Basaltemperatur richtig messen – welches Messgerät ist ok?

Basalthermometer messen - Basalthermometer Geräte!Basaltemperatur richtig messen – wie geht das? Wir zeigen, mit welchem Messgerät du die fruchtbaren Tage bestimmen und schwanger werden kannst.

Als Fruchtbarkeitsexpertin werde ich im Alltag immer wieder von Frauen gefragt, wie man richtig die Basaltemperatur misst. Im Gespräch mit den Frauen finde ich dann meist schnell heraus, dass einige Frauen schon bei der Auswahl des Messgerätes grundlegende Fehler machen. In diesem Artikel zeige ich dir, mit welchem Messgerät du die fruchtbaren Tage bestimmen kannst, um natürlich schwanger zu werden. Hierzu werde ich die verschiedenen Geräte zur Basaltemperatur genauer vorstellen und aufzeigen, welche davon für die NFP Anwendung geeignet sind.

Basaltemperatur messen mit digitalem Basalthermometer

L-Care BasalthermometerDie große Mehrheit der Frauen im Netz misst die Basaltemperatur mit einem digitalen Basalthermometer – dies ergab eine Umfrage unter NFP Anwenderinnen im NFP Forum. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Basalthermometer ZWEI Nachkommastellen hat, weil es sonst nicht ausreichend genau messen kann. Ebenso ist es sehr wichtig, dass das Basalthermometer die Basaltemperatur DREI Minuten messen kann. Fast alle digitalen Basalthermometer geben in der Verpackungsbeilage an, dass man bis zum Piepton messen soll. Doch leider piept das Basalthermometer schon nach 30 Sekunden oder einer Minute. Die Messwerte weichen dann sehr stark von der realen Temperatur ab. Leider ist es nur bei wenigen Basalthermometern möglich, nach dem Piepton weiter zu messen. Du musst dann in der Regel einen Messtrick anwenden, um dies zu umgehen. Wir empfehlen derzeit das *L-Care Basalthermometer zu verwenden, weil dieses Basalthermometer auch nach dem Piepton weiter messen kann und einfach zu bedienen ist. Ein digitales Basalthermometer hat zudem den Vorteil, dass man Temperaturmesswerte speichern kann und somit ein nachtragen der gemessenen Temperaturwerte in einem Zyklusblatt oder einer App zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist. Ein Nachteil ist, dass die gemessenen Temperaturwerte vor der Eintragung gerundet werden muss z. B. wird aus 36,63°C = 36.65°C oder aus 36.62°C = 36,60°C. Diese Rundung wird von einigen NFP Apps automatisch und korrekt durchgeführt, aber nicht von allen.

Die meisten digitalen Basalthermometer halten nur 12 Monate, dann misst das Basalthermometer nicht mehr genau genug und muss in der Regel entsorgt werden. Ein Batteriewechsel reicht bei vielen NFP Thermometern leider nicht aus, um eine ausreichende Genauigkeit der Messung zu gewährleisten.

Schwangerschaftsrate mit NFP

Schwangerschaftsrate mit NFP nach 6 und 12 Monaten

Für die Kinderwunschzeit spielt das allerdings eine untergeordnete Rolle, da mit NFP in Studien innerhalb von sechs Monaten 81% der Frauen schwanger werden. Ohne NFP sind es in 6 Monaten nur 60%. Hier sieht man also klar, dass eine korrekte Anwendung von NFP die Schwangerschaftsrate erhöhen kann. Um sofort mit NFP zu beginnen, empfehle ich dir unser Kinderwunsch Starter Set. Dort findest du alles, was du für den optimalen Start in die symptothermale Methode brauchst.

Basaltemperatur messen mit analogen Basalthermometer

Wenige Frauen messen der Umwelt zuliebe mit einem analogen Basalthermometer aus Glas. Ein analoges Basalthermometer hat den Vorteil, dass es ein Leben lang hält. Ebenso hat es keinen nervigen Piepton und so kann man in der Regel leise messen, ohne dass der Partner oder andere Schlafgäste durch die Messung gestört werden. Es hat den Nachteil, dass man die Temperaturwerte direkt nach dem Messen ablesen und eintragen muss – sonst trägt man in der Regel falsche Werte ein. Ich bin übrigens mit dem analogen Basalthermometer im ersten Zyklus schwanger geworden. Wir empfehlen derzeit das analoge Geratherm Basal oder Geratherm classic Basalthermometer zu verwenden.

