Anovulatorischer Zyklus – Was tun?

Anovulatorischer Zyklus

Anovulatorischer Zyklus © Natürliche Fruchtbarkeit

Anovulatorischer Zyklus – was kannst du tun, um trotzdem schwanger zu werden? Wir zeigen, wie du Zyklen ohne Eisprung erkennen und behandeln kannst.

Ein anovulatorischer Zyklus ist nichts anderes als ein Zyklus ohne Eisprung. Für eine Frau mit Kinderwunsch ist die Diagnose beziehungsweise die Aussage „Sie haben keinen Eisprung” meist ein Albtraum. Schließlich kann man nur schwanger werden, wenn Eizelle und Spermium nach dem Eisprung im Eileiter zusammenkommen. Doch ist die Diagnose „Anovulatorischer Zyklus” wirklich das Ende des Kinderwunsches oder gibt es natürliche Wege der Behandlung? Wir zeigen in diesem Artikel effektive Wege auf, wie man anovulatorische Zyklen erkennen und behandeln kann.

Anovulatorischer Zyklus – Wie oft tritt er auf?

Nun wird ein anovulatorischer Zyklus häufig in einer gynäkologischen Praxis via Ultraschall und Hormontests via Zyklusmonitoring festgestellt. Meist wird hier nur ein einziger Zyklus getestet und wenn man hier die Diagnose: „Sie haben keinen Eisprung, sie können nicht natürlich schwanger werden” bekommt, ist das grob fahrlässig. Schließlich treten anovulatorische Zyklen auch bei gesunden Frauen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit natürlicherweise auf.

Anovulatorischer Zyklus nach Alter - Statistik

Anovulatorischer Zyklus nach Alter – Statistik © Elisabeth Raith-Paula Natürliche Familienplanung heute, Springer Verlag, 2020

Wir sehen an der Grafik, dass gerade bei Frauen unter 20 Jahren und über 44 Jahren häufiger Zyklen ohne Eisprung auftreten. Dies ist ja auch logisch, da sich der natürliche Zyklus in der Pubertät bis zum 20. Lebensjahr reguliert. Ebenso sind Frauen ab einem Alter von über 44 Jahren häufiger in den Wechseljahren, wo sich der natürliche Zyklus langsam verabschiedet. Außerdem kann man ganz klar sehen, dass auch Frauen im besten Alter zum Schwangerwerden zwischen 20 und 35 Jahren ganz natürliche anovulatorische Zyklen haben können. Wie kann ein Arzt oder eine Ärztin sicherstellen, dass es beim Zyklusmonitoring nicht zufällig zu so einem Zyklus ohne Eisprung kommt? Aus meiner Sicht müssten mindestens zwei aufeinanderfolgende Zyklen getestet werden, um hier Klarheit zu haben.

Welche Symptome hat ein anovulatorischer Zyklus?

Letztendlich kann man nur etwas gegen anovulatorische Zyklen aktiv tun, wenn man deren Symptome erkennen kann. Aus diesem Grund werden wir jetzt besonders häufige Symptome betrachten, die aus unserer Sicht für die Korrektur eines anovulatorischen Zyklus sprechen.

Anovulatorischer Zyklus und Temperaturkurve

Ovulatorischer und anovulatorischer Zyklus

a) Ovulatorischer Zyklus mit biphasischer Temperaturkurve – b) monophasische Temperatur im anovulatorischen Zyklus

Es ist wichtig, zu verstehen, wie ein Zyklus mit Eisprung funktioniert. Ein Zyklus mit Eisprung nennt man ovulatorischer Zyklus, weil ein Eisprung (Ovulation) stattfindet. In einem Zyklus mit Eisprung hat die Temperaturkurve zwei Phasen, da die Temperatur kurz nach dem Eisprung sprunghaft ansteigt und bis zum Einsetzen der Periode erhöht bleibt. Man spricht wegen der zwei Phasen in der Fachsprache auch von biphasischen Zyklen. Ein anovulatorischer Zyklus hat keinen Temperaturanstieg, die Temperaturkurve schwankt nur minimal um ein Plateau. Somit gibt es nur eine Phase im Zyklus und somit werden anovulatorische Zyklen auch gern als monophasische Zyklen bezeichnet. 

Progesteron und Basaltemperatur

Der Verlauf des Progesteronspiegels geht mit dem Verlauf der Temperaturkurve einher. Bei einem Zyklus mit Eisprung bzw. einem Temperaturanstieg steigt auch das Progesteronlevel im Blut deutlich an und bleibt bis zum Einsetzen der nächsten Periode erhöht. Bei einem anovulatorischen Zyklus bleibt dieser Anstieg des Progesteronlevel aus. Aus diesem Grund vermuten viele Gynäkologen bei dem Anblick eines schwachen Progesteronspiegels anovulatorische Zyklen oder eine Gelbkörperschwäche.

