nachgewiesen werden. Menstruationsträume sind schon viele Jahre ein Thema gewesen, noch bevor sie von der Wissenschaft entdeckt wurden. So ist es nicht ungewöhlich, dass Frauen vor ihrer ersten Menstruation (Menarche) Träume, die in ihrem Inhalt stark an die Menstruation erinnern, bemerken [2].

Anthropologisch untersucht man derzeit die Cuna auf Panama genauer, da dieses Naturvolk eine besondere Beziehung zum Menstruationszyklus der Frau hat. Die erste Menstruationsblutung wird als großes Fest gefeiert, weil das Mädchen nun zu einer Frau wird, welche erfolgreich Kinder gebären kann [15]. Die Cuna haben auch ein sehr hohes Interesse an ihren Träumen entwickelt. Es würde mich nicht wundern, wenn wir bald Berichte oder Studien über Menstruations- und andere Zyklusträume im Bezug auf die Cuna lesen können. Hierzu werden wir demnächst noch genauer in einem Beitrag über Menstruationsträume eingehen.

All diese Hinweise lassen darauf schließen, dass es Eisprung-Träume wirklich gibt und wahrscheinlich sogar noch andere zyklusabhängige Träume existieren. In diesem Blog wollen wir den Versuch einer ersten Definition eines Eisprung-Traumes wagen, der natürlich noch nicht wissenschaftlich anerkannt ist. Ziel dieses Blogs ist es, dass möglichst viele Frauen an dem Eisprungs-Traum-Experiment teilnehmen. Eine rege Teilnahme würde die Wissenschaftler eventuell überzeugen richtige Studien zu diesem Thema durchzuführen. Es wäre doch sehr schade, wenn die Eisprung-Träume noch lange Zeit unbestätigt blieben.

Was sind Eisprung-Träume?

Bisher streiten sich Forscher aus aller Welt immer noch um den Begriff des Traumes. Bei Wikipedia steht der Artikel aktuell zur Diskussion, da er mehrdeutig aufgefasst werden kann [16]. Das Problem dabei einen Traum zu definieren ist, dass die Menschheit fast jährlich neue Informationen über die Wirkungsweise des Gehirns und über Träume erhalten – womit sich die Fachmeinung ständig ändert. Beispielsweise hatte man bis vor Kurzem angenommen, dass wir nur während der REM-Schlafphase (REM engl. abk. rapid eye movement) träumen, bei der die Augen eine rapide Kreisbewegung durchführen. Dies konnte widerlegt werden, da Test-Personen außerhalb dieser Phase Träume dokumentierten. Ich möchte mich daher aus der Diskussion heraushalten und auf eure Erfahrung mit Träumen bauen. Demnach könnte man den Traum etwa so beschreiben:

Ein Traum wird als besondere Form des Erlebens im Schlaf charakterisiert – häufig von lebhaften Bildern begleitet und mit intensiven Gefühlen verbunden, woran sich der Betroffene nach dem Erwachen meist nur teilweise erinnern kann [16].

In der Definition des Eisprungs-Traumes gibt es noch keine Lehrmeinungen, daher werde ich eine logische einfache Definition wagen, welche keinen Anspruch auf Vollständigkeit in sich trägt.

Ein Eisprung-Traum ist ein Traum mit sexuellem oder erotischem Inhalt in der hoch-fruchtbaren Zeit der träumenden Frau.

Als Grundlage zur Bestimmung der hoch-fruchtbaren Zeit möchte ich die Festlegungen der Arbeitsgruppe NFP als Grundlage nehmen. Hiernach ist die hoch-fruchtbare Zeit, die Zeitspanne, von der man Zervixschleim sieht bis zur ersten höheren Messung der Basaltemperatur [8]. Nicht zu verwechseln mit der fruchtbaren Zeit, die mit den Auswertungsregeln der symptothermalen Methode bestimmt wird. Die hoch-fruchtbare Zeit kommt nur bei Kinderwunsch zum Einsat. Eine genauere Erklärung der symptothermalen Methode sowie der hoch-fruchtbaren Zeit findet ihr in dem Buch Wann bin ich fruchtbar?. Im übernächsten Abschnitt wollen wir kurz vereinfacht erklären, wie ihr die hoch-fruchtbare Zeit und den Eisprung-Traum dokumentieren könnt. Die erotischen Trauminhalte werden im nächsten Abschnitt ausführlicher beschrieben.

Wie zeichne ich erotische Träume auf? Was sollte ich dabei beachten?

In der Regel ist sehr empfehlenswert ein Traumtagebuch zu führen. Hier sollten Datum und Inhalt des Traumes vermerkt werden. Es kann auch helfen den Trauminhalt durch ein gemaltes Bild oder durch eine zusammenfassende Überschrift zu beschreiben [4].