Basaltemperatur messen mit dem iButton

ibuttonDer iButton ist ein Messchip der über Nacht in die Vagina eingesetzt werden kann und dort automatisiert die Basaltemperatur zu einer bestimmten Uhrzeit misst. Die Messdaten können über den PC ausgelesen werden. Der iButton ist im Vergleich zu anderen Messgeräten relativ kostenintensiv. Ebenso sind Software als auch Messgerät noch stark verbesserungswürdig. Dennoch gehört diesem Gerät die Zukunft, da man zumindest was die Messzeit angeht fast störungsfrei die Basaltemperatur messen kann. Ich habe den iButton in meiner ersten Stillzeit getestet und darüber auch einen Testbericht geschrieben. Ich war grundsätzlich mit dem iButton zufrieden, da ich mit Baby sonst nie richtig die Basaltemperatur hätte messen können. Der iButton ist vor allem Frauen in Schichtarbeit, in der Stillzeit, bei Zykluschaos nach Pille oder bei langen Zyklen wie z. B. PCOS zu empfehlen. Hier profitieren die Frauen besonders von der automatisierten, nahezu störungsfreien Messung. Frauen mit normalen Zyklen zwischen 23 und 35 Tagen kommen meist auch mit einem einfachen digitalen oder analogen Basalthermometer zurecht.

Basaltemperatur messen mit einem Zykluscomputer

Einige Frauen messen die Basaltemperatur mit einem Zykluscomputer. Leider mussten wir in einigen Tests feststellen, dass auch bei den meisten Zykluscomputern eine 3 Minuten Messung nicht ohne Messtrick möglich ist. Die Zykluscomputer bestimmen die fruchtbaren Tage nach einem unbekannten Algorithmus, der auf der Temperaturmethode oder symptothermalen Methode basiert. Dieser Algorithmus ist in der Regel ein Betriebsgeheimnis und dessen Mechanismen zur Auswertung werden deshalb nicht öffentlich erklärt. Bisher gibt es leider kaum Studien zur Zuverlässigkeit der Algorithmen zur Bestimmung der fruchtbaren Tage. Ebenso sucht man bei den meisten Zykluscomputern vergeblich nach Studien, in denen eine Schwangerschaftsrate oder Effektivität der Computer bewiesen werden kann. Bei einer Studie der Stiftung Warentest im Jahr 2000 schnitten alle geprüften Zykluscomputer bei der Bestimmung der fruchtbaren Tage schlechter als NFP ab. Der Sieger der Studie aus Sicht der Zykluscomputer war damals der cyclotest 2 plus. Das weiterentwickelte Modell cyclotest myWay haben wir auf unserem Blog getestet. Es gab kleinere Abweichungen der fruchtbaren Tage am Zyklusanfang und Zyklusende mit dem cyclotest. Diese Abweichungen sind beim Schwangerwerden nicht ganz so entscheidend, deshalb können wir das Gerät grundsätzlich weiterempfehlen. Jedoch kann man mit einem Zykluscomputer keine Zyklusdiagnostik betreiben – weil die Diagnostik nur mit wissenschaftlich geprüften Methoden zuverlässig ist. Die Algorithmen der Computer sind nicht geprüft und somit kann man die ausgewerteten Temperaturkurven auch nicht zur medizinischen Diagnostik nutzen. Das größte Problem bei Zykluscomputern ist, dass die meisten Geräte nur für sehr beschränkte Zykluslängen zulässig sind. So funktioniert der cyclotest nach Angaben der Hersteller nur bis zu einer Zykluslänge von 45 Tagen. Dies ist für Frauen in Schichtarbeit, bei Zykluschaos nach Pille oder PCOS schon problematisch, da hier häufiger Zyklen mit längerer Dauer auftreten.