Anovulatorische Zyklen und Zervixschleim

Der Zervixschleim ist ein Marker für das Östrogen. Das Östrogen ist direkt mit der Eizellreifung verknüpft und erreicht für gewöhnlich vor dem Eisprung seinen Höhepunkt. Nach dem Eisprung sinkt der Östrogenspiegel deutlich ab. Somit ist der Östrogen-Peak auch ein ziemlich gutes Eisprung-Anzeichen, welches man auch zur Bestimmung des Eisprungs nutzen kann. Es verwundert daher nicht, dass Ovulationstests wie der Clearblue fortschrittlich & digital neben dem LH- auch das Östrogen im Zyklus messen. Der Östrogen-Peak zeigt sich auch im Zervixschleim, sodass er zum Eisprung seinen größten Wassergehalt hat. Häufig können Frauen hier wässrigen und spinnbaren Zervixschleim beobachten. Nach dem Eisprung sinkt der Wassergehalt im Schleim infolge der Abnahme des Östrogenspiegels wieder und der Zervixschleim wird häufig trüb und klumpig. In einem anovulatorischen Zyklus gibt es häufiger keinen klaren Zervixschleim-Peak und die Qualität stagniert den Zyklus über.

Unregelmäßige Zyklen

Die Zykluslänge der meisten Frauen schwankt zwischen 23 und 35 Tagen. Hat eine Frau häufiger Zyklen, die kürzer als 23 Tage oder länger als 35 Tage sind, bezeichnet man diesen als unregelmäßig. Ein anovulatorischer Zyklus ist umso wahrscheinlicher, je häufiger bei der Frau unregelmäßige Zyklen auftreten.

Lange Periodendauer, von mehr als 10 Tagen

Die normale Länge der Menstruationsblutung schwankt zwischen 2 und 7 Tagen. Dauert die Menstruation häufiger länger als 10 Tage, ist das schon ein Zeichen dafür, dass ein größeres hormonelles Ungleichgewicht vorliegt. Ein solches Ungleichgewicht kann auch zu anovulatorischen Zyklen führen.

Symptome einer PCOS Erkrankung

In Studien versuchte man, die Hauptursachen von Frauen mit Zyklen ohne Eisprung herauszufinden. Hierbei kam heraus, dass etwa 73 % der Frauen mit anovulatorischen Zyklen PCOS haben. Somit sind typische Symptome einer PCOS Erkrankung auch automatisch Symptome für Zyklen ohne Eisprung. Weitere Ursachen für Zyklen ohne Eisprung sind u. a. eine Störung der Hormonbildung des Prolaktins, das unter anderem in der Stillzeit eine Schwangerschaft in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt größtenteils verhindert.

Anovulatorischer Zyklus und trotzdem schwanger – Geht das?

Die Frage, ob man trotz anovulatorischem Zyklus schwanger werden kann, wird häufiger in Foren gestellt. Nun versuche ich die Frage mal aus biologischer Sicht zu beantworten.

Anovulatorischer Zyklus trotz Eierstockschwangerschaft 

Findet kein Eisprung statt und eine Spermie gelangt vom Eileiter in den Eierstock, kann es zur Eierstockschwangerschaft kommen. Auch wenn dieses Phänomen sehr, sehr selten ist, kann es geschehen. Somit ist auch eine Schwangerschaft ohne Eisprung möglich. Meistens verläuft eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter nicht erfolgreich und führt zum Abbruch, weshalb hier häufig hormonell oder per OP ein Schwangerschaftsabbruch herbeigeführt wird oder eine natürliche Fehlgeburt stattfindet.

Methoden der Eisprung Bestimmen sind gut, aber nicht perfekt

Keine Methode zur Bestimmung des Eisprungs ist perfekt. Selbst mit dem Ultraschall beim Frauenarzt kann man in 97 bis 99 % der Zyklen den Eisprung sicher feststellen. Somit kann ein Zyklus, in dem medizinisch gesehen kein Eisprung stattfindet, einfach trotzdem einen Eisprung haben. Je nachdem welche Methode man zur Bestimmung des Eisprungs verwendet, kann man hier fälschlicherweise keinen Eisprung entdecken. Bei der NFP Methode kann beispielsweise eine dauerhafte, fehlerhafte Messung der Temperaturkurve dazu führen, dass diese Temperaturkurve nicht auswertbar ist. In diesen „falsch diagnostizierten“ anovulatorischen Zyklen kann eine Frau natürlich schwanger werden, da ja regulär ein Eisprung stattgefunden hat.

 

Wir müssen allerdings festhalten, dass Frauen im Normalfall nicht in einem Zyklus ohne Eisprung schwanger werden. Nur bei Eierstockschwangerschaft oder Fehldiagnose eines anovulatorischen Zyklus ist dies möglich, somit kommt es eher selten zu diesem Phänomen.