Es ist mir wichtig darauf hinzuweisen, dass ein Traum mehrere Deutungsebenen besitzt [4]. Es gibt also nicht die richtige Deutung, sondern im Traum werden in der Regel mehrere Erlebnisse miteinander komprimiert verarbeitet. Das Gehirn arbeitet hier sehr effektiv, um alle relevanten Erlebnisse abzuarbeiten. Aus diesem Grund sollte man nicht jedes Symbol aus einem Lexikon bei der Interpretation für bare Münze nehmen. Jeder Träumer und jede Träumerin muss den eigenen Traumcode selbst entschlüsseln – die Arbeit mit Archetypen kann allerdings die Vorstellung und das Grundverständnis anregen. Diesen Hinweis möchte ich allen Traum-Interessierten bei ihrer Traumarbeit mitgeben. Darüber hinaus kann ein Traum sowohl eine erotische Fantasie beinhalten als auch Probleme in der Partnerschaft kennzeichnen [11]. In der Regel werden jedoch Beziehungs-Schwierigkeiten schon während der Wachzeit bemerkt. Durch ein offenes Gespräch mit dem Partner lassen sich viele Wünsche und Fantasien verwirklichen. Bei größeren Problemen ist eventuell der Besuch eines Sexualtherapeuten hilfreich.

Welche Themen können Eisprung-Träume beinhalten? [12]

Bei den Inhalten gibt es keine Einschränkungen außer, dass der Traum einen klaren sexuellen und erotischen Hintergrund haben sollte. Bekannte Traumthemen können Sex mit dem Partner oder Ex-Partner, erregende Träume (Orgasmusträume), Träume mit multiplen Sexpartnern, mit prominenten Sexpartnern, romantische Träume mit erotischem Inhalt u.v.m.

Im Zusammenhang mit der Deutung von erotischen Träumen ist es wichtig, dass Tiere als Traumsymbol häufig einen erotischen Hintergrund haben. Oft symbolisieren sie den tierischen Sexualtrieb, der in jedem Menschen mehr oder weniger steckt. Zur genaueren Interpretation hilft das erotische Traumlexikon [3] oder andere vergleichbare Literatur.

Die Rolle der Männer beobachten

Es ist jedoch wichtig, wie schon vorher erläutert, die Rolle der Männer in den Träumen zu beobachten. In der Zeit der hoch-fruchtbaren Zeit um den Eisprung kann sich die Zahl der vorkommenden männlichen Traumfiguren erhöhen. Zudem können die Männer im Vergleich zu anderen Zyklusphasen eine höhere Bedeutung im Traumgeschehen haben und attraktiver wirken [1].

Träume mit sexueller Gewalt [3]

Träume mit sexuell gewalttätigen Inhalten sind sehr ernst zu nehmen. Treten Träume dieser Art häufiger auf, sollte man diese Träume mit einem Psychologen/ Sexualberater besprechen. Allerdings sollte der Psychologe auch affin für Träume sein. Ich habe immer noch das Gespräch von Domian mit einer Frau im Kopf, welche einen Clown im Traum sieht, der sie erst fesselt und dann mit Speeren in der Manege eines Zirkus auf sie einsticht [14]. Der Clown hat kein Gesicht, was auf eine hohe Verschleierung und Verzerrung einer erlebten unverarbeiteten Gewalttat hindeutet. Über 5 Jahre blieb hier eine zurückliegende Vergewaltigung unerkannt – weil die Psychologen sich nicht ausreichend in der Traumbeobachtung auskannten. Ich hatte die Vermutung schon nach zwei Minuten und war entsetzt über die Fachkenntnisse dieser Psychologen. Es gibt auch in Deutschland Psychologen, welche speziell mit diesen Themen vertraut sind – bitte informiert euch sorgfältig, damit euch bestmöglich geholfen werden kann. Neben der psychologischen Betreuung kann es helfen einen Traumberater aufzusuchen – der bei der Interpretation und dem Umgang mit den Träume helfen kann. Vor allem wenn diese zur dauerhaften Belastung werden.

Wie bestimme ich die hoch-fruchtbaren Tage im Zyklus?

Ein Zyklus ist ein hormonell bedingter Vorgang im Körper der Frau, welcher sich regelmäßig wiederholt. Ein Zyklus dauert vom ersten Tag der Regelblutung bis zum Tag vor der nächsten Regelblutung. Im Normalfall dauert ein Zyklus 23 bis 35 Tage [8].