Abschließend können wir Zykluscomputer wie den cyclotest dann empfehlen, wenn die Frauen keine Lust haben, eine NFP Methode zu erlernen und über einen normalen natürlichen Zyklus zwischen 23 und 35 Tagen verfügen. Wir empfehlen jedoch vor der Anwendung eines Zykluscomputers ein entsprechendes NFP Buch zu lesen, um sich das Grundwissen für die Beobachtung der Eisprungzeichen insbesondere des Zervixschleims anzueignen. Schließlich kann ein Zykluscomputer überhaupt nur dann etwas Brauchbares ausgeben, wenn die eingegebenen Eisprungzeichen wie Schleim und Temperatur auch korrekt aufgenommen wurden.

Basaltemperatur messen über die Haut mit einem Armband

Auf Instagram und Facebook begegnen wir leider immer wieder Frauen, die mit einem Armband über die Haut die Temperatur messen. Leider müssen wir deutlich darauf hinweisen, dass bisher keine wissenschaftliche Studie zeigt, dass die Basaltemperatur ausreichend genau über die Haut gemessen werden kann. Selbst für das Fiebermessen funktioniert die Temperaturmessung über die Haut nur bedingt. Vergleicht man die Messung der Basaltemperatur mit einem Haut-Thermometer (Stirn, Ohr etc.) mit einem Basalthermometer (oral, rektal, vaginal) dann wird man deutliche Unterschiede feststellen. Abweichung von bis zu 1°C sind hier keine Seltenheit. Weitere wichtige Parameter, die das Armband aufnimmt, wie zum Beispiel den Puls, sind in der Wissenschaft für die Bestimmung der fruchtbare Tage sehr umstritten. Die Forschungsgruppe für NFP in Heidelberg, auch Sektion Natürliche Fertilität genannt, schreibt zu diesem Thema auf ihrer Website:

„Aktuell wird z. B. ein nachts anzulegendes Armband mit Sensorsystem namens Ava besonders propagiert, das Hauttemperatur, Pulsrate und anderes misst. Häufig ist eine gewisse Korrelation solcher Parameter zu den Zyklusphasen festzustellen, die in der Regel jedoch nicht eng genug ist, um für Kinderwunsch oder Kontrazeption geeignet zu sein.

Derzeit ist es weiterhin so, dass Frauen durch eigene Kompetenz am besten das fruchtbare Fenster feststellen können (wie man das lernt, siehe oben) und sich nicht von Werbung und Marketing einreden lassen sollen, dass neu entwickelte Produkte besser sind.”

Ebenso wie beim Zykluscomputer sucht man beim Armband oder anderen Messgeräten über die Haut die Studien mit Schwangerschaftsraten, die die Effektivität des Gerätes bestätigen, vergeblich. Ebenso ist auch hier der Algorithmus zur Bestimmung der fruchtbaren Tage unbekannt. Meist existieren zu den Armbändern noch nicht mal Vergleichsstudien der Stiftung Warentest wie z. B. bei den Temperaturcomputern.

Wir raten aktuell ganz klar von der Anwendung von Messgeräten der Basaltemperatur, die über die Haut die Basaltemperatur messen, ab. Selbstverständlich unterstützen wir die Forschung neuer Technologien und Messgeräte, da sie die Entwicklung der NFP weiterbringen. Jedoch sollten diese Technologien vor der Einführung in den Markt entsprechende Studien zur Messgenauigkeit der Temperatur, Schwangerschaftsrate usw. vorweisen können, um deren Wirksamkeit einschätzen zu können. Schließlich ist der Kinderwunsch und die Verhütung ein sensibles Thema, wo ein guter Verbraucherschutz wichtig sein sollte.

Basaltemperatur messen mit Bluetooth und Wifi Basalthermometer

Auch hier gibt es eine interessante Entwicklung, dass es mittlerweile Basalthermometer gibt, die per Bluetooth oder Wifi ihre Daten auf eine Smartphone-App übertragen können. Die Idee ist ja prinzipiell nicht schlecht, doch leider ist die technische Umsetzung meist nicht gelungen. Zum einen können die wenigsten dieser Basalthermometer wirklich DREI Minuten die Basaltemperatur messen, womit wir wieder beim Thema Genauigkeit sind. Doch selbst wenn das erfüllt ist, gelangen die Daten in eine App – die für die NFP Anwendung nicht geeignet ist. Derzeit – das ergab eine Studie der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2017 – sind die meisten Fruchtbarkeit Apps für die Bestimmung der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage ungeeignet. Ebenso hapert es bei vielen Herstellern am Datenschutz.