 

Anovulatorischer Zyklus – Was kannst du bei Kinderwunsch tun? 

Falls du Kinderwunsch hast und wirklich einen anovulatorischen Zyklus vermutest, musst du dir Gedanken machen, wie du damit umgehst. Wir möchten dir in diesem Abschnitt ein paar Optionen aufzeigen, wie man vorgehen könnte, um bei einem anovulatorischen Zyklus zu reagieren.

#1 Zyklusdiagnostik

Erstmal musst du zweifelsfrei feststellen, dass du wirklich keinen Eisprung im Zyklus hast. Hierzu würde ich zunächst mal meinen Zyklus mit der NFP Methode mindestens 3 Zyklen lang beobachten und den Zervixschleim und die Basaltemperatur in einem Zyklusblatt notieren. Anschließend würdest du versuchen nach den NFP Regeln, wie sie beispielsweise in dem Buch „WANN BIN ICH FRUCHTBAR?” beschrieben sind, den Eisprung zu bestimmen. Gelingt dir das, dann hast du auch einen Eisprung. Schließlich wissen wir aus den erwähnten Studien, dass man mit der NFP Methode relativ zuverlässig den Eisprung bestimmen kann. Falls dir das nicht gelingt, solltest du eine Zyklus-Beratung buchen und eine professionelle NFP Beraterin über deinen Zyklus schauen lassen.

#2 Zyklusmonitoring

Parallel zur Zyklusdiagnostik würde ich persönlich auch ein Zyklusmonitoring in einer gynäkologischen Praxis durchführen. Aus dem Hormonspiegel der einzelnen Steuerhormone lassen sich die Ursachen, warum es eventuell keinen Eisprung gibt, leichter eingrenzen. Jedoch sollte man darauf achten, dass der Arzt oder die Ärztin wirklich zur richtigen Zeit die Hormon-Bluttests durchgeführt, damit die Ergebnisse auch repräsentativ sind. Zeigen wirklich Zyklusmonitoring und Zyklusdiagnostik an, dass du häufiger keinen Eisprung hast, musst du mit deiner Heilpraktikerin und Ärztin mögliche Therapien besprechen. 

#3 Stress 

Zahlreiche US-WissenschaftlerInnen wie beispielsweise L. S. Berga sehen chronischen Stress als häufige Ursache dafür, dass häufiger ein anovulatorischer Zyklus stattfindet. Hierbei kann erhöhter Stress zu hormonellen Störungen der Produktion von FSH und LH führen. Diese ist natürlich nicht optimal, da das FSH die Follikelreifung der Eizelle steuert und das LH an der Auslösung des Eisprungs beteiligt ist. Stehst du häufiger unter großem Stress, gilt es diesen zu reduzieren, z. B. durch progressive Muskelentspannung, Meditation, spazieren gehen sowie aktiv Entspannung und Erholung in deinen Alltag einzuplanen.

#4 Achte auf deinen BMI und Gesundheitssport

In Studien wurde klar festgestellt, dass Fettleibigkeit und Untergewicht direkt mit chronischer Anovulation in Verbindung stehen. Aus diesem Grund ist es wichtig langfristig ein Normalgewicht anzustreben. Hier sollte man auf jeden Fall mit einer Ernährungsberaterin sowie eventuell auch mit einem Fitness Coach zusammenarbeiten. Wichtig ist bei Kinderwunsch vor allem, dass man keinen Leistungssport, sondern Gesundheitssport betreibt. Hier kann beispielsweise Schwimmen oder ein entspannter Waldspaziergang am Morgen, Fruchtbarkeitsyoga etc. die richtige Wahl sein.

#5 Ernährung

Dieses Thema ist sehr komplex. Hier sollte man auf jeden Fall vorher mal einen Test machen und prüfen, welche Nährstoffe aktuell fehlen bzw. im Überschuss sind. Anschließend kann man mithilfe einer Ernährungsberaterin einen Plan ausarbeiten, wie man diese Nährstoffe möglichst leicht in deinen Alltag mit leckeren Speisen einbauen kann. Nun haben wir schon darüber gesprochen, dass etwa 73 % der Frauen mit anovulatorischen Zyklen PCOS haben. Bei PCOS gibt es mit der LOGI-Methode eine spezielle Ernährung, die zur Therapie dieser Krankheit erfolgreich eingesetzt wird.

#6 Nahrungsergänzungsmittel und Mikronährstoffe

Lange Zyklen sind häufig ein Zeichen für eine verlängerte Eireifung und können auch ein Hinweis auf anovulatorische Zyklen sein. In Studien konnte man zeigen, dass Frauen mit zu geringem Vitamin D Spiegel tendenziell längere Zyklen haben, als Frauen mit einem Vitamin D Spiegel im Normbereich. Einen Vitamin-D-Test und auch für andere Mikronährstoffe kann man entweder zu Hause oder in einer gynäkologischen Praxis durchführen. Auch anderen Mikroernährung-Stoffe wie B-Vitamine, Folsäure etc. sollten bei Kinderwunsch regelmäßig supplementiert werden.