Zervixschleimbeobachtung [7]

Während des Zyklus beobachtet man den Zervixschleim. Dieses Sekret wird in den Krypten des Gebärmutterhalses gebildet und verändert innerhalb des Zyklus Aussehen, Empfinden und Gestalt. Er tritt in der Regel in den hoch-fruchtbaren Tagen aus der Scheide aus. Normalerweise spürt oder sieht man in der Follikelphase kurz nach der Menstruation nur wenig Zervixschleim, welcher sich eher klumpig und klebrig anfühlt. Nähert sich die Frau dem Eisprung, wird der Zervixschleim flüssiger, spinnbar und dehnbar. Der Wassergehalt im Schleim ist dann erhöht. Nach dem Eisprung wird der Zervixschleim wieder klumpig und weiß. Der Wassergehalt verringert sich wieder. Bei der Aufnahme des Zervixschleimes ist die Verwendung von Toilettenpapier oder den Fingern geeignet.

Für das Eisprung-Traum-Experiment genügt es zu notieren, dass du Zervixschleim gesehen hast. An diesen Tagen kannst du ein „S“ in den Eisprungkalender für Träume eintragen.

Basaltemperatur messen [7]

Die Basaltemperatur wird direkt nach dem Aufstehen oral, vaginal oder rektal 3 Minuten lang gemessen. Die Messweise und das verwendete Thermometer sind während eines Zyklus beizubehalten. Für eine Messung der Basaltemperatur muss die Frau mindestens eine Stunde geruht haben. Die gemessenen Temperaturwerte werden bis auf ein halbes Zehntel-Grad gerundet (Bsp. 36.53 °C = 36.55°C) in ein Zyklusblatt der Arbeitsgruppe NFP oder in den hier im Blog enthaltenen Eisprungkalender für Träume (siehe weiter unten) eingetragen.

Hinweise zum Thermometer [7]

Als Digitalthermometer sind nur Thermometer mit mindestens zwei Nachkommastellen geeignet. Ihr könnt auch analoge Thermometer verwenden. Im Gegensatz zu den analogen Thermometer haben die digitalen den Nachteil, dass die Batterie ungefähr nach einem Jahr gewechselt werden muss.

Achtet bitte darauf, das Thermometer nach dem Gebrauch zu reinigen. Häufig reicht es, das Thermometer nach dem Gebrauch einfach mit kaltem Wasser abzuspülen oder Schutzhüllen zu verwenden.

Die Basaltemperatur wird nach dem Aufwachen, nach mindestens 1 Stunde Ruhezeit, vaginal, oral oder rektal drei Minuten lang gemessen. Während eines Zyklus ist bei einer Messweise und einem Thermometer zu bleiben. Anschließend wird der gemessene Temperaturwert auf ein halbes Zehntel Grad gerundet in den Eisprungkalender für Träume oder das Zyklusblatt der Arbeitsgruppe [13] eingetragen.

Die erste höhere Messung [7]

Wenn auf sechs niedrigere Temperaturwerte drei jeweils höhere folgen, hat normalerweise ein Temperaturanstieg stattgefunden. Die erste der drei höheren Wert ist die erste höhere Messung. Die dritte höhere Messung muss mindestens 2/10 größer als die vorangegangen 6 kleineren Werte sein. Im Falle, dass diese Regelung nicht zutrifft, gibt es nach der Arbeitsgruppe NFP Ausnahmeregeln. Mit diesen kann man selbst solche Anstiege auswerten. Aus Gründen der Einfachheit werden wir für das Eisprung-Traum-Experiment diese nicht weiter vertiefen. Frauen, bei denen die Ausnahmeregeln oft angewendet werden müssen – sollten sich diese Regeln in den Büchern der Arbeitsgruppe NFP aneignen.

erste-hoehere-messung-symptothermale-methode-nfp

Erste höhere Messung

Ein eindeutiger Temperaturanstieg hat stattgefunden, wenn 3 Temperaturwerte höher als 6 vorangegangenen Messungen dokumentiert wurden. Die dritte erhöhte Messung muss hierbei mindestens 0.2 °C größer als der höchste der vorangegangen 6 niedrigeren Werte sein. Den ersten erhöhten Temperaturwert nennt man erste höhere Messung (1.h.M.).

Störungen der Basaltemperatur [8]

Die Basaltemperatur kann durch viele Faktoren gestört werden. Im Falle eines gestörten Temperaturwertes ist dieser auszuklammern (d. h. nicht zu berücksichtigen). Störungen können bei unterschiedlicher Aufwachzeit, Stress, Jetlags, Krankheiten und Alkohol auftreten. Für das Eisprung-Traum-Experiment sind vor allem Störungen in der hoch-fruchtbaren Zeit interessant. Störungen des Vortages wirken sich in der Regel auf die meist morgens stattfindende Basaltemperaturmessung aus. Welche Faktoren sich auf ihre Basaltemperatur auswirken, müssen sie selbst über mehrere Zyklen beobachten, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Bei einer Störung tritt die Temperatur meist deutlich aus dem Temperaturniveau heraus. Ein Berater für Natürliche Familienplanung hilft gern bei der Interpretation ihrer Störungen.