Die drei NFP Apps zur Dokumentation der Eisprungzeichen Zervixschleim, Basaltemperatur und Muttermund, welche in der Studie am besten abgeschnitten haben, bieten keine Übertragung der gemessenen Basaltemperatur per Wifi oder Bluetooth an. Somit kann ich sagen, dass es aus technischen Gründen derzeit keine gute Empfehlung ist, ein Bluetooth oder Wifi Basalthermometer zu verwenden. Ebenso muss man sagen, dass bei vielen Herstellern versteckte Kosten warten. So funktioniert bei einigen Herstellern die Fruchtbarkeits-App zum Basalthermometer beispielsweise nur mit einem Premium Abo, wo man monatlich etwas zahlen muss etc. Ebenso kommen viele Frauen mit der Technik nicht klar, da sie hochsensibel ist und häufiger schnell kaputt geht. Dies kann man den zahlreichen Kundenrezensionen in Online-Verkaufsplattformen entnehmen. Bei Kinderwunsch kommt es meist auf jeden Zyklus an. Viele Frauen ab 35+ können sich nicht leisten, auch nur einen Zyklus ihrer natürlichen Fruchtbarkeit nicht zu nutzen, um schwanger zu werden. Bei einer Frauen mit PCOS, die 100+ Tage Zyklen hat, ist ein Ausfall eines Zyklus wegen einem defekten Gerät eine Katastrophe.

Ebenso finde ich Bluetooth Basalthermometer mit tausenden Einstellungen in der App, die für die Bestimmung der fruchtbaren Tage nicht relevant sind, nicht zielführend. Die meisten Frauen mit Kinderwunsch fangen gerade erst an die NFP Methode kennenzulernen, deshalb empfehlen wir lieber ein einfaches, schlichtes Basalthermometer ohne großes technischen Schnickschnack zu verwenden.

Basaltemperatur messen allein reicht nicht

Es muss auch nochmal klar gesagt werden, dass die Basaltemperatur zu messen, nicht ausreichend ist, um schneller schwanger zu werden. Das hat mehrere Gründe. Erstens steigt die Basaltemperatur meist erst nach dem Eisprung im Zyklus deutlich an, sie ist daher kein so guter Marker für den Beginn der fruchtbaren Tage. Die Basaltemperatur ist eher ein Zeichen für das Ende der fruchtbaren Tage. Der Zervixschleim verändert sich meist schon vor dem Eisprung sehr markant und ist daher als Eisprungzeichen für den Beginn der fruchtbaren Tage besser geeignet. Ebenso muss gesagt werden, dass sich in Studien mit der Temperaturmethode nur in 55% der Zyklen die fruchtbaren Tage bestimmen ließen.

Vergleich Temperaturmethode und symptothermale Methode

© Auswertbarkeit der Zyklen in Prozent bei einer Studie von Rosmus T et. al 1992 aus dem Buch NFP heute

Die Ursache liegt vor allem an den strengen Regeln zur Auswertung der fruchtbaren Tage, die viele Frauen einfach nicht jeden Zyklus erfüllen. Die symptothermale Methode (NFP) ist eine Kombination aus Zervixschleim- und Temperaturmethode. Sie nutzt die Eisprungzeichen Zervixschleim und Basaltemperatur zur Bestimmung der fruchtbaren Tage. Auf diese Weise konnten in Studien etwa in 94,5% der Zyklen, die fruchtbaren Tage bestimmt werden. Bei Schichtarbeit waren es immerhin noch 90%. Somit ist die symptothermale Methode auch für Frauen mit unregelmäßigen Zyklen oder sehr langen Zyklen über 35 Tagen zur Anwendung geeignet. Jedoch empfehlen wir die symptothermale Methode immer mit einem Buch oder in einem Kurs zu erlernen. Zu diesem Zweck haben wir das eBook “WANN BIN ICH FRUCHTBAR?” geschrieben. In diesem Buch findest du eine Schritt für Schritt Anleitung in die symptothermale Methode inkl. Übungszyklen und Lösungen. Im zweiten Kapitel findest du Infos zur Zyklusdiagnostik, mit der du Besonderheiten am Zyklus, die das Schwangerwerden erschweren, schnell erkennen kannst. Im dritten Kapitel findest du 15 Erfahrungsberichte von Frauen, die mit NFP trotz Schichtarbeit, PCOS, Endometriose, Zykluschaos nach Pille, langer Wartezeit, Gelbkörperschwäche, Hashimoto u.a. schwanger geworden sind.