#7 Hormontherapie und Eisprung-Auslöser

Die Standardtherapie bei Zyklen ohne Eisprung ist eine Hormontherapie mit Eisprung auslösenden Mitteln wie Clomifen. In Studien kann man klar zeigen, dass viele Frauen durch die Gabe von diesem Medikament wieder einen Eisprung produzieren. Jedoch steigt auch die Fehlgeburtenrate an, sodass man unserer Ansicht nach immer das „mildeste Mittel” zur Therapie zuerst bevorzugen sollte.

#8 Reproduktionsmedizin als letzter Weg

Falls all diese angesprochenen Wege nichts helfen und die betroffene Frau trotzdem keinen Eisprung produziert, bleibt noch die Reproduktionsmedizin übrig. Hier wird gern ein Embryonentransfer oder eine IVF- oder ICSI durchgeführt, um den Frauen zum Wunschkind zu verhelfen. Interessant ist, dass hier laut Studienlage die Kombination einer TCM Behandlung und Embryonentransfer bei PCOS Erkrankungen erfolgreicher ist als ein einfacher Embryonentransfer ohne TCM.

Fazit

Es ist mir wichtig zu schreiben, dass ich bisher nur sehr wenige Zyklen von Frauen gesehen habe, die keinen Eisprung im Zyklus produzieren. Meist gab es wirklich eine Fehldiagnose in der gynäkologischen Praxis, weil die Ultraschall- und Hormonuntersuchungen zur falschen Zeit im Zyklus durchgeführt wurden. Einen realen Fall einer Frau, die trotz Diagnose „Kein Eisprung” einen Eisprung hatte, haben wir in unserem Beitrag „Eisprung trotz negativem Bluttest” bereits dargestellt. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass die Frauen anfangen, ihren Eisprung selbst und unabhängig mit der NFP Methode zu bestimmen. Ich bin mir sehr sicher, dass hier einige Frauen tatsächlich einen Eisprung haben. Trotzdem ist das Zyklusmonitoring wichtig, da die Messung der wesentlichen Steuerhormone dabei hilft zu verstehen, wie es zu Fruchtbarkeitsstörungen des Zyklus kommen kann.

Gibt es ein wirtschaftliches Interesse?

Nun haben wir schon während der Corona-Krise und dem Betten-Skandal gesehen, dass es in unserem Gesundheitssystem darum geht, Geld zu verdienen. An welcher Schwangerschaft verdiene ich mehr? Einer Frau, die auf natürlichem Weg schwanger wird und NFP sowie eine Ernährungsumstellung praktiziert. Oder ist es doch rentabler, einer Frau auf dem Wege der modernen Reproduktionsmedizin zu einer Schwangerschaft zu verhelfen. Schaut man auf die Statistik der reproduktionsmedizinischen Behandlungen von 2004 bis 2020 ergibt sich ein klares Bild. Während 2004 etwa 60.000 reproduktionsmedizinische Behandlungen durchgeführt wurden, sind es im Jahr 2020 etwa 111.000 gewesen. Obwohl weniger gebärfähige Frauen in Deutschland leben, da die Geburtenrate seit den 60er Jahren sehr niedrig ist, haben sich die Zahlen der Reproduktionsmedizin fast verdoppelt. Ob es hier ein wirtschaftliches Interesse gibt oder die Zahlen purer Zufall sind, kann jede Leserin für sich selbst entscheiden.

Doch egal ob du nun natürliche Wege oder reproduktionsmedizinische Wege zum Wunschkind gehst, wir wünschen Dir auf diesem Weg das du schon bald einen positiven Schwangerschaftstest in deinen Händen halten kannst

Quellen

[1] Chandeying P, Pantasri T. Prevalence of conditions causing chronic anovulation and the proposed algorithm for anovulation evaluation. J Obstet Gynaecol Res. 2015 Jul;41(7):1074-9. doi: 10.1111/jog.12685. Epub 2015 Mar 15. PMID: 25772812.

[2] Del Pup L.,Borini A., How to improve fertility in women with anovulatory polycystic ovary syndrome (PCOS)., GREM Gynecological and Reproductive Endocrinology & Metabolism (2020); 04/2020:208-214 doi: 10.53260/GREM.201042

[3] J.E. Chavarro, J.W. Rich-Edwards, B. Rosner, W.C. Willett, A prospective study of dairy foods intake and anovulatory infertility, Human Reproduction, Volume 22, Issue 5, 1 May 2007, Pages 1340–1347, https://doi.org/10.1093/humrep/dem019

 

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