Die hoch-fruchtbaren Tage [8]

Die hoch-fruchtbaren Tage beginnen ab dem Zyklustag, an dem zum ersten Mal Zervixschleim gesehen wird und endet am Tag der ersten höheren Messung. Tritt in dieser Zeitspanne ein Traum mit erotischem Inhalt auf, bezeichnen wir diesen als Eisprung-Traum.

Der Eisprung-Traum ist also ein Traum, welcher mit der hoch-fruchtbaren Zeit bzw. der Ovulation in Verbindung gebracht werden kann. Im Eisprung-Traum-Experiment wird ein erotischer Traum durch ein Herz für Erotik mit einem T wie Traum im Inneren gekennzeichnet.

Nun ist es so, dass einige Frauen die symptothermale Methode nicht beherrschen. Für diese Frauen ist die nachstehende vereinfachte Aufzeichnung zu empfehlen (Beispiel 1). Für Frauen, welche die symptothermale Methode schon gut beherrschen, empfehlen wir die Eintragung in ein Zyklusblatt der Arbeitsgruppe NFP [13]. Die ausgefüllten Zyklusblätter können auch bei der Arbeitsgruppe NFP zu Forschungszwecken eingereicht werden. Dies kann helfen, die symptothermale Methode weiter zu erforschen. Zudem können die eingereichten Zyklen dazu beitragen die Frage, ob die Eisprung-Träume für viele Frauen ein relevantes Fruchtbarkeitszeichen sind, zu beantworten.

Beispiel 1 – vereinfachtes Eisprung-Traum-Experiment

Anzeichen-Eisprung-Traum-Zyklus-einfach

Eisprung-Traum-Experiment für Anfänger

Der Zyklus beginnt mit der Blutung und endet einen Tag vor der nächsten Menstruationsblutung. Im Beispiel hat die Frau einen 23-Tage-Zyklus und liegt damit gerade noch im Normalbereich (23 bis 35 Tage). Am 6. Zyklustag beobachtet die Frau das erste Mal Zervixschleim – dies vermerkt sie durch ein „S“. Außerdem kann sie am 7., 10. und 11. Zyklustag Zervixschleim beobachten. Für unser Experiment ist jedoch nur der erst Tag mit gesehenem Zervixschleim von Bedeutung, denn ab hier beginnt die hoch-fruchtbare Zeit.

Die Basaltemperatur wird jeden Tag aufgenommen und eingetragen, wobei sie einen Temperaturwert aufgrund einer Störung durch Alkohol ausklammern muss. Ihre erste höhere Messung ist am 12. Zyklustag, da sie vor dieser Messung 6 kleinere Temperaturwerte aufgezeichnet hat und nach der ersten höheren Messung zwei weitere erhöhte Temperaturwerte gemessen hat. Die dritte höhere Messung ist 0.2 °C höher und erfüllt somit auch die strengen Regeln der symptothermalen Methode. Das fruchtbare Fenster ist also definiert vom ersten Mal Zervixschleim gesehen bis hin zur ersten höheren Messung. Aus diesem Grund ist die Frau vom 6. bis 12. Zyklustag hoch-fruchtbar. Diese fruchtbaren Tage sind sehr gut für den ungeschützten Verkehr bei Kinderwunsch geeignet, um den optimalen Zeitpunkt zu erwischen.

Die Frau beobachtet zwei erotische Träume im Zyklus ein Traum ist im fruchtbaren Fenster und daher ein eindeutiger Eisprungtraum. Der andere Traum ist zwar ein erotischer Traum allerdings steht er nicht mehr in direkter Verbindung mit der Ovulation bzw. der hoch-fruchtbaren Zeit. Aus diesem Grunde ist er nach unserer Definition kein Eisprung-Traum. Führt man diese Art Beobachtung für mehrere Zyklen durch, stellt man fest, ob vermehrt erotische Träume in der hoch-fruchtbaren Zeit im Vergleich zu den anderen Zyklusphasen auftreten.

Mit der vereinfachten Version kann jede Frau für sich feststellen, ob die Eisprung-Träume für sie ein relevantes Fruchtbarkeitszeichen sind. Allerdings ist es für eine Studie erstrebenswerter nach den Regeln der Arbeitsgruppe und der Verwendung des vorgeschriebenen Zyklusblattes zu arbeiten. Diese Vorgehensweise wird nun erläutert.