Basaltemperatur auswerten

Fazit

Die Basaltemperatur kann im wesentlichen auf drei Wegen richtig gemessen werden. Aktuell sind digitale Basalthermometer mit zwei Nachkommastellen, analoge Basalthermometer und der iButton zur Messung der Basaltemperatur am besten geeignet. Mit diesen drei Geräten lässt sich auch die Messung der Basaltemperatur für die Bestimmung der fruchtbaren Tage mit NFP realisieren. Die symptothermale Methode, welche die Eisprungzeichen Basaltemperatur und Zervixschleim in Kombination zur Eingrenzung der fruchtbaren Tage nutzt, ist derzeit das Beste was es gibt. Keine andere NFP Methode kann vergleichbare Schwangerschaftsraten von 81% nach 6 Monaten vorweisen und ist für nahezu alle Frauen auch bei Schichtarbeit, PCOS und Zykluschaos nach Pille geeignet. Nach der symptothermalen Methode gibt es noch Zykluscomputer, wie den cyclotest, die für Frauen mit Standardzyklen von 23 bis 35 Tagen eine kostenintensive Alternative sind. Doch hier muss bei der Messung schon der 3-Minuten Messtrick beachtet werden, um die Basaltemperatur richtig zu messen.

Leider muss man sagen, dass sich in unserer Welt immer mehr Unternehmen befinden, die Basaltemperatur-Messgeräte anbieten, welche derzeit noch große Mängel aufweisen und daher aktuell unserer Ansicht nach nicht zur Messung der Basaltemperatur geeignet sind. Ganz klar muss man sagen, dass nach dem heutigen technischen Stand die Basaltemperatur NUR in DREI Minuten in der Vulvina, im Po oder im Mund unter der Zunge gemessen werden kann. Alle anderen Messorte der Basaltemperatur, wie zum Beispiel auf der Haut, sind leider zu ungenau. Ebenso ist es mit keinem Basalthermometer, was wir bisher getestet haben, möglich gewesen unter drei Minuten die Basaltemperatur exakt zu messen. Falls sich dies ändern sollte, werden wir diesen Artikel aktualisieren. Auch der Trend, die gemessenen Temperaturdaten per Bluetooth oder Wifi auf eine Smartphone App zu übertragen, ist technisch noch nicht gut gelöst. Zwar funktioniert die Bluetooth oder Wifi Übertragung der Temperaturdaten schon in den meisten Fällen. Doch die Probleme liegen meist ganz woanders. Einerseits ist die Bluetooth und Wifi Strahlung mit Sicherheit nicht so optimal für unsere natürliche Fruchtbarkeit. Zum anderen sind die Apps laut einer Studie der Stiftung Warentest meist nicht für die Bestimmung der fruchtbaren Tage geeignet. Dies macht die Messung der Basaltemperatur in diesem Fall wertlos. Wir begrüßen grundsätzlich das Bestreben der Menschheit, die Messung der Basaltemperatur für die Frauen immer einfacher und schneller zu machen. Jedoch wird es wohl noch eine Zeit dauern, bis einige Produkte auf dem Markt die entsprechende Qualität und Marktreife aufweisen können.

Die Basaltemperatur ist und bleibt eines der wichtigsten Eisprungzeichen zur Bestimmung der fruchtbaren Tage. Nur mit der Basaltemperatur kann man zweifelsfrei feststellen, ob eine Eisprung tatsächlich stattgefunden hat. Ebenso ist es mit der Basaltemperaturkurve möglich, ohne Schwangerschaftstest zu erkennen, ob du schwanger bist. Ich möchte dich daher ermutigen, deine Basaltemperatur zu messen, um schwanger zu werden. Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg!

Fruchtbare Grüße sendet Dir

Anne

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