Beipiel 2: Eisprung-Traum-Experiment für NFP-Anwender

Eisprung-Traum-Experiment-Natuerliche-Familienplanung-Zyklusblatt

Eisprung-Traum-Experiment für NFP Anwender

Für das Eisprung-Traum-Experiment hat sich meine Partnerin Anne bereit erklärt, einen ihrer Zyklen detaillierter hier zu zeigen. Der hier dargestellte Zyklus ist der 6. Zyklus, in dem sie ihre Eisprung-Träume untersucht hat und ihr 17. Zyklus seitdem sie NFP anwendet. Für alle NFP-Anwenderinnen, welche ihre Zyklen bei der Arbeitsgruppe NFP zu Forschungszwecken einreichen wollen – soll es ein Musterbeispiel sein. Das Zyklusblatt der Arbeitsgruppe NFP kann hier heruntergeladen werden.

In diesem Beispiel werden zusätzlich zu der Eisprung-Traum-Auswertung die Fruchtbarkeitsregeln erklärt – damit deutlich wird, was alles vereinfacht wurde, um mit wenig Vorwissen eine Aussage zu fällen. Es soll noch mehr dazu animieren – es mit der symptothermalen Methode zu versuchen. Schließlich lohnt sich ein Umstieg auf die kostengünstigste Verhütungsmethode nicht nur, weil sie keine Nebenwirkungen hat und genauso sicher wie die Pille ist. Es ist außerdem noch hoch spannend und dient zusätzlich noch Forschungszwecken.

Da Anne im 17. Zyklus mit vorausgegangener Temperaturhochlage ist, darf sie die Minus-8-Regel anwenden. Die frühste erste höhere Messung, aus den vergangenen Zyklen, ist der 18. Zyklustag – minus 8 ergibt 10. Daher setzt sie den vorläufigen letzten unfruchtbaren Tag am 10. Zyklustag an und zieht eine Trennlinie.

Anne beobachtet schon am 10. Zyklustag Zervixschleim, dadurch muss sie schon am 10. Zyklustag Fruchtbarkeit annehmen und kann die Minus-8-Regel leider nicht voll ausnutzen. Der Zervixschleimhöhepunkt ist am 13. Zyklustag, weil dort die individuell beste Schleimqualität (S+) auftritt, die darauf folgenden drei Tage hat sie Zervixschleim schlechterer Qualität – daher ist die Zervixschleimauswertung schon am 16. Zyklustag abgeschlossen.

Der 13. Zyklustag ist gleichzeitig der Tag, an dem sie das erste Mal Zervixschleim sieht – aus diesem Grund beginnen hier die hoch-fruchtbaren Tage. Am 19. Zyklustag hat Anne ihre erste höhere Messung. Somit ist die hoch-fruchtbare Zeit für den optimalen Kinderwunsch-Sex im Bereich von 13. bis 19. Zyklustag. Die Temperaturauswertung ist am 21. Zyklustag beendet. Damit gehen die fruchtbaren Tage von Anne vom 10. bis zum Abend des 21. Zyklustages. Die anderen Tage sind unfruchtbar.

Anne beobachtet im hoch-fruchtbaren Fenster (grün-gestrichelt dargestellt) in der Nacht vom 16.-17. Zyklustag einen erotischen Traum, der also, nach der Definition, eindeutig ein Eisprung-Traum ist. Er befindet sich 2 Tage vor der ersten höheren Messung. Nach der symptothermalen Methode befindet sich der Eisprung etwa 2 Tage vor bis 1 Tag nach der ersten höheren Messung. Somit könnte der Traum sogar direkt zur Zeit des Eisprungs stattgefunden haben. Anne hat ihre erotischen Träume 16 Zyklen (mehr als 1 Jahr) lang beobachtet und mit dem Zyklusblatt und einem Traumtagebuch aufgezeichnet. Im Folgenden wollen wir schauen, ob die erotischen Träume bei Anne nur zufällig im hoch-fruchtbaren Fenster liegen – oder ob sie ein relevantes Fruchtbarkeitszeichen darstellen.

Eisprung-Traum-Experiment einer NFP-Anwenderin [8]

Die 16 Zyklen im Überblick mit gekennzeichneten erotischen Träumen und markierten hoch-fruchtbaren Tage könnt ihr in der Tabelle oder ganz unten in diesem Artikel, eingetragen im Eisprungkalender für Träume, ansehen. Hieraus geht hervor, dass sie in 8 Zyklen erotische Träume in der hoch-fruchtbaren Zeit hatte. Das bedeutet, dass sie in 50 Prozent ihrer Zyklen einen Eisprung-Traum beobachten konnte.

Das fruchtbare Fenster ist durchschnittlich etwa 11.25 Tage lang und kann im mittel etwa 3.5 Tage nach oben und unten Abweichen. Das kleinste hoch-fruchtbare Fenster, im 17. Zyklus, war nur 6 Tage groß. Dennoch konnte Anne einen erotischen Traum im hoch-fruchtbaren Fenster verbuchen.

Nur ein erotischer Traum, im 14. Zyklus, ist außerhalb der hoch-fruchtbaren Tage beobachtet worden. In diesem Zyklus trat allerdings zusätzlich noch ein zweiter Eisprung-Traum auf. Die Ausprägung der sexuellen Inhalte waren jedoch in beiden Träumen unterschiedlich. Während es im ersten Traum eher ein Gespräch und das Verlangen nach Sex beinhaltete, kam es im zweiten Traum zu einer konkreten sexuellen Handlung. Diese Steigerung ist mit der angesprochenen Studie von Robert van de Castle zum Thema Veränderung der Rolle des Mannes konform. Im 25. Zyklus traten auch zwei Eisprung-Träume auf. In diesen Träumen ist die Steigerung der sexuellen Aktivität und die Veränderung der Rolle des Mannes ebenso zu verzeichnen.

Interessant ist, dass in den Zyklen mit zwei erotischen Träumen, der erste so ziemlich am Anfang der hoch-fruchtbaren Zeit steht. Der Zweite kann hingegen eher in der Mitte oder am Ende der hoch-fruchtbaren Tage beobachtet werden. Unter dem Aspekt der Zervixschleim-Beobachtung ist an diesen Tagen häufig die Schleimqualität besser als an anderen Tagen, was auf einen hohen Östrogenspiegel hindeutet. So könnte man medizinisch einen Zusammenhang zwischen erotischen Träumen und den Hormonen des Menstruationszyklus vermuten.


Eisprung-Traum-Experiment im Überblick

Zyklus-Nr. hoch-fruchtbare Zeit erotischer Traum
12 (1)
12 -22 ZT
18-19 ZT
13 (2)
16-19 ZT
15-16 ZT
14 (3)
10-20 ZT
7-8 ZT und 13-14 ZT
15 (4)
8-18 ZT
16 (5)
11-21 ZT
17 (6)
13-19 ZT
16-17 ZT
18 (7)
9-21 ZT
8-9 ZT
19 (8)
10-20 ZT
20 (9)
7-18 ZT
21 (10)
7-21 ZT
22 (11)
6-24 ZT
16-17 ZT
23 (12)
7-20 ZT
24 (13)
7-21 ZT
25 (14)
8-20 ZT
8-9 ZT und 12 -13 ZT
26 (15)
8-20 ZT
27 (16)
13-19 ZT
15-16 ZT

Fazit [8]

Nach allem was Anne dokumentiert hat ist festzustellen, dass bei ihr die Eisprung-Träume ein relevantes Fruchtbarkeitszeichen sind. Im Vergleich zum Mittelschmerz, den nur etwa 40 Prozent der Frauen im Zyklus bemerken und nur etwa 17 Prozent der Frauen jeden Zyklus beobachten können, ist der Eisprung-Traum für Anne ähnlich relevant. Schließlich tritt es in der Hälfte ihrer Zyklen auf und wird meist eindeutig bemerkt.

Auch die zeitliche Schwankung des Mittelschmerzes ist mit dem der Eisprung-Träume vergleichbar. Nach Untersuchungen von O’ Herlihy tritt der Mittelschmerz bis zu 9 Tage vor und 2 Tage nach der ersten höheren Messung auf. Der Eisprung-Traum hat bei Anne etwa ein Fenster von 12 Tagen vor und null Tagen nach der ersten höheren Messung.

Ebenso wie der Mittelschmerz ist der Eisprung-Traum in seiner Ausprägung sehr unterschiedlich. Der Mittelschmerz kann als Druckgefühl bis stechender Schmerz im Darmbereich, oder als ausstrahlende Schmerzen im Rücken- oder Beinbereich beschrieben werden. Ähnlich können Eisprung-Träume von kleinen sexuellen Fantasien bis hin zu Orgasmus-Träumen reichen. Falls viele Frauen ähnliche Erfahrung wie Anne beschreiben, stellt sich die Frage: Sind Eisprung-Träume der neue Mittelschmerz? Sind sie ähnlich bedeutsam und gibt es sogar Frauen, die ihren Eisprung-Traum tatsächlich immer direkt zum Eisprung beobachten?

Aufruf an die Leser

Ihr selbst könnt mithelfen, dass diese Fragen bald beantwortet werden können, indem ihr eure Zyklen und erotischen Träume aufzeichnet und am Eisprung-Traum-Experiment teilnehmt. Helft mit in dem ihr eure Zyklen der Arbeitsgruppe NFP sendet, zuvor könnt ihr bei Fragen gern mit dem Team von trainyabrain Kontakt aufnehmen. Sendet uns dazu einfach eine Email an info@entdeckedeinefruchtbarkeit.com. Zur besseren Übersicht aller Eisprung-Träume haben wir den Eisprungkalender für Träume bzw. den Eisprung-Traum-Kalender entwickelt.

Eisprungkalender für Träume

Der Eisprungkalender für Träume enthält alles, was ihr für eine Kurzübersicht braucht:
Zyklusnummer
In der linken Spalte könnt ihr angeben, welchen Zyklus ihr angeben wollt. Ein Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Regelblutung und endet einen Tag vor der nächsten Blutung!
Eisprung-Kalender-Traum-Basaltemperatur
Basaltemperatur

In dem Eisprungkalender für Träume könnt ihr die Basaltemperatur eintragen und nach den oben beschriebenen stark vereinfachten Regeln (nur bei Kinderwunsch) oder nach der symptothermalen Methode auswerten.

Eisprungkalender-Menstruation-Zervixschleim-Symbol

Zervixschleim und Blutung
Wenn Ihr Zervixschleim gesehen habt, könnt ihr einfach ein „S“ eintragen. Die Blutung ist mit dem Symbol, wie im Beispiel direkt auf dem Eisprungkalender für Träume zu sehen ist, zu kennzeichnen.

hoch-fruchtbare Zeit
Die hoch-fruchtbare Zeit vom ersten Tag mit sichtbarem Zervixschleim bis zur ersten höheren Messung könnt ihr als grünes Fenster markieren.

Eisprungkalender-Eisprungtraum-Symbol

erotische Träume
Die erotischen Träume könnt ihr durch ein Herz mit einem T im Innern eintragen. Sie werden jeweils zwischen zwei Zyklustagen eingetragen, da Eisprung-Träume in der Regel in der Nacht von einem Tag zum anderen stattfinden.

Eisprungkalender-Traum-Download-pdf

Eisprungkalender-Träume-Menstruationszyklus

Eisprungkalender für Träume

Das Eisprung-Traum-Experiment im Eisprungkalender für Träume

Eisprungkalender-Traum-Menstruationszyklus-Beispiel1

Eisprungkalender für Träume Beispiel 1

Eisprungkalender-Traum-Menstruationszyklus-Beispiel2

Eisprungkalender für Träume Beispiel 2

Zur Übersicht hat Anne ihr Eisprung-Traum-Experiment im Eisprungkalender für Träume dargestellt. Ebenso möchte sie euch noch ein paar Tipps auf dem Weg geben, bevor ihr mit dem Eisprungkalender für Träume beginnt:

Meine Träume allgemein zu dokumentieren und auszuwerten finde ich sehr spannend und immer wieder überraschend. Als ich anfing meine erotischen Träume mit meinem Eisprung in Verbindung zu bringen, war ich erst etwas skeptisch. Zwischenzeitlich habe ich sogar Wochen lang meine Traumaufzeichnungen stark vernachlässigt, sodass es vielleicht sogar noch mehr Zyklen mit Eisprung-Träumen hätten sein können – ich sie nur leider nicht aufgeschrieben und dann vergessen habe. So habe ich „nur“ 50 Prozent aufgezeichnet. Heute nachdem ich anhand des Eisprungkalenders für Träume grafisch sehen kann, wie gut mein Unterbewusstsein meine Eisprung-Phase erfassen kann, bin ich völlig begeistert davon.

Für Frauen mit Kinderwunsch finde ich es eine sehr schöne Möglichkeit sich mit der eigenen Fruchtbarkeit auseinanderzusetzen. Ich vermute auch eine erhöhte Empfängniswahrscheinlichkeit, die ich natürlich schlecht beweisen kann. Ein Versuch lohnt sich in jedem Fall.

Für NFP-Anwenderinnen ist es sehr interessant sich mit den Eisprung-Träumen auseinanderzusetzen und kann auch als zusätzliches Fruchbarkeitszeichen betrachtet werden, z. B. Frauen, die keinen Mittelschmerz spüren können dafür ihre Eisprung-Träume aufzeichnen.

NFP-Anfängerinnen, kann ich mir vorstellen, empfinden die gesamte Thematik eventuell etwas aufwendig und kompliziert. Hier würde ich dazu raten unser neues eBook – Wann bin ich fruchtbar? lesen, in dem alles über die Zyklusaufzeichnung sehr einfach und übersichtlich erklärt wie die die Körperzeichen zur Bestimmung der hochfruchtbar Tage nutzen kannst, um schnell schwanger zu werden..

Verträumte Grüße sendet euch Marcus Krahlisch

Co-Autorin und Grafikdesign: Anne Zietmann

Hinweise

Dieser wird euch alles Wichtige zur Zervixschleimbeobachtung und Basaltemperaturmessung erklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir für diesen Blog die Regeln und Symboliken vereinfacht haben. Diese Vereinfachung ist deshalb nur für den Kinderwunsch und keinesfalls geeignet. Vor der Anwendung empfehlen wir ein geeignetes Buch zu lesen oder einen NFP Kurs zu besuchen.

Wir bemühen uns bei starken Vereinfachungen um entsprechende Kennzeichnung und übernehmen keine Haftung bei falscher oder unvollständiger Darstellung!

In späteren Blogs wird die Zervixschleimbeobachtung und Basaltemperaturmessung detaillierter dargestellt. Diese Inhalte werden später verlinkt und so lohnt es sich, ab zu mal wieder reinzuschauen. Natürlich sind Anwender der Natürlichen Familienplanung hier etwas im Vorteil, da sie sich in der Schleimbeobachtung und Basaltemperaturmessung sehr gut auskennen.

[1] Robert Van De Castle, Our Dreaming Mind, Ballantine Books, 1 edition Mai 1994 ISBN-13: 978-0345364357

[2] Patricia Garfield, Frauen träumen anders, Scherz, Mchn.,Über die Wechselwirkung zwischen Körper und Traum, Juni 1991, ISBN-13: 978-3502132554

[3] Anna D. Garuda, Das erotische Traumlexikon, Droemer Knaur, 2000, ISBN-13: 978-3426775318

[4] Klausbernd Vollmar, Konrad Lenz, Kurs in Traumdeutung / mit CD-ROM: Professionell Träume deuten Schritt für Schritt, Königsfurt Urania, März 2005, ISBN-13: 978-3898751261

[5] Kinsey, Alfred C. et al. (1953/1998). Sexual Behavior in the Human Female. Philadelphia: W.B. Saunders; Bloomington, IN: Indiana U. Press. [Please note that Female volume is a source of many comparisons of findings between male and female behavior.], http://www.iub.edu/~kinsey/research/ak-data.html#Scope

[6] Sigmund Freud, Die Traumdeutung, Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 13., Aufl. (Februar 2005), ISBN-13: 978-3596104369

[7] Malteser Arbeitsgruppe, Natürlich & sicher: Das Praxisbuch, Trias; Auflage: 18. Auflage. (20. April 2011), ISBN-13: 978-3830435587

[8] Raith-Paula, Frank Hermann, Freundl, Strowitzki, Natürliche Familienplanung heute, 4. Auflage, Springer Medizin Verlag Heidelberg 2008, ISBN-13 978-3-540-74339-0

[9] Forenbeitrag Eisprung-Träume, Erotische Eisprungträume – Wie und was träumst du?, privatgeburt.de, November 2009, http://www.privatgeburt.de/forum/viewtopic.php?f=114&t=1879&start=20

[10] Linda Chevreuil, Traumdeutung: Eine Expedition ins Reich der Nacht, gofeminin.de, 2008, http://www.gofeminin.de/ratgeber/psycho/f8457-traumdeutung-eine-expedition-ins-reich-der-nacht.html

[11] Dorothee Röhrig, Traumdeutung,Erotische Träume: Was steckt dahinter?, woman.brigitte.de, Mai 2011, http://woman.brigitte.de/leben-lieben/liebe-sex/erotische-traeume-1091038/5.html

[12] Antonio Zadra, PhD, of the Universite de Montreal, Dream Reports from Both Men and Women Consist of Some Form of Sexual-Related Activity, American Academy of Sleep Medicine, Juni 2007, http://www.sleepdisordersguide.com/blog/sleep-disorder-news/dream-reports-from-both-men-and-women-consist-of-some-form-of-sexual-related-activity/

[13] Arbeitsgruppe NFP, Zyklusblatt, nfp-online.de, http://www.nfp-online.de/Zyklusblatt.18.0.html

[14] Youtube Video, Domian Wahnvorstellungen Teil 1/2, youtube.de, 2011, http://www.youtube.com/watch?v=29mA_FOcLmQ

[15] Etienne, Panama – Kuna Yala Paradies statt Darien Gap, abiyay.de, März 2011, http://www.abiyay.net/de/node/90

[16] Wikipedia, Traum, wikipedia.de, Unbekannt, http://de.wikipedia.org/wiki/Traum

[17] Lamarche LJ, Driver HS, Wiebe S, Crawford L, DE Koninck JM., Nocturnal sleep, daytime sleepiness, and napping among women with significant emotional ⁄behavioral premenstrual symptoms, J Sleep Res. 2007 Sep;16(3):262-8., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17716275